30. April 2012
|
SPIELBERICHT |
|
|
27. April 2012
|
VORBERICHT |
|
|
23. April 2012
|
SPIELBERICHT |
| Der TV Schifferstadt ist Vizemeister in der Handball-Pfalzliga der Damen. Vor 100 Zuschauern besiegten die Rettichstädterinnen im letzten Heimspiel der Saison die SG Wernersberg/Annweiler mit 22:16 (10:7) und haben jetzt 35:7 Zähler auf dem Konto. Es war nicht gut, es war nicht schlecht, aber das Saisonziel ist erreicht, war TV-Trainer Marcus Otterstätter zufrieden, bevor er sich zur kleinen Feier verabschiedete. Schifferstadt erzielte das 1:0, um danach überraschend nervös der SG zunächst das Feld zu überlassen. Bianca Gerner, die Daniela Müller im Tor vertrat, fand zunächst nicht ins Spiel. Schließlich war die Aufgabe für die nominelle Linksaußen nicht einfach. 1:3 und 2:5 (12. Spielminute) lagen die Einheimischen zurück. Nach dem 3:5 ging es zerfahren weiter, Otterstätter nahm eine Auszeit. Nach der Unterbrechung wurde es besser. Der TVS egalisierte beim 5:5 und nahm nach dem 5:6 das Heft in die Hand. Gerner wurde zwischen den Pfosten immer sicherer und avancierte zu einem guten Rückhalt. Über 8:6 und 8:7 erarbeitete sich der neue und alte Vizemeister bis zum Pausentee einen 10:7-Vorsprung. Als Quadt/Ständer wieder angepfiffen hatten, avancierte Gerner zur besten Spielerin. Unter anderem drei Siebenmeter wehrte sie ab, sorgte mit einer klasse Vorstellung nach dem 10:8 dafür, dass der Schifferstadter Erfolg nicht mehr in Gefahr geriet. Otterstätter wechselte, gab auch den A-Jugendlichen Vicky Blanz und Jana Falke Einsatzzeiten. Über 14:9 und 16:11 war beim 20:14 die Entscheidung gefallen. Die Referees sprachen drei Hinausstellungen gegen den TVS und fünf gegen Wernersberg/Annweiler aus. Otterstätter gab den Zugang von Christina Brauner für die neue Saison bekannt. Die Torfrau kommt vom Verbandsliga-Dritten TuS Heiligenstein und bildet zukünftig zusammen mit Daniela Müller das Duo im Tor. Für Schifferstadt trafen Iris Buchenau (4), Vicky Blanz (4/2), Ann-Katrin Müller, Katharina Huber, Sarah Weiß, Christine Heller, Sarah nd Sabrina Schott (je 2), Stefanie Müller und Julia Grün (je 1). (ben) |
20. April 2012
|
VORBERICHT |
|
|
02. April 2012
|
SPIELBERICHT |
|
|
30. März 2012
|
VORBERICHT |
|
Schifferstadt, als Zweiter mit 31:7 Punkten stringent auf Kurs Vizemeisterschaft, ist beim Siebten (15:23) in der Favoritenrolle. "Zuletzt hat uns Lingenfeld als Gegner gelegen", meinte Otterstätter, den der 30:18-Hinspielerfolg in seiner Höhe überrascht hat. Die überwiegend junge Formation von Trainer Ferdinand Pfirrmann könne ein hohes Tempo gehen. Also dürfe man die Gastgeberinnen nicht zu ihrem Konterspiel kommen lassen. Im Positionsangriff gegen Schifferstadts 6-0-Deckung sieht Otterstätter die Seinen im Vorteil. Akzente aus dem Rückraum könnten dann von der routinierten Simone Theilmann kommen. "Wenn sie von Anfang an trifft, ihre Sicherheit findet, könnte das gefährlich werden." Pfirrmann war mit der Leistung Lingenfelds beim 24:24 in Edigheim trotz der guten Vorstellung der Gastgeberinnen nicht so zufrieden: "Ich erwarte eine Reaktion der unveränderten auflaufenden Mannschaft."Aber er schätzt die Aufgabe gegen die Rettichstädterinnen als äußerst schwierig ein. Schifferstadt spielt nach seinen Erkenntnissen ein ähnliches Defensivsystem wie Edigheim, "aber knallhart und viel besser." Es gelte, diese Hintermannschaft mit einem schnellen und sicheren Ball in Bewegung zu bringen und dann zu versuchen, in die Lücken zu stoßen: "Wir müssen dahin gehen, wo's auch mal wehtut." Wenn man dann noch etwas Glück habe und das eigene Konterspiel erfolgreich umsetzen könne, sei ein gutes Ergebnis machbar, glaubt Pfirrmann. Beim TVS fehlt Urlauberin "Jule" Grün. Paula Branco-Santos war krank, ihr Einsatz ist fraglich. Aus der A-Jugend sind Vicky Blanz und eventuell auch Jeanette Pajak dabei. (ben) |
26. März 2012
|
SPIELBERICHT Vizemeisterschaft rückt immer näher |
|
|
23. März 2012
|
VORBERICHT Schwere Aufgabe beim Aufsteiger |
| Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt spielen am 24.03.2012 in Bellheim. Die Spiegelbachhalle sieht ab 18 Uhr das Duell der SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam II mit den Rettichstädterinnen. Wir müssen aufpassen, dass wir keine Überraschung erleben, sagte TVS-Coach Marcus Otterstätter. Schifferstadts Ziel ist klar: Die finalen vier Partien gewinnen und die Vizemeisterschaft verteidigen. Otterstätter schätzt den Kontrahenten als den stärksten der letzten Gegner dieser Spielzeit ein. Die Reserve des Oberligisten spiele als Aufsteiger eine gute Saison. Die SG hat ihr Pensum mit dem Klassenerhalt längst erfüllt, belegt Rang fünf und hat zu Hause erst drei Mal verloren. Unter anderem gelang der SG O/B/Z vor Kurzem ein Sieg in Waldsee. Dort kam der TVS nicht über ein Remis hinaus. Schon im Hinspiel war es beim 24:22 knapp. Zwar dominierten die Otterstätter-Schützlinge damals weitgehend, sah der Trainer den Erfolg nicht wirklich in Gefahr, aber gegen Ende holten die laufstarken Bellheimerinnen enorm auf. Man müsse über 60 Minuten konzentriert sein und dürfe bei einem klaren Vorsprung nicht einen Gang zurückschalten, hat er aus der Vorrunde gelernt. Und die Wurfausbeute müsse sich verbessern. Zudem ist bei den Einheimischen immer mit einem Mittun so erfahrener Spielerinnen wie Rebecca Hirth oder Sandra Bäuerle zu rechnen. Ansonsten kann Übungsleiter Andreas Adam auf einen jungen Stamm bauen. Sarah Weiß (Arbeit) und Bianca Gerner (krank) fehlen bei Schifferstadt. Unterstützung erfolgt möglicherweise durch die eine oder andere A-Jugendliche. (ben) |
19. März 2012
|
SPIELBERICHT Pflichtsieg gegen Edigheim gelingt |
|
|
17. März 2012
|
VORBERICHT Heimsieg ist für Schifferstadt Pflicht |
|
|
12. März 2012
|
SPIELBERICHT Teutsch mit Lob - Otterstädter ratlos |
|
Otterstätter nahm seinerseits eine Auszeit und wurde richtig
laut. Der beabsichtigte Weckruf brachte noch einmal den Vorteil beim
15:16, aber die TG antwortete mit dem 17:16. Im Endspurt zogen die
Rettichstädterinnen wieder gleich. Julia Grün warf das 17:17.
Waldsees letzter Versuch verpuffte, obwohl Anita Teutsch für
die Torfrau eine siebte Feldspielerin gebracht hatte. Ulla Teutsch
wurde blockiert. So, wie das gelaufen ist, müssen wir am
Ende mit dem einen Punkt sogar noch zufrieden sein, schloss
der TVS-Trainer. |
09. März 2012
|
VORBERICHT Schifferstadt vor Derby in Waldsee |
|
|
05. März 2012
|
SPIELBERICHT Wichtiger Schritt in Richtung Vizemeisterschaft |
|
|
02. März 2012
|
VORBERICHT Spitzenbegegnung um Platz Zwei |
| Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt stehen am 04.03.2012 vor einer Art Endspiel um den zweiten Platz. Um 18 Uhr gastiert der TV Wörth, der wie die Otterstätter-Schützlinge sechs Verlustpunkte auf dem Konto hat, in der Wilfried-Dietrich-Halle. Wer gewinnt, wird am Ende Zweiter, ist sich TVS-Coach Marcus Otterstätter ziemlich sicher. Im Hinspiel agierten die Rettichstädterinnen 15 Minuten lang gut, führten mit drei Treffern, um dann katastrophal einzubrechen und mit 16:27 unterzugehen. Warum das so war, dass konnten sich Otterstätter und die Seinen auch in der Nachbetrachtung unter der Woche nicht erklären. Das darf uns diesmal natürlich nicht passieren, sagte er. Die Schifferstadterinnen waren damals konditionell nicht richtig fit und liefen in das effektive Konterspiel der jungen schnellen Südpfälzerinnen. Die Schnellangriffe sind ähnlich gefährlich wie die des designierten Meisters SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach. Zudem musste Otterstätter die zunächst offensiv ausgerichtete Abwehr umstellen. Mit dem Personalwechsel kam der Bruch ins TVS-Spiel. Inzwischen sieht er die Gastgeberinnen vor allem läuferisch effizienter eingestellt. Ich glaube, die Mannschaft setzt es jetzt besser um, dass wir etwas schneller spielen als im letzten Jahr. Das Konterspiel unterbinden und Wörth in den Positionsangriff gegen die sattelfeste Schifferstadter Hintermannschaft zwingen, so sieht der Matchplan aus. Denn dann tun sie sich schwer, weiß Otterstätter. Der jüngste Wechsel auf dem Wörther Trainerstuhl vom erkrankten Thorsten Trautmann zu Kai Lautenschläger hat nach seiner Ansicht keine Auswirkungen. Ich kenne Lautenschläger nicht näher, aber das ist weder ein Vorteil für uns noch ein Nachteil für Wörth, so Otterstätter. Beim 34:14 gegen die TSG Mutterstadt habe man gesehen, dass der TVW genau dort weitermache, wo er unter Trautmann aufgehört habe. Schifferstadt spielt ohne Iris Buchenau (krank) und Eva Kühhirt (beruflich unterwegs). Dafür sind die drei A-Jugendlichen Vicky Blanz, Jeanette Pajak und Jana Falke mit an Bord. (ben) |
27. Februar 2012
|
SPIELBERICHT Steigerung nach Pause bringt Kantersieg |
|
|
25. Februar 2012
|
VORBERICHT Sieg gegen Schlusslicht darf erwartet werden |
|
|
|
SPIELBERICHT Schifferstadt ohne Probleme zum Kantersieg |
|
|
03. Februar 2012
|
VORBERICHT Schifferstadt ist in der Nachbarschaft Favorit |
|
|
30. Januar 2012
|
SPIELBERICHT TVS hält mit, verliert aber knapp |
|
|
27. Januar 2012
|
VORBERICHT Spitzenspiel in Schifferstadt: Primus Albersweiler kommt |
|
|
23. Januar 2012
|
SPIELBERICHT Sieg nach sechs Wochen Pause |
|
|
20. Januar 2012
|
VORBERICHT Mission Platz Zwei: Auftakt im neuen Jahr in Kaiserslautern |
|
|
05. Dezember 2011
|
SPIELBERICHT Noch alle Möglichkeiten in der Rückrunde |
|
|
02. Dezember 2011
|
VORBERICHT Nicht den Schneid abkaufen lassen |
|
|
28. November 2011
|
SPIELBERICHT Wernersberg/Annweiler ein gern gesehener Kontrahent |
Dieser deutliche Erfolg kam in der Höhe unerwartet. Der TV Schifferstadt siegte in der Handball-Pfalzliga der Damen bei der SG Wernersberg/Annweiler vor 70 Zuschauern mit 30:19 (16:8) und hat jetzt 16:4 Punkte auf dem Konto. Es gibt halt Mannschaften, die uns einfach liegen, meinte TV-Trainer Marcus Otterstätter. Bis zum 7:7 wechselte die Führung ständig. TVS-Torfrau Daniela Müller, deren Formkurve stark nach oben zeigt, wehrte jetzt vier Siebenmeter in Folge ab und ihre Kolleginnen auf dem Feld warfen einen 7:12-Vorsprung heraus. In den ersten zehn Spielminuten agierte die Gästedeckung noch nicht so aggressiv, wie man sich das eigentlich vorgenommen hatte. Wernersberg/Annweiler fand über Doppelpässe mit der Kreisläuferin sowie im Spiel Eins gegen eins stets die Lücke. Diesen Mangel konnten die Müller-Schwestern und Co. bald abstellen und schnell nach vorne spielen. Die Konzeptionen wurden sauber zu Ende gespielt und immer häufiger konsequent in Tore umgemünzt. So wurde aus dem 8:12 bis zum Pausentee das 8:16. Otterstätter hatte nach eigener Aussage bereits nach einer Viertelstunde das gute Gefühl, diese Partie werde nicht verloren gehen. In Durchgang zwei gab der Übungsleiter zunächst den Akteurinnen, die sonst nicht so oft auf dem Feld aktiv sind, mehr Einsatzzeiten. Nach dem 8:18 fiel das 10:18 und 16:22. In Gefahr kam der Erfolg indes nicht, weil die Hintermannschaft der Rettichstädterinnen sehr sicher stand. Zudem gelang jetzt auch das eine oder andere Kontertor. Als die Einheimischen realisierten, dass an diesem Tag für sie nichts zu holen war, steckten sie zurück. So reichte den Gästen eine durchschnittliche Leistung zum Kantersieg. Schiedsrichterin Daniela Kopf verhängte gegen die Einheimischen drei, gegen den TVS keine Zeitstrafe. Wernersberg/Annweiler ließ von zehn Siebenmetern fünf ungenutzt, Schifferstadt vergab von neun nur zwei. Für Schifferstadt trafen Sabrina Schott (7/7), Ann-Katrin Müller, Stefanie Müller, Bianca Gerner (je 5), Paula Branco-Santos, Sarah Weiß (je 3), Julia Grün und Eva Kühhirt (je 1). (ben) |
25. November 2011
|
VORBERICHT Stolperstein im Kampf um Platz Zwei? |
Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt reisen am 26.11.2011 zur SG Wernersberg/Annweiler. Die Partie in der Sporthalle der Hauptsschule Annweiler wird um 19 Uhr angepfiffen. Das wird noch einmal ein richtiger Maßstab für uns, weiß TVS-Trainer Marcus Otterstätter um die Schwere der Aufgabe. Die SG ist Fünfter und hat - abgesehen vom Saisonauftakt gegen Wörth -noch nicht wirklich deutlich verloren. In Waldsee gelang ein 27:27, bei Primus SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach unterlag die Spielgemeinschaft vor einer Woche nach einem 11:11-Zwischenstand mit 23:28. Torhüterin Carina Heim bekam dabei gute Kritiken. Otterstätter schätzt die Gastgeberinnen als junge schnelle Truppe ein. Jan Burgard hat Hermann Rempel vor Kurzem als Trainer abgelöst. Man muss sehen, was er aus der Mannschaft noch heraus kitzelt, sagte Otterstätter. Die Spielweise der SG liege seinen Spielerinnen eigentlich. Man dürfe die Einheimischen nicht durch leichtfertige Ballverluste ins Kontern kommen lassen, sondern müsse sie ins Positionsspiel gegen die gute Schifferstadter 6-0-Abwehr zwingen. Gegen unsere Abwehr tut sich jeder schwer, ist der Übungsleiter sicher. Aber wir müssen über 60 Minuten unsre Leistung abrufen, um bestehen zu können. Das Ziel ist für Schifferstadt ein Sieg. Nachdem Wörth letzte Woche gegen Waldsee überraschend verloren hat, ist Platz zwei wieder in Reichweite. Und dort wollen wir auch hin, meinte Otterstätter. Iris Buchenau fehlte im Donnerstag-Training erkrankt. Ihr Mittun ist fraglich. Auf alle Fälle wird eine A-Jugendliche nominiert. Wer, das wusste der Trainer gestern noch nicht. (ben) |
21. November 2011
|
SPIELBERICHT Viel Dominanz, aber am Ende ein knapper Erfolg |
In einer guten Pfalzliga-Partie mit viel Tempo haben die Handballerinnen des TV Schifferstadt die SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam II besiegt. Nach dem 24:22 (13:10) vor 60 Zuschauern stehen jetzt 14:4 Punkte für die Rettichstädterinnen zu Buche. Was heute gespielt wurde, war in Ordnung, meinte TV-Trainer Marcus Otterstätter. Die faire Partie wurde weitestgehend von den Einheimischen dominiert. Trotzdem stand das Geschehen in den letzten Minuten auf des Messers Schneide, weil sich Schifferstadt zu sicher fühlte und die Gäste noch einmal auf 23:22 heran kamen. Jetzt kassierte die SG die einzige Zeitstrafe der Begegnung. Referee Peter Transier hätte nach Otterstätters Ansicht auf beiden Seiten durchaus noch die eine oder andere Hinausstellung mehr aussprechen können. Zwölf Sekunden vor Ultimo warf Ann-Katrin Müller in Überzahl das entscheidende Tor zum 24:22. In den ersten zehn Spielminuten zielten die Gastgeberinnen bei ihren Torwürfen noch schlecht und lagen mit 0:2 sowie 2:4 zurück. Als erstmals die Vorgabe Otterstätters hoch zu werfen, befolgt wurde, bekam der TVS das Geschehen in den Griff. Über 5:4 und 6:6 zog Schifferstadt auf 10:6 weg. Aber die junge schnelle Bellheimer Sieben blieb bis zum 11:10 (27. Spielminute) dran. Erst im Endspurt gelang bis zum Seitenwechsel das 13:10. Nach Wiederbeginn fiel das 14:11, aber die Einheimischen benötigten erneut etwas Zeit, um zu ihrem Spiel zu finden. Unsichere Pässe und technische Fehler beim TVS ließen die SG O/B/Z zum 14:14-Ausgleich kommen. Der Konter folgte auf dem Fuße: 19:14. Müller und Co. knüpften an den Faden des ersten Durchgangs an. Über 21:16 und 21:19 kam es zum 23:20, ehe es doch noch einmal spannend wurde. Bei den Gastgeberinnen überzeugten die Außenangreiferinnen Bianca Gerner, Sabrina Schott und Ann-Katrin Müller. Von der Spielstärke der Reserve des Oberligisten war Otterstätter angenehm überrascht und wunderte sich über die klare Niederlage der SG gegen Dansenberg. Für Schifferstadt trafen Bianca Gerner (4), Sabrina Schott (4/2), Paula Branco-Santos, Ann-Katrin Müller (je 3), Sarah Weiß (3/2), Julia Grün, Iris Buchenau (je 2), Stefanie Müller, Katharina Huber und Christine Heller (je 1). (ben) |
18. November 2011
|
VORBERICHT Kontinuität in die Leistung bringen |
|
|
14. November 2011
|
SPIELBERICHT Pflichtsieg gelingt ohne Schwierigkeiten |
|
|
11. November 2011
|
VORBERICHT Schifferstadt spielt als Favorit in Edigheim |
| Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt treten am 12.11.2011 beim TV Edigheim an. Der Anpfiff in der Sporthalle des Schulzentrums Edigheim wird um 17 Uhr ertönen. Ein Sieg ist Pflicht, gibt es für TVS-Trainer Marcus Otterstätter kein Vertun bei der Zielsetzung. In der Partie des Zehnten gegen den Dritten liegt die Favoritenrolle bei den Gästen. Otterstätter nimmt diese auch an: Ich rechne mit einem Sieg, wenn es normal läuft. Er will in den nächsten Partien punkten, um an der Spitze dran zu bleiben. Die Gastgeberinnen haben bisher noch kein Heimspiel gewonnen, konnten zu Hause lediglich beim 20:20 gegen den SC Bobenheim-Roxheim einen Zähler holen. Der einzige Sieg gelang mit 19:16 bei der SG Assenheim-Dannstadt. Otterstätter hat Edigheim eine Halbzeit lang bei der 12:16-Auftaktniederlage in Mutterstadt beobachtet und nichts gesehen, was ihn beunruhigen könnte. Die Sieben von Coach Willi Thomas habe keine überdurchschnittliche Akteurin in ihren Reihen. Den TVE schätzt er nicht stärker als in der Vorsaison ein. Insbesondere im Tor hat man mit dem Abgang von Nicole Hohn, die wohl aufgehört hat, Qualität eingebüßt. In Schifferstadt war die Stimmung im Training unter der Woche nach dem Derbysieg gegen Waldsee natürlich gut. Christine Heller hat sich in der letzten Begegnung eine Daumenverletzung zugezogen. Ihr Mittun heute ist fraglich. Iris Buchenau war in Urlaub und hat nicht trainiert, wird jedoch dabei sein. (ben) |
07. November 2011
|
SPIELBERICHT Sieg im Lokalderby bringt Schifferstadt Platz Drei |
| Mit dem ersten Sieg in der Pfalzliga gegen die TG Waldsee haben die Handballerinnen des TV Schifferstadt Platz drei erobert. Nach dem 26:22 (13:10) vor 250 Zuschauen hat Schifferstadt 10:4 Punkte auf dem Konto, Waldsee dagegen 9:5. Wir haben zu Recht verloren und konnten nicht an die Leistungen der letzten beiden Partien anknüpfen, analysierte TG-Trainerin Anita Teutsch. Diesmal stand im Vergleich zu den sehr verhalten, fast ängstlich geführten Spielen bei den Spitzenteams in Hauenstein und Wörth eine völlig anders eingestellte Schifferstadter Mannschaft auf dem Feld: Willensstark, aufmerksam bei der Ansprache von Trainer Marcus Otterstätter, konzentriert schon beim Aufwärmen, mit viel Biss und Kampfgeist, die taktischen Vorgaben umsetzend. Zusammen mit dem Match gegen den HSV Lingenfeld (30:18) war dies die beste Saisonleistung Schifferstadts. Zunächst waren beide Teams in dem hart geführten, aber fairen Derby (2/1 Zeitstrafen) etwas nervös in ihren Aktionen. Sowohl Schifferstadt als auch Waldsee bevorzugte eine offensiv ausgerichtete 3-2-1-Abwehr, die die gegnerischen Außenspielerinnen früh anging. Die Gäste kamen zunächst etwas besser zurecht und legten bis zum 5:6 jeweils einen Treffer vor. Otterstätter stellte seine Defensive fortan auf eine 6-0-Formation um (8. Spielminute). Im Positionsspiel hat sich Waldsee dann schwer getan. Zudem kamen sie nicht wie gewohnt zu ihrem gefährlichen Konterspiel, sagte er. Die Gastgeberinnen drehten mit einem kompakten Innenblock in der Verteidigung den Spieß beim 9:6 um und behaupteten bis zum 12:10 eine knappe Führung von ein bis zwei Toren. Mit etwas Glück konnte Bianca Gerner kurz vor dem Pausenpfiff des jungen, aus Otterstätters Sicht gut leitenden Gespanns Schuhmacher/Schuhmacher über einen Konter das 13:10 erzielen. Teutsch sah die Leistung der Referees kritisch: Sie seien überfordert gewesen, befand sie und hätten auf beiden Seiten mehr Zeitstrafen verhängen müssen. Nach Wiederbeginn gelang dem Gast das 13:11, der TVS antwortete mit dem 15:11. Bis zum 20:16 dominierten die Rettichstädterinnen. Aber die TG gab nie auf, kämpfte unverdrossen weiter und war beim 20:20 (48.) durch Ulla Teutsch wieder auf Augenhöhe. Es war die beste Phase des starken Kontrahenten, der einige leichte Ballverluste auf Seiten des TVS konsequent nutzte. Vielleicht haben wir uns auch schon zu sicher gefühlt, mutmaßte Otterstätter. Aber die Schifferstädterinnen stabilisierten sich (22:20), agierten wieder abgeklärter gegen die TG-Hintermannschaft. Zwischen der 52. und 58. Spielminute fiel mit dem 25:21 die Entscheidung. Beim 25:22 (59.) nahm Otterstätter eine Auszeit, mahnte, kühlen Kopf zu bewahren und die Zeit auszuspielen. Stefanie Müller setzte den Schlusspunkt zum 26:22.Der Übungsleiter war mit seiner gesamten Mannschaft zufrieden. Angefangen bei Torfrau Daniela Müller, die gegen Würfe von den Außenpositionen gut disponiert war, über Bianca Gerner, die nach ihren drei Partien als Torfrau auf Linksaußen immer besser in Tritt kommt, über Paula Branco-Santos, die gute Anspiele lieferte, bis Kreisläuferin Stefanie Müller und Sarah Weiß, die die Strafwürfe in den entscheiden den Phasen nervenstark einnetzte. Nur einmal scheiterte sie an der Torlatte. Der TVS ließ einen weiteren Siebenmeter aus. Waldsee verwandelt alle sieben.Für Schifferstadt trafen Sarah Weiß (5/5), Ann-Katrin Müller, Bianca Gerner, Julia Grün (je 4), Stefanie Müller (3), Sabrina Schott (3/2), Paula Branco-Santos (2) und Katharina Huber (1). (ben) |
05. November 2011
|
VORBERICHT Lokalderby auf Augenhöhe - Tagesform und Glück entscheiden |
In der Handball-Pfalzliga der Damen steht am 05.11.2011 das Derby schlechthin auf dem Programm. Der TV Schifferstadt spielt in der Wilfried-Dietrich-Halle um 19.45 Uhr gegen die TG Waldsee. Ich erwarte ein schönes und spannendes Spiel zweier gleichstarker Mannschaften, sagte TVS-Trainer Marcus Otterstätter, bei dem am Ende vielleicht auch ein Quäntchen Glück für den Sieger wichtig sein wird. Die Chancen bewertet er mit 50 zu 50. Im Match des Vierten Schifferstadt (8:4 Punkte) gegen den Dritten Waldsee (9:3) geht es darum, wer Verfolger des unangefochtenen Spitzen-Duos SG Albersweiler/Hauenstein/ Ranschbach und TV Wörth bleibt. Der TVS ist zu Hause, die TGW auswärts noch ohne Punktverlust. Für Otterstätter gehört der Lokalkolorit im dritten gemeinsamen Pfalzligajahr schon fast zum normalen Geschäft. Klar, einige Schifferstadter, unter anderem die Trainer Anita Teutsch und Stefan Butsch-Engelmann, seien in Waldsee tätig, aber man dürfe das Ganze auch nicht überbewerten. Vielmehr interessiert die Frage, wie die Gastgeberinnen nach drei Remis und einer Niederlage endlich den ersten Sieg schaffen können. Dass Waldsee so stark wie bisher auftreten würde, hatte Otterstätter nicht unbedingt erwartet. Er hat Respekt davor, wie gut die TG in der Spitze mithält. Als Waldseer Stärken hat er den Kampfgeist vom An- bis zum Abpfiff und das Tempospiel über 60 Minuten ausgemacht. Da müssen wir Paroli bieten. Aber wir sind ebenfalls eine Mannschaft, die einen schnellen Ball spielt, sagte er. Sie sollen das spielen, was sie können, und vor einer sicher größeren Kulisse als sonst Spaß auf dem Spielfeld haben, gibt er den Seinen mit auf den Weg. Im letzten Heimspiel gegen Lingenfeld (30:18) hat er eine gute Leistung der Rettichstädterinnen gesehen. Aber das 16:27 in Wörth war für ihn wieder ein kleiner Rückschritt. Man müsse geschlossen auftreten. Diese Forderung schließe auch ihn als Coach mit ein. Die Einheimischen laufen unverändert mit zwölf Feldspielerinnen und Daniela Müller im Tor auf. Anita und ich freuen uns auf dieses Spiel. Es ist eines der interessanteren in der Runde, sagte Butsch-Engelmann. Schließlich habe er fast alle Spielerinnen der Gastgeberinnen irgendwann einmal trainiert. Aber besondere Gefühlsregungen verspürt er ebenso wenig wie Otterstätter. Die Gäste kämen nach den letzten Ergebnissen nicht, um die Punkte abzugeben. Trotzdem sei man nicht der Favorit. Beide Teams spielen auf ähnlichem Niveau. Die Tagesform wird entscheiden, glaubt Butsch-Engelmann. Waldsee tritt in Bestbesetzung an, da Nadine Gabor und Jojo Mayer wieder dabei sind. (ben) |
31. Oktober 2011
|
SPIELBERICHT Schifferstadt schlägt sich in Wörth selbst |
Die Handballerinnen des TV Schifferstadt werden in dieser Saison nicht um den Titel in der Pfalzliga mitspielen. Auch das zweite Auswärtsspiel bei einem Oberligaabsteiger ging deutlich verloren. Der TV Wörth schickte die Otterstätter-Schützlinge vor 80 Zuschauern mit 27:16 (14:8) geschlagen nach Hause. Der TVS hat jetzt 8:4 Punkte auf dem Konto. Nach dem sechsten Spieltag scheint somit geklärt zu sein, wer die Meisterschaft unter sich ausspielt. Da auch die TG Waldsee gegen die SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach mit 26:29 unterlag, werden die beiden Oberligaabsteiger den Rückkehrer in die nächsthöhere Klasse wohl unter sich ausmachen. Schifferstadt und Waldsee werden um Platz drei mitspielen. Die Höhe der Schifferstadter Niederlage täuscht über den Spielverlauf etwas hinweg. Die Gäste überraschten die Südpfälzerinnen mit einer offensiven 3-2-1-Abwehr und setzten zunächst die vorgegebene Taktik gut um. Lohn war eine 2:0- und 5:3-Führung (15. Spielminute). Da waren wir nicht nur auf Augenhöhe, sondern sogar einen Tick besser, befand TVS-Coach Markus Otterstätter. Die Stamm-Sieben verbrauchte viel Kraft, Otterstätter musste sein Personal austauschen. Damit einher ging die Umstellung auf eine 6-0-Deckung, weil der zweite Anzug die offensive Variante nicht spielen kann. Wörth drehte das Geschehen mit einem 7:0-Lauf zum 10:5. Die Gäste erlaubten sich fortan zu viele Fehler und verwarfen zu viel. Wir haben im ganzen Spiel keinen Abpraller geholt, bedauerte Otterstätter. Der Bruch im Spiel war unverkennbar. Über 11:7 bat Schiedsrichterin Daniela Kopf (Ruchheim) sie verhängte 3/5 Zeitstrafen - beim 14:8 zum Pausentee. Nach dem Seitenwechsel kamen die Rettichstädterinnen auf 19:14 heran. Gefährden konnten Sie Wörth aber nicht mehr. Die nächste Serie, diesmal mit 6:0 zum 25:14, brachte die Entscheidung. Mit mehr Konstanz in unserem Spiel hätten wir eine Chance gehabt, resümierte Otterstätter. Wir haben uns definitiv selbst geschlagen. Man müsse die Leistung aus der Anfangsviertelstunde einmal über 50 Minuten bringen, so der Übungsleiter. Schifferstadts Beste war diesmal Christine Heller. Sie ging auf der halbrechten Rückraum dorthin, wo es wehtut, und holte sechs Siebenmeter heraus. Von denen zwei leider vergeben wurden. Auch in der Abwehrarbeit überzeugte Heller. Für Schifferstadt trafen Iris Buchenau (4/4), Stefanie Müller (3), Christine Heller, Ann-Katrin Müller (je 2), Sabrina Schott, Bianca Gerner, Eva Kühhirt, Sabrina Schott und Katharina Huber (1). (ben) |
28. Oktober 2011
|
VORBERICHT "Wir versuchen unser Bestes zu geben." |
Der TV Schifferstadt reist am 29.10.2011 in der Handball-Pfalzliga der Damen zum Spitzenspiel nach Wörth. Die Begegnung beim Oberligaabsteiger TV 03 Wörth in der Bienwaldhalle beginnt um 19.45 Uhr. Wir versuchen, unser Bestes zu geben und sehen, was rauskommt, versucht TVS-Trainer Marcus Otterstätter den Druck von den Seinen zu nehmen. Das Who-is-who der Oberliga ist unter sich. In Waldsee trifft die Gast gebende TG als Tabellenführer im Duell der einzig Unbesiegten auf den Zweiten, die SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach. In Wörth spielt der Dritte gegen den Vierten. Wir werden jetzt sehen, ob wir und Waldsee zur Spitze dazu gehören oder ob Wörth und Albersweiler das unter sich ausmachen, sagte Otterstätter. Sollten die TG und seine Sieben verlieren, läuft es seiner Meinung nach auf einen Zweikampf der beiden Oberligaabsteiger hinaus. Wörth und Schifferstadt haben beide 8:2 Punkte auf dem Konto und jeweils in Hauenstein verloren. Die Südpfälzerinnen aber nur mit 27:29; Schifferstadt dagegen mit 17:29 und im Pokal mit 18:26. Beide Teams bevorzugen ein schnelles Offensivspiel. Im Prinzip sollte uns dies entgegen kommen, so Otterstätter, aber man muss auch aufpassen, dass man von dieser jungen schnellen Truppe nicht überrollt wird. Vorbereitet hat er die Rettichstädterinnen am Dienstag und Donnerstag auf eine offensive gegnerische Abwehr. Ob dies nun eine 3-2-1- oder andere Formation sein wird, ist zweitrangig. Mit einem schnell und sicher gepassten und gefangenen Ball, mit dynamischen Attacken auf die Nahtstellen der Deckung, mit Doppelpässen sowie Sperre-Absetzen will er die Gastgeberinnen in Bedrängnis bringen. Wenn wir in Spitzenspielen weiter so wie in Hauenstein auftreten, haben wir in der Spitzengruppe nichts zu suchen, hofft Otterstätter auf eine andere Präsentation. Wir müssen das halt gebacken bekommen, dass von der Einstellung her mehr erforderlich ist. Die erkrankte Sarah Weiß fällt aus, so dass elf Feldspielerinnen und Torfrau Daniela Müller die schwere Aufgabe angehen werden. (ben) |
21. Oktober 2011
|
SPIELBERICHT Kantersieg gegen Lingenfeld bringt 8:2 Punkte aufs Konto |
Die Handballerinnen des TV Schifferstadt halten Anschluss an die Tabellenspitze der Pfalzliga. Gestern Abend bezwangen die Rettichstädterinnen den HSV Lingenfeld vor 20 Zuschauern mit 30:18 (14:6) und haben jetzt 8:2 Punkte auf dem Konto. Für Lingenfeld war es die erste Saisonniederlage. Schifferstadt ging ohne konkrete Vorbereitung auf den Gegner ins Spiel. Otterstätter und seien Eleven, die die kaum veränderte Lingenfelder Sieben noch aus den Vorjahren kennen, nutzten den Dienstag lieber für Gespräche. Mehr als zwei Stunden wurde über den bisherigen, insbesondere spielerisch nicht zufriedenstellenden Saisonverlauf gesprochen. Trainiert wurde nicht. Alle Beteiligten sagten ihre Meinung. Otterstätter selbst erhielt nach eigener Aussage wertvolle Hinweise und wird versuchen, diese in die Trainingsgestaltung einzubauen.Offensichtlich fruchtete die Aussprache. Das war heute eine andere Mannschaft, war Otterstätter zufrieden, man hat gesehen, dass sie wollten. Die Gastgeberinnen stellten eine aggressive 6-0-Abwehr, gegen die die Gäste kaum ein Durchkommen fanden. TV-Keeperin Daniela Müller, die sich deutlich verbessert zeigte, war ein guter Rückhalt und wehrte von zwölf Siebenmetern sechs ab. Das Tempospiel des TVS brachte den gewünschten Erfolg. Dem 4:0 (10. Spielminute) folgte das 5:2. Über 10:2 war die Partie bereits beim Pausenpfiff von Klemens Forler (Landau) entscheiden. Die Einheimischen konnten personell mit 13 Spielerinnen aus dem Vollen schöpfen. Die angeschlagene Jule Grün konnte angesichts des klaren Spielverlaufs geschont werden. Schifferstadt begann den zweiten Duchgang etwas schlafmützig. HSV-Trainer Ferdinand Pfirrmann schöpfte in der besten Phase seiner Schützlinge beim 14:9 und 17:12 wieder etwas Hoffnung. Aber sein Hintermannschaft war nicht stabil genug. Mit dem 20:13 war das Strohfeuer jedoch wieder erloschen. Die Gäste ließen die Köpfe hängen und wurden gegen Ende über 27:18 ausgekontert. Schiedsrichter Forler verhängte 4/5 Zeitstrafen. Für Schifferstadt trafen Sarah Weiß (9/8), Stefanie Müller (7), Sabrina Schott (4), Paula Branco-Santos (3), Bianca Gerner, Iris Buchenau, Ann-Katrin Müller (je 2) und Christine Heller (1). (ben) |
19. Oktober 2011
|
VORBERICHT Vierter gegen Fünfter - Bleibt Schifferstadt an der Spitze dran? |
Der TV Schifferstadt erwartet am 20.10.2011 in der Handball-Pfalzliga der Damen den HSV Lingenfeld. Das vorgezogene Match in der Wilfried-Dietrich-Halle beginnt um 20.15 Uhr. TVS-Trainer Marcus Otterstätter war zuletzt nicht mit der Spielweise seiner Schützlinge zufrieden. Im Team von Otterstätter läuft derzeit nicht alles rund. Zwei klare Niederlagen in Hauenstein in Meisterschaft und Pokal - und die Spielweise der Seinen haben dem TVS-Übungsleiter zuletzt zu denken gegeben. Gegen Lingenfeld soll der Befreiungsschlag gelingen. Abzuwarten bleibt, ob die angekündigte verbale Aufarbeitung des Vergangenen am Dienstag heute fruchtet und die Gastgeberinnen zu ihrer gewohnten Spielweise und ihrem wahren Leistungsvermögen zurückfinden. Sicher ist: Eine Heimniederlage gegen den HSV, gegen den man zuletzt eigentlich immer gut ausgesehen hat, würde Schifferstadt im Kampf um die vorderen Plätze enorm zurückwerfen. Nach einem guten Start mit zwei Heimsiegen in der Meisterschaft und dem Pokalerfolg beim Verbandsligisten TV Ruchheim II hat der HSV Lingenfeld einiges an Selbstvertrauen getankt. Coach Ferdinand Pfirrmann erwartet heute eine erste echte Standortbestimmung. Er zählt Schifferstadt neben Wörth, Waldsee und Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach zu den großen Vier der Pfalzliga. Das wird für uns ein erster echter Prüfstein, weiß er um die Schwere der Aufgabe. Wir rechnen uns aber schon etwas aus, will er nicht in die Rettichstadt fahren, um die Punkte von vorne herein abzuliefern. Pfirrmann hat den TVS in Dannstadt beobachtet und seine Schützlinge mit Videoaufzeichnungen taktisch vorbereitet. Er hat seiner Ansicht nach eine sehr gut besetzte und schnell spielende gegnerische Sieben ausgemacht. Beim HSV fehlt Torfrau Daniela Oschatz. Ob Vanessa Klumpp (krank) und Tina Joa (Arbeit) mittun, entscheidet sich erst heute. (ben) |
17. Oktober 2011
|
SPIELBERICHT Auch im Pokal in Hauenstein für Schifferstadt gar nichts zu holen |
Drei Wochen nach der 17:29-Niederlage im Punktspiel haben die Handballerinnen des TV Schifferstadt bei der SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach erneut deutlich verloren. Das Pokalmatch beendeten die Gastgeberinnen vor 100 Zuschauern mit 26:18 (14:7) als Siegerinnen. SG-Übungsleiter Peter Dincher hatte im Vorfeld geäußert, diesmal werde es nicht so einfach werden wie bei der 13:0-Führung vor drei Wochen. 3:2 stand es nach sieben Spielminuten. Zunächst schien er Recht zu behalten und es schien besser zu laufen für die Rettichstädterinnen als beim letzten Gastspiel. Aber dann hatte TVS-Trainer Marcus Otterstätter ein Déjà vu. Plötzlich funktionierte wiederum gar nichts mehr. Die Einheimischen zogen auf 11:2 davon und bauten den Vorsprung über 19:9 und 24:13 auf 26:14 aus. Erst, als es die SG in den finalen fünf Minuten gemächlicher angehen ließ, gelang Schifferstadt Ergebniskosmetik. Otterstätter war weniger über das Pokalaus als vielmehr über die Art und Weise des Zustandekommens entsetzt. Mir fehlen die Worte, ich bin riesig enttäuscht, sagte er. Er fand keine Erklärung, warum seine Schützlinge erneut wie gehemmt agierten. Ob es am Namen Hauenstein liege? Auf jeden Fall sei die Spielweise der Seinen derzeit meilenweit von seinen Vorstellungen entfernt: Schönen Handball mit viel Tempo und taktischen Mitteln wie Kreuzen zu bieten. Das ist teilweise nicht mitanzusehen. Das macht mich fertig, geht ihm und wohl auch den Spielerinnen im Moment jeglicher Spaß an ihrem Tun ab. Er begreift die Auftritte eher als Quälerei. Am Dienstag wird das Ganze im Training aufgearbeitet. Vielleicht trainiere ich verkehrt? Vielleicht ist das zu kompliziert? Wie wollen wir weitermachen? Das sind seine dringendsten Fragen.Schiedsrichter Werner Gläßgen verhängte 2/3 Zeitstrafen. TVS-Keeperin Daniela Müller wehrte von sechs Siebenmetern zwei ab, aber der TVS vergab von fünf auch drei. Für Schifferstadt trafen Bianca Gerner, Katharina Huber (je 3), Iris Buchenau (3/1), Sabrina Schott, Stefanie Müller (je 2), Sarah Weiß (2/1), Vicky Blanz, Ann-Katrin Müller und Jana Falke (je 1). (ben) |
14. Oktober 2011
|
VORBERICHT Im Pokal erneut beim Oberliga-Absteiger |
|
|
2. Oktober 2011
|
SPIELBERICHT Derby gegen Mutterstadt nichts für Handball-Ästheten |
|
|
30. September 2011
|
VORBERICHT Mit Derbysieg Schlappe von Hauenstein ad acta legen |
|
|
29. September 2011
|
SPIELBERICHT 20 Minuten unterirdisch schlechte Vorstellung |
|
|
23. September 2011
|
VORBERICHT Erstes Spitzenspiel in Hauenstein |
| Es ist am dritten Spieltag ein erstes echtes Spitzenspiel. Der TV Schifferstadt tritt am 24.09.2011 in der Handball-Pfalzliga der Damen bei der SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach an. Der Anpfiff in der Wasgauhalle Hauenstein erfolgt um 19.30 Uhr. Albersweiler ist leichter Favorit, glaubt TVS-Übungsleiter Marcus Otterstätter. Beide Mannschaften haben ihre beiden bisherigen Partien sicher gewonnen. Die SG hat dabei mit Tempo-Handball viele Treffer nach Schnellangriffen markiert und Dansenberg (29:16) sowie Mutterstadt (35:22) überrollt. Nach dem Sieg bei der SG Assenheim/Dannstadt (27:19) taten sich die Rettichstädterinnen gegen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg beim 28:23 lange Zeit sehr viel schwerer. Otterstätter leitet die Favoritenstellung der Gastgeberinnen aus ihrem Heimvorteil ab. Keine seiner Akteurinnen habe bisher in Hauenstein gespielt. In der sicher vollen Halle herrsche auf den Rängen ein ganz besonderes Flair. Wir müssen unsere Nerven in den Griff bekommen und vor allem sicher spielen, erwartet er von seiner personell unveränderten Sieben. Unsere Mannschaft ist fit. Wenn wir unser Spiel durchbringen, dann schaffen wir auch gegen Schifferstadt einen Sieg, meinte SG-Trainer Peter Dincher. Gut eingeschlagen hat bisher Lisa Schütz, die neue Kreisläuferin. Die 22-jährige Rodalberin kam von der SG Pirmasens/Waldfischbach zum Oberligaabsteiger. Schifferstadt spiele sicher schneller als die bisherigen Gegner, die versucht hätten, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, so Dincher. Unsere Abwehr muss gut stehen und in der Offensive müssen wir konsequent mit einer hohen Durchschlagskraft agieren, nennt er das Rezept für seine Spielerinnen. Otterstätter plant eine ähnliche Taktik. Zunächst will er eine stabile 6-0-Deckung aufbauen. Denn gegen eine massierte Verteidigung hätten es auch die Einheimischen schwer. Und läuferisch muss Schifferstadt dagegen halten. Wir dürfen sie nicht ins Laufen kommen lassen. Die haben bisher sehr viele Kontertore gemacht, warnte der Coach. (ben) |
19. September 2011
|
SPIELBERICHT Zweiter Saisonsieg fällt viel schwerer als erwartet |
| Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt können mit dem Start in die neue Saison zufrieden sein. Gegen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg wurde vor 60 Zuschauern auch das erste Heimspiel mit 28:23 (10:10) gewonnen, so dass jetzt 4:0 Zähler zu Buche stehen. Trainer Marcus Otterstätter war überrascht, wie stark sich der Fast-Absteiger des Vorjahres präsentierte. Dansenberg ist nicht schlechter als im Vorjahr, eher mindestens genauso gut, attestierte er dem Kontrahenten. Teresa Wolf und Julia Benkel sind zwar nicht mehr an Bord, aber dafür machten Julia Schwappacher (7/3 Treffer) und Frederike Kuhfuß (4) im Rückraum mächtig Betrieb. Der TuS kämpfte bis Schluss und gab im Rahmen seiner Möglichkeiten nicht auf. Dementsprechend dauerte es lange, ehe sich der Favorit lösen konnte. Kaiserslautern brachte in Durchgang eins nach Otterstätters Ansicht eine ungesunde Härte ins Geschehen. Offensichtlich versuchten die Kramer-Schützlinge, den Einheimischen den Schneid abzukaufen. Der Spielverlauf war ausgeglichen, beim 6:7 lag der TVS zurück. Die Leistung war zunächst nicht gut. Vielleicht haben wir sie unterschätzt, vielleicht waren einige mit den Gedanken schon beim Spiel gegen Albersweiler, sinnierte Otterstätter. Nach dem Seitenwechsel gerieten Müller und Co. sogar mit 10:12 ins Hintertreffen. Aber die Rettichstädterinnen nahmen den Kampf an. Schifferstadt egalisierte zum 14:14 (38. Spielminute) und legte das 18:14 vor. Otterstätter hatte seine Defensive auf eine offensive 4-2-Formation umgestellt, versuchte so, Schwappacher und Kuhfuß aus dem Spiel zu nehmen. Aber die Westpfälzerinnen schlugen zurück: 20:17, 21:20, 22:21. Schifferstadts Übergangstorfrau Bianca Gerner machte ihre Sache wieder gut, wehrte einen Siebenmeter und nach dem Seitenwechsel zwei, drei schwere Bälle ab. Otterstätter ließ in der zweiten Halbzeit seine erste Sieben fast durchspielen. Trotzdem gab es keinen Abfall in Kraft und Ausdauer. Wir haben das Tempo durchgehend hochgehalten. Unsere gute Fitness hat am Ende den Ausschlag gegeben, war sich der Übungsleiter sicher. Mit dem 25:21 war endlich der Widerstand gebrochen, Schifferstadt, das zwei Strafwürfe ungenutzt ließ, war auf der Siegerstraße. Der Rest war Verwaltung des Resultats. Die Unparteiischen Baumann/Weiler erhängten 4/7 Zeitstrafen. Für Schifferstadt trafen Sarah Weiß (7/5), Sabrina Schott (6/2), Julia Grün (5), Stefanie Müller (3), Ann-Katrin Müller, Iris Buchenau, Christine Heller (je 2) sowie Paula Branco-Santos (1). (ben) |
16. September 2011
|
VORBERICHT Schifferstadt ist Favorit im ersten Heimspiel |
| Zur Heimpremiere empfängt der TV Schifferstadt in der Handball-Pfalzliga der Damen morgen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg. Der Anpfiff erfolgt um 18.30 Uhr in der neuen Kreissporthalle. Wenn wir an die Leistung der letzten 20 Minuten vor der Pause in Dannstadt anknüpfen können, müssten wir gewinnen, sagte TVS-Übungsleiter Marcus Otterstätter. Der Aufsteiger das Vorjahres hätte eigentlich nach einer 21:23-Niederlage in der finalen Partie in Schifferstadt in den saueren Apfel des sofortigen Abstiegs beißen müssen. Nach einer Hängepartie profitierten die Westpfälzerinnen vom Verbleib der SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam in der Oberliga und konnten so die Pfalzliga doch noch erhalten. Personell musste die jetzt von Rüdiger Kramer trainierte Formation einen Aderlass von Leistungsträgerinnen (Teresa Wolf, Julia Benkel) hinnehmen. Zum diesjährigen Saisonauftakt unterlag der TuS Ex-Oberligist SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach mit 16:29. Kristina Becker (6) und Julia Schwappacher (5/3) trafen dabei am besten. Schifferstadt hat vor einer Woche leicht mit 27:19 bei Neuling SG Assenheim/Dannstadt gewonnen und geht mit unveränderter Formation als klarer Favorit ins Spiel. Für Urlauberin Daniela Müller steht noch einmal Bianca Gerner, eigentlich eine Linksaußen, im Tor. Über Benkel und Wolf lief im Rückraum von Dansenberg alles, teilte Otterstätter mit, das sind herbe Verluste. Er will zunächst mit der bewährten 6-0-Abwehr beginnen und je nach Spielverlauf offensiver verteidigen lassen. Erst möchte er sich aber ein Bild vom Gegner machen, wie stark die Außen und die Zugänge sind. Und dann entscheiden, ob taktisch etwas anderes möglich ist. Gewinnt der TVS seine erste Begegnung in heimischen Gefilden, kommt es in einer Woche in Hauenstein zum ersten Spitzenspiel. (ben) |
12. September 2011
|
SPIELBERICHT Pflichtaufgabe zum Saisonauftakt erfüllt |
|
|
04. September 2011
|
HANDBALL-SAISON-VORSCHAU |
| Am Samstag, den 10. September 2011 startet der TV Schifferstadt in die Handball-Pfalzliga der Damen. Der Vize-Meister des Vorjahres spielt um 20 Uhr bei Aufsteiger SG Assenheim/Dannstadt. Dort muss schon gewonnen werden, sagte TVS-Trainer Marcus Otterstätter, aber die SG hat nichts zu verlieren. Seit dem 5. Juli bereitet Otterstätter die Rettichstädterinnen zum zweiten Mal allein verantwortlich auf eine Spielzeit vor. Sie haben sich den Hintern aufgerissen, alle ziehen mit, ist er sehr zufrieden mit Motivation und Einstellung der Seinen. Die Stimmung im kaum veränderten Team empfindet er als gut. Zwei Mal wurde unter der Woche gearbeitet, mittwochs kamen bisweilen Spinning-Einheiten dazu und sechs Wochen lang wurde Box-Training absolviert. Das war sehr gut, vor allem für unsere Beinarbeit, lobte der Übungsleiter. Teilweise absolvierten die TVS-Damen neben den Vorbereitungsspielen auch am Wochenende Trainingseinheiten. Das eigene Otto-Hammer-Gedächtnisturnier wurde gewonnen, gegen die Oberligisten VTV Mundenheim wurde zu Beginn der Vorbereitung gewonnen, gegen die TSG Friesenheim knapp verloren. Otterstätter wähnt seine Eleven körperlich fit und auf einem guten Weg. Er geht von 80 Prozent Leistungsfähigkeit zum Rundenauftakt aus. Ausfälle durch Verletzungen sind keine zu beklagen. Dreizehn Spielerinnen zählen zum bewährten Kader der ersten Vertretung. Nur Anja Gassert ist zum TSV Iggelheim gewechselt. Mit Iris Buchenau kehrt nach ihrer Babypause ein gutes Stück Routine im Rückraum zurück und erhöht die Alternativen. Dazu kommen einige A-Juniorinnen mit Doppelspielrecht, die in der Pfalzliga-Spielgemeinschaft mit Neuhofen am Ball sind. Je nach Bedarf soll der Nachwuchs mittun. Mit Daniela Müller steht weiterhin nur eine Keeperin zur Verfügung. Erneut blieben Otterstätters Bemühungen hier nachzubessern erfolglos. Insbesondere in den ersten drei Partien bei Assenheim/Dannstadt, gegen Kaiserslautern-Dansenberg und bei der SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach kann dies zum Problem werden. Müller ist in Urlaub und wird von Linksaußen Bianca Gerner sowie Jugend-Torsteherin Rebecca Hoock (nur in den ersten beiden Begegnungen) vertreten. Otterstätter will weiter auf Tempo-Handball setzen und gegen Kontrahenten, gegen die sich dies anbietet, mit erster und zweiter Welle oder auch der schnellen Mitte zum Erfolg kommen. Mit der bewährten 6-0-Deckung als Basis soll das Leder rasch nach vorne getragen werden. Bei Bedarf kann auch auf eine offensivere 4-2-Hintermannschaft umgestellt werden. Für diese Spielweise müssen alle fit sein, setzt Otterstätter auf konditionelle Vorteile. Mehr Flexibilität erhofft er sich im Angriff, indem seine Spielerinnen variabler auf mehreren Positionen zum Einsatz kommen sollen. Die Liga schätzt er mit den beiden Oberligaabsteigern stärker ein. Der TV Wörth ist für ihn mit seiner guten Jugendarbeit Top-Favorit Nummer eins. Albersweiler ist für ihn eine Bereicherung. Nachbar TG Waldsee könne eventuell im ersten Drittel dabei sein. Wir wollen unter die ersten Drei kommen, ruft er als Ziel aus. Wichtig sei, wie die ersten drei Partien ohne Daniela Müller gestalten werden könnten. Gelingen drei Erfolge, will Otterstätter ganz vorne um den Aufstieg mitspielen. Assenheim/Dannstadt, vor einem Jahr aus der Pfalzliga abgestiegen, hatte in der Vorbereitung einige Turbulenzen zu bewältigen. Trainer Helmut Röder hörte unvermittelt auf. Nach Informationen aus der Handball-Szene hat Bruno Caldarelli, früherer Männercoach in Schifferstadt, die Übungsleitung übernommen. Otterstätter erwartet in der Dannstadter Halle einige Zuschauer. (ben) |