:: DAMEN 1

 

30. April 2012

SPIELBERICHT
29.04.2012/19.00 Uhr
SC Bobenheim-Roxheim - TV Schifferstadt 17 : 21 (9 : 10)

Schifferstadt verabschiedet die Saison erfolgreich


Der TV Schifferstadt siegte auch im letzten Spiel in der Handball-Pfalzliga der Damen. Vor 70 Zuschauern setzten sich Müller und Co beim SC Bobenheim-Roxheim mit 21:17 (10:9) durch und brachten insgesamt 37:7 Zähler auf das Konto.

Die Einheimischen führten mit 3:0 und 5:1. Für TVS-Coach Marcus Otterstätter nicht unbedingt überraschend, denn er ließ alle Akteurinnen auf anderen Positionen ran. Allerdings, verlieren wollte man auch nicht. Also nahm er eine Auszeit, um das Spiel der Seinen zu ordnen (10. Spielminute). Ergebnis war zunächst der 5:4-Anschluss. Indes, der Sportclub setzte sich über 7:5 erneut auf 9:5 ab (20.).

Jetzt konnte sich die Defensive der Gäste inklusive Keeperin Daniela Müller, die auch zwei von vier Siebenmetern abwehrte, steigern. Der TVS kam mit Bobenheims offensiver Deckung besser zurecht und drehte den Spieß bis zur Pause unter anderem mit zwei Kontertreffern zum 9:10 um.Aus dem 10:14 wurde das 12:14. Fortan konterte der Vizemeister zum 12:19. Bei den Gastgeberinnen ließen die Kräfte deutlich nach. „Es war die Entscheidung“, sagte Otterstätter. Nach dem 13:21 wechselte er nochmals munter durch und der Kontrahent konnte Ergebniskosmetik betreiben. Der TVS vergab zwei Strafwürfe.

Die Unparteiischen Grabler/Spiess verhängten eine Zeitstrafe gegen Bobenheim und zwei gegen Schifferstadt. Eine Einheimische quittierte wegen Foulspiel die rote Karte.

Für Schifferstadt trafen Ann-Katrin Müller (6), Christine Heller, Stefanie Müller, Julia Grün (je 3), Sabrina Schott (3/1), Vicky Blanz, Bianca Gerner (je 1) und Sarah Weiß (1/1). (ben)

27. April 2012

VORBERICHT
29.04.2012/19.00 Uhr
SC Bobenheim-Roxheim - TV Schifferstadt

Spaß haben beim Saisonausklang beim SC Bobenheim-Roxheim


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt spielen zum Saison-Halali am 29.04.2012 beim SC Bobenheim-Roxheim. Das Match in der Burgundhalle zu Bobenheim wird um 19 Uhr beginnen. Der Vizemeister ist beim aktuellen Siebten der Favorit. Das Hinspiel haben die Rettichstädterinnen mit 26:19 gewonnen.

Für beide Kontrahenten geht es um nichts mehr. Bobenheim-Roxheim könnte noch Sechster oder Achter werden, aber der Klassenerhalt ist gesichert. „Verlieren wollen wir bestimmt nicht und haben Respekt vor dem SC, aber der Spaß soll im Vordergrund stehen“, nimmt TV-Trainer Marcus Otterstätter jegliche Schärfe aus der Begegnung. Er wird seine Formation „bunt durchmischen“, wie er sagte, seine Akteurinnen auf ungewohnten Positionen einsetzen und taktisch das Eine oder Andere ausprobieren.Daniela Müller kehrt ins Tor zurück. Paula Branco-Santos ist aus privaten Gründen nicht dabei. Dafür steht Vicky Blanz (A-Jugend) wieder im 13köpfigen Aufgebot.

Nach dem Spiel fällt bei Schifferstadt erst einmal der Hammer. Der Trainingsbetrieb wird komplett eingestellt, alle können Abstand von der erfolgreichen Spielzeit nehmen. Am 26. Juni wird Otterstätter die Seinen wieder zur ersten Übungseinheit bitten. (ben)

23. April 2012

SPIELBERICHT
22.04.2012/18.30 Uhr
TV Schifferstadt - SG Wernersberg/Annweiler 22 : 16 (10 : 7)

Und der Vizemeister heißt erneut: TV Schifferstadt!

Der TV Schifferstadt ist Vizemeister in der Handball-Pfalzliga der Damen. Vor 100 Zuschauern besiegten die Rettichstädterinnen im letzten Heimspiel der Saison die SG Wernersberg/Annweiler mit 22:16 (10:7) und haben jetzt 35:7 Zähler auf dem Konto. „Es war nicht gut, es war nicht schlecht, aber das Saisonziel ist erreicht“, war TV-Trainer Marcus
Otterstätter zufrieden, bevor er sich zur kleinen Feier verabschiedete.

Schifferstadt erzielte das 1:0, um danach überraschend nervös der SG zunächst das Feld zu überlassen. Bianca Gerner, die Daniela Müller im Tor vertrat, fand zunächst nicht ins Spiel. Schließlich war die Aufgabe für die nominelle Linksaußen nicht einfach. 1:3 und 2:5 (12. Spielminute) lagen die Einheimischen zurück. Nach dem 3:5 ging es zerfahren weiter, Otterstätter nahm eine Auszeit. Nach der Unterbrechung wurde es besser. Der TVS egalisierte beim 5:5 und nahm nach dem 5:6 das Heft in die Hand. Gerner wurde zwischen den Pfosten immer sicherer und avancierte zu einem guten Rückhalt. Über 8:6 und 8:7 erarbeitete sich der neue und alte Vizemeister bis zum Pausentee einen 10:7-Vorsprung.

Als Quadt/Ständer wieder angepfiffen hatten, avancierte Gerner zur besten Spielerin. Unter anderem drei Siebenmeter wehrte sie ab, sorgte mit einer klasse Vorstellung nach dem 10:8 dafür, dass der Schifferstadter Erfolg nicht mehr in Gefahr geriet. Otterstätter wechselte, gab auch den A-Jugendlichen Vicky Blanz und Jana Falke Einsatzzeiten. Über 14:9 und 16:11 war beim 20:14 die Entscheidung gefallen.

Die Referees sprachen drei Hinausstellungen gegen den TVS und fünf gegen Wernersberg/Annweiler aus. Otterstätter gab den Zugang von Christina Brauner für die neue Saison bekannt. Die Torfrau kommt vom Verbandsliga-Dritten TuS Heiligenstein und bildet zukünftig zusammen mit Daniela Müller das Duo im Tor.

Für Schifferstadt trafen Iris Buchenau (4), Vicky Blanz (4/2), Ann-Katrin Müller, Katharina Huber, Sarah Weiß, Christine Heller, Sarah nd Sabrina Schott (je 2), Stefanie Müller und Julia Grün (je 1). (ben)

20. April 2012

VORBERICHT
22.04.2012/18.30 Uhr
TV Schifferstadt - SG Wernersberg/Annweiler

Mit einem Sieg im finalen Heimspiel die Vizemeisterschaft holen


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt erwarten zum letzten Heimspiel der Saison am 22.04.2012 die SG Wernersberg/Annweiler. Das Aufeinandertreffen in der Wilfried-Dietrich-Halle wird um 18.30 Uhr beginnen. „Ich gehe bei einer normalen Leistung von einem Sieg für uns aus“, ist TVS-Coach Marcus Otterstätter optimitisch, „wir sind Favorit.“ Sollten sich die Gastgeberinnen durchsetzen, haben sie bereits vor der finalen Partie beim SC Bobenheim-Roxheim die Vizemeisterschaft in der Tasche und damit das erklärte Ziel erreicht.

Wernersberg/Anweiler belegt mit 16:24 Punkteen den achten Rang und hat den Klassenerhalt in der Tasche. Der Gegner habe den Seinen in den letzten Jahren gelegen, meinte Otterstätter. Schon das Hinspiel hat der TVS problemlos mit 30:19 gewonnen. Die SG versuche oft, mit Sperre-Absetzen zu arbeiten und über die Kreisspielerin zum Erfolg zu kommen. Ergo müsse die eigene 6-0-Abwehr gut stehen, zumal Wernersberg/Annweiler aus dem Rückraum weniger Torgefahr ausstrahle. Und die Konter der Schützlinge von Jan Burgard und Sabine Roese müsse man unterbinden. „Im Positionsangriff tun sie sich deutlich schwerer“, so Otterstätter.

Die Gastgeberinnen laufen in voller Zahl, also mit 14 Spielerinnen auf. Aber Torfrau Daniela Müller fehlt aus beruflichen Gründen. Für sie geht Linksaußen Bianca Gerner zwischen die Pfosten. Für Gerner nichts Neues, denn während der ersten drei Saisonbegegnungen hat sie Müller bereits vertreten. Aus der A-Jugend wird neben Vicky Blanz eine weitere Akteurin dabei sein, deren Namen gestern noch nicht feststand. Nach dem Match wollen Trainer, Spielerinnen und Partner gemeinsam gemütlich die Spielzeit ausklingen lassen. (ben)

02. April 2012

SPIELBERICHT
01.04.2012/18.00 Uhr
HSV Lingenfeld - TV Schifferstadt 17 : 20 (9 : 6)

Daniela Müller verhindert Straucheln in Lingenfeld


Der TV Schifferstadt hat in der Handball-Pfalzliga der Damen beim HSV Lingenfeld vor 100 Zuschauern mit 20:17 (6:9) gewonnen. „Die erste Halbzeit war enttäuschend. So dürfen wir uns als Tabellenzweiter nicht präsentieren“, war TV-Trainer Marcus Otterstätter nicht ganz zufrieden.Schifferstadt agierte unkonzentriert, wirkte geistig nicht anwesend auf dem Feld. Otterstätter rätselte warum, fragte sich, ob man die Gastgeberinnen unterschätzt und mit einem Spaziergang gerechnet habe.

Jedenfalls spielten die Einheimischen gut und setzten sich nach dem 3:3 mit der starken Sina Schramme im Tor auf 6:3 ab. Es half nichts, Otterstätter musste nach 20 Spielminuten die angeschlagene Paula Branco-Santos bringen. Eigentlich hatte er die Linkshänderin schonen wollen. Trotzdem konnte Lingenfeld seinen Drei-Tore-Vorsprung mit seinem schnellen Spiel bis zum Seitenwechsel verteidigen.

In der Pause teilte er den Seinen die Enttäuschung mit. Sich nur auf die berragende Daniela Müller im Tor zu verlassen, sei zu wenig. Eine taktische Umstellung machte die Hintermannschaft dann stabiler. Unterm Strich war es aber überwiegend Keeperin Müller zu verdanken, dass die Rettichstädterinnen im Spiel bleiben und den Spieß umdrehen konnten.

Nach dem 10:10 und 12:12 gelang den Lingenfelderinnen noch einmal das 15:12 (44. Spielminute). Aber der HSV kam jetzt nicht mehr zu einfachen Treffern, warf zum Teil nicht mehr gut vorbereitet. Die Kraft bei den Einheimischen wurde weniger, der zweite Anzug passte nicht so gut wie der der Stammsieben. Mit einem Zwischenspurt zum 15:19 (55.) sorgte der TVS für die Entscheidung. Auch das 17:19 und die sich anschließende doppelte Beschattung für zwei Gästeangreiferinnen änderte daran nicht mehr.

„Ich bin durchaus zufrieden mit unserer Leistung“, sagte HSV-Trainer Ferdinand Pfirrmann. Er sah die Hereinnahme von Branco-Santos und die Leistung von Daniela Müller als entscheidende Faktoren an. „Man merkt schon, dass die Luft ziemlich raus ist. Es wird Zeit, dass die Saison zu Ende geht“, resümierte Otterstätter vor der dreiwöchigen Osterpause.

Grabler/Spiess verhängten 5/1 Zeitstrafen. Von den jeweils fünf Strafwürfen ließ der TVS zwei, der HSV drei ungenutzt.Für Schifferstadt trafen Ann-Katrin Müller, Stefanie Müller (je 4), Paula Branco-Santos, Christine Heller (je 3), Bianca Gerner (2), Vicky Blanz (2/2), Iris Buchenau (1) und Sabrina Schott (1/1). (ben)

30. März 2012

VORBERICHT
01.04.2012/18.00 Uhr
HSV Lingenfeld - TV Schifferstadt

Schifferstadt in Lingenfeld Favorit


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt spielen am 01.04.2012 beim HSV Lingenfeld. Das Match in der Goldberghalle wird um 18 Uhr angepfiffen. "Ich gehe von einem Sieg für uns aus", sagte TVS-Coach Marcus Otterstätter.

Schifferstadt, als Zweiter mit 31:7 Punkten stringent auf Kurs Vizemeisterschaft, ist beim Siebten (15:23) in der Favoritenrolle. "Zuletzt hat uns Lingenfeld als Gegner gelegen", meinte Otterstätter, den der 30:18-Hinspielerfolg in seiner Höhe überrascht hat. Die überwiegend junge Formation von Trainer Ferdinand Pfirrmann könne ein hohes Tempo gehen. Also dürfe man die Gastgeberinnen nicht zu ihrem Konterspiel kommen lassen. Im Positionsangriff gegen Schifferstadts 6-0-Deckung sieht Otterstätter die Seinen im Vorteil. Akzente aus dem Rückraum könnten dann von der routinierten Simone Theilmann kommen. "Wenn sie von Anfang an trifft, ihre Sicherheit findet, könnte das gefährlich werden."

Pfirrmann war mit der Leistung Lingenfelds beim 24:24 in Edigheim trotz der guten Vorstellung der Gastgeberinnen nicht so zufrieden: "Ich erwarte eine Reaktion der unveränderten auflaufenden Mannschaft."Aber er schätzt die Aufgabe gegen die Rettichstädterinnen als äußerst schwierig ein. Schifferstadt spielt nach seinen Erkenntnissen ein ähnliches Defensivsystem wie Edigheim, "aber knallhart und viel besser." Es gelte, diese Hintermannschaft mit einem schnellen und sicheren Ball in Bewegung zu bringen und dann zu versuchen, in die Lücken zu stoßen: "Wir müssen dahin gehen, wo's auch mal wehtut." Wenn man dann noch etwas Glück habe und das eigene Konterspiel erfolgreich umsetzen könne, sei ein gutes Ergebnis machbar, glaubt Pfirrmann.

Beim TVS fehlt Urlauberin "Jule" Grün. Paula Branco-Santos war krank, ihr Einsatz ist fraglich. Aus der A-Jugend sind Vicky Blanz und eventuell auch Jeanette Pajak dabei. (ben)

26. März 2012

SPIELBERICHT
24.03.2012/18.00 Uhr
SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam II - TV Schifferstadt 19 : 24 (6 : 12)

Vizemeisterschaft rückt immer näher


Der TV Schifferstadt hat in der Handball-Pfalzliga der Damen bei der SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam II vor 40 Zuschauern mit 24:19 (12:6) gewonnen. Nach der Wörther Niederlage in Waldsee benötigen die Otterstätter-Schützlinge aus den finalen drei Partien maximal noch vier Punkte, um erneut die Vizemeisterschaft zu erringen.

Schifferstadt legte gleich eine 3:0-Führung vor und dominierte fortan das etwas zerfahrene Geschehen. Die Luft war sichtbar raus. Referee Jochen Benz pfiff Kleinigkeiten sehr konsequent, verhängte jeweils sieben Zeitstrafen und 21 Strafwürfe. Spielfluss kam wenig auf. Die Einheimischen vergaben von ihren elf Siebenmetern sieben. Schifferstadts Beste, Torfrau Daniela Müller, fischte drei weg, der Rest landete an Pfosten oder Latte. Die Gäste vergaben von zehn Strafwürfen drei. Iris Buchenau verwandelt vier Mal sicher und scheiterte lediglich einmal.

Bereits beim 6:12 zum Pausentee war im Grunde die Entscheidung gefallen. Die Rettichstädterinnen zogen mit nur elf Spielerinnen auf 13:22 davon. Trainer Marcus Otterstätter wechselte sein Personal, ließ die eine oder andere Akteurin auf einer ungewohnten Position ran. Unterm Strich stand eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Für Schifferstadt trafen Ann-Katrin Müller (5/2), Iris Buchenau (5/4), Stefanie Müller (4), Christine Heller (3), Sabrina Schott (3/1), Paula Branco-Santos (2), Julia Grün und Sarah Schott (je 1). (ben)

23. März 2012

VORBERICHT
24.03.2012/18.00 Uhr
SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam II - TV Schifferstadt

Schwere Aufgabe beim Aufsteiger


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt spielen am 24.03.2012 in Bellheim. Die Spiegelbachhalle sieht ab 18 Uhr das Duell der SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam II mit den Rettichstädterinnen. „Wir müssen aufpassen, dass wir keine Überraschung erleben“, sagte TVS-Coach Marcus Otterstätter.

Schifferstadts Ziel ist klar: Die finalen vier Partien gewinnen und die Vizemeisterschaft verteidigen. Otterstätter schätzt den Kontrahenten als den stärksten der letzten Gegner dieser Spielzeit ein. Die Reserve des Oberligisten spiele als Aufsteiger eine gute Saison. Die SG hat ihr Pensum mit dem Klassenerhalt längst erfüllt, belegt Rang fünf und hat zu Hause erst drei Mal verloren. Unter anderem gelang der SG O/B/Z vor Kurzem ein Sieg in Waldsee. Dort kam der TVS nicht über ein Remis hinaus.

Schon im Hinspiel war es beim 24:22 knapp. Zwar dominierten die Otterstätter-Schützlinge damals weitgehend, sah der Trainer den Erfolg nicht wirklich in Gefahr, aber gegen Ende holten die laufstarken Bellheimerinnen enorm auf. Man müsse über 60 Minuten konzentriert sein und dürfe bei einem klaren Vorsprung nicht einen Gang zurückschalten, hat er aus der Vorrunde gelernt. Und die Wurfausbeute müsse sich verbessern. Zudem ist bei den Einheimischen immer mit einem Mittun so erfahrener Spielerinnen wie Rebecca Hirth oder Sandra Bäuerle zu rechnen. Ansonsten kann Übungsleiter Andreas Adam auf einen jungen Stamm bauen.

Sarah Weiß (Arbeit) und Bianca Gerner (krank) fehlen bei Schifferstadt. Unterstützung erfolgt möglicherweise durch die eine oder andere A-Jugendliche. (ben)

19. März 2012

SPIELBERICHT
18.03.2012/16.30 Uhr
TV Schifferstadt - TV Edigheim 22 : 17 (12 : 7)

Pflichtsieg gegen Edigheim gelingt


Der TV Schifferstadt hat sich in der Handball-Pfalzliga der Damen vor 60 Zuschauern gegen den TV Edigheim problemlos durchgesetzt und mit 22:17 (12:7) gewonnen. 29:7 Punkte stehen nun auf dem Konto.

Das Match begann für die Gastgeberinnen wie erwartet sehr zäh. 1:3 und 2:5 lag Schifferstadt zurück. Bereits nach fünf Spielminuten musste Iris Buchenau wegen eines Pferdekusses aufgeben. Damit fiel nach „Jule“ Grün auch die zweite etatmäßige Aufbauspielerin im linken Rückraum aus. Die Optionen für TVS-Übungsleiter Marcus Otterstätter im Rückraum reduzierten sich weiter. Dann aber hatten sich die Einheimischen auf das Spiel der Buschsieper-Schützlinge eingestellt und drehten den Spieß zum 9:5 um. Bereits beim Halbzeitpfiff von Gampfer/Zimmermann war Schifferstadt mit 12:7 klar auf der Siegerstraße. Daniela Müller im TVS-Tor bestätigte erneut ihr derzeit hohes Niveau.

Nach Wiederbeginn gelangen zwei Treffer zum 14:7. Einige überhastete Ballverluste und eine kurze Phase des Tiefschlafs ließen Edigheim auf 15:12 herankommen. Indes, der Favorit behielt die Zügel in der Hand (18:12). Coach Otterstätter wechselte sein Personal und ließ die eine oder andere Akteurin auch einmal auf einer ungewohnten Position agieren.

Mit dem 21:14 war die Entscheidung gefallen.

Neben Keeperin Müller überzeugten die Flügelspielerinnen Sabrina Schott auf links und Ann-Katrin Müller auf rechts. Gegen den TVS wurden zwei, gegen die Formation aus dem Stadtteil von Ludwighafen sechs Zeitstrafen verhängt.

Für Schifferstadt trafen Ann-Katrin Müller (5), Sabrina Schott (5/1), Stefanie Müller (4), Sarah Weiß (4/3), Paula Branco-Santos, Christine Heller, Sarah Schott und Katharina Huber (je 1). (ben)

17. März 2012

VORBERICHT
18.03.2012/16.30 Uhr
TV Schifferstadt - TV Edigheim

Heimsieg ist für Schifferstadt Pflicht


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt empfangen am 18.03.2012 den TV Edigheim. Los geht es in der Wilfried-Dietrich-Halle um 16.30 Uhr. „ Es wird mit Sicherheit schwerer als im Hinspiel“, sagte TVS-Coach Marcus Otterstätter. In der Vorrunde setzten sich die Rettichstädterinnen deutlich mit 20:9 durch.

Die Zielsetzung der beiden Kontrahenten ist völlig verschieden. Die Einheimischen wollen sich mit fünf Siegen in den abschließenden Partien die Vizemeisterschaft sichern. Edigheim dagegen kämpft noch vehement gegen den Abstieg. Mit den ehemaligen Eckbachtalerinnen Janet Kirsch und Lena Rückerl hat die Sieben von Coach Martin Buschsieper große Verstärkung erhalten. Nach 3:17 Punkten zum Auftakt hat Edigheim zuletzt 9:7 Zähler eingefahren und sich ins Geschehen zurückgearbeitet.

„Klar ist ein Sieg unser Ziel“, erklärte Otterstätter. Aber die Ludwigshafenerinnen würden den Seinen nicht so liegen. Er rechnet mit langen Ballpassagen und Tempoverschleppung, so dass zumindest die Anfangsphase wohl zäh werden würde. Und gegen die körperliche große Abwehr müssten sich die Rettichstädterinnen erst einmal durchsetzen.

Julia Grün fehlt aus privaten Gründen. Christine Heller und Paula Branco-Santos gehen angeschlagen in die Begegnung. Aus der A-Jugend werden Vicky Blanz und voraussichtlich auch Jeanette Pajak dabei sein. (ben)

12. März 2012

SPIELBERICHT
10.03.2012/18.00 Uhr
TG Waldsee - TV Schifferstadt 17 : 17 (7 : 9)

Teutsch mit Lob - Otterstädter ratlos


Die TG Waldsee und der TV Schifferstadt trennten sich im Lokalderby der Handball-Pfalzliga der Damen vor 160 Zuschauern in einer spannenden und fairen Auseinandersetzung 17:17 (7:9) unentschieden. „Ich verstehe nicht, wie man so den Kopf verlieren kann“, war TVS-Trainer Marcus Otterstätter danach ratlos. „Ich muss meiner Mannschaft ein Lob aussprechen. Sie sind über sich hinaus gewachsen. Wir sind zufrieden“, resümierte TG-Übungsleiterin Anita Teutsch.

Waldsee wirkte zunächst sehr nervös und verunsichert. Schifferstadt dagegen knüpfte nahtlos an seine letzten guten Vorstellungen an, kam schnell aus der eigenen Hintermannschaft heraus und setzte seine Spielkonzeptionen um. 0:7 hieß es bereits nach acht Spielminuten. Teutsch nahm beim Stand von 0:4 eine Auszeit und erreichte, dass sich die Gastgeberinnen kurz darauf auf die vorgegebene Defensivtaktik besannen. Waldsees kämpfte, seine Verteidigung arbeitete fortan konzentrierter und ließ Schifferstadts starker Kreisläuferin Stefanie Müller keinen Raum mehr. TG-Torfrau Caro Claus avancierte zum großen Rückhalt. Die TG-Hintermannschaft zwang den TVS oft zu Würfen von den Außenpositionen und hier war Claus ganz stark. Ihre Kollegin Eva Wahl wehrte zwei Siebenmeter ab.

„Es war schon klar, dass es nicht so weitergehen würde. Dass wir aber nach dem 3:8 so schlecht spielen würden, das ist nicht nachvollziehbar“, sagte Otterstätter. Keine Spielzüge mehr, nur noch Durcheinander, keine Linie – er traute seinen Augen nicht.

Über 6:8 waren die Gastgeberinnen beim Pausenpfiff der gut leitenden Referees Joshua und Julian Metz (Offenbach) – sie verhängten 3/2 Zeitstrafen - wieder im Spiel. Das 10:9 bedeutete die erste TG-Führung, nach dem 11:12 folgte das 15:13. Schifferstadts klasse Keeperin Daniela Müller verhinderte Schlimmeres für die Gäste. Die TG agierte in der Offensive geduldig und nahm die Geschwindigkeit oft aus dem Geschehen. Schifferstadt kam so kaum noch zu seinem Tempospiel. Dennoch setzte die TG bisweilen gefährliche Konterstöße.

Otterstätter nahm seinerseits eine Auszeit und wurde richtig laut. Der beabsichtigte Weckruf brachte noch einmal den Vorteil beim 15:16, aber die TG antwortete mit dem 17:16. Im Endspurt zogen die Rettichstädterinnen wieder gleich. Julia Grün warf das 17:17. Waldsees letzter Versuch verpuffte, obwohl Anita Teutsch für die Torfrau eine siebte Feldspielerin gebracht hatte. Ulla Teutsch wurde blockiert. „So, wie das gelaufen ist, müssen wir am Ende mit dem einen Punkt sogar noch zufrieden sein“, schloss der TVS-Trainer.

Für Schifferstadt trafen Paula Branco-Santos (4), Julia Grün (3), Sabrina Schott (3/1), Stefanie Müller (2), Christine Heller (2/1), Ann-Katrin Müller, Sarah Schott (je 1) und Sarah Weiß sowie (1/1). (ben)

09. März 2012

VORBERICHT
10.03.2012/18.00 Uhr
TG Waldsee - TV Schifferstadt

Schifferstadt vor Derby in Waldsee


Das Lokalderby steht an. Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt gastieren am 10.03.2012 bei der TG Waldsee. Der Anpfiff in der Rheinauenhalle wird um 18 Uhr erfolgen. „Wenn wir an die Leistung aus dem Spiel gegen Wörth anknüpfen können, ist ein Sieg möglich“, sagte TVS-Coach Marcus Otterstätter. Es wäre der Erste für Schifferstadt in Waldsee in gemeinsamen Pfalzliga-Zeiten.

Schifferstadt hat den besseren Lauf. Nach dem 26:21-Erfolg gegen den TV Wörth haben die Rettichstädterinnen gute Chancen, ihre Vizemeisterschaft zu verteidigen. Waldsee dagegen schwächelte nach einem guten Start und konnte zuletzt lediglich 6:8 Zähler holen. Für die Schützlinge von Anita Teutsch, die Ende der Spielzeit aus privaten Gründen aufhört und vom ehemaligen Dudenhofener Trainer Bernd Brummer „beerbt“ wird, und Stefan Butsch-Engelmann geht es darum, Platz vier gegen die SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam II zu verteidigen. Das Hinspiel hat der TVS mit 26:22 gewonnen.

Otterstätter vermutet, dass die Luft bei den Gastgeberinnen etwas raus ist und man auf einen nicht mehr so top motivierten Gegner wie noch in der Vorrunde treffe. Ähnlich wie gegen Wörth sieht seine Taktik vor, die Einheimischen nicht zu ihrem gefährlichen Konterspiel kommen zu lassen. Otterstätter will Waldsee ins Positionsspiel gegen seine gute Hintermannschaft bringen. „Die Halle wird sicher voller als sonst. Es darf nicht passieren, dass die TG das Publikum hinter sich bringt. Denn dann kann es sehr schwer werden“, hofft er von Anfang auf die Dominanz der Seinen.

Teutsch sieht ihre Damen dagegen bestens motiviert. Die Stimmung im Training sei gut. „Wir sind angesichts der Personalprobleme mit dem Erreichten zufrieden“, sagte sie. Die Personalsituation macht ihr auch vor dem Derby zu schaffen. Lediglich neun Spielerinnen, darunter zwei A-Jugendliche stehen zur Verfügung. „Wir erwarten ein gutes, aber auch hartes Spiel und wollen das Beste daraus machen“, so die Übungsleiterin. Sie befürchtet indes, dass ihre Damen wie zuletzt in Hauenstein am Ende von ihren Kräften verlassen werden könnten.

Der TVS wird in Bestbesetzung auflaufen und diesmal keine A-Jugendlichen einsetzen. (ben)

05. März 2012

SPIELBERICHT
04.03.2012/18.00 Uhr
TV Schifferstadt - TV 03 Wörth 26 : 21 (12 : 8)

Wichtiger Schritt in Richtung Vizemeisterschaft


Der TV Schifferstadt hat in der Handball-Pfalzliga der Damen gegen den TV Wörth vor 120 Zuschauern mit 26:21 (12:8) gewonnen. „Ein hochverdienter Sieg nach einer geschlossen starken Leistung“, freute sich TVS-Trainer Marcus Otterstätter. Mit 26:6 Punkten haben die
Rettichstädterinnen jetzt gegenüber Wörth (28:8) die besseren Karten im Kampf um Platz zwei.

2:0 und 6:3 (15. Spielminute) – der TVS gab sofort den Ton an. Mit einer ganz starken Abwehr, die den Gästen kaum einmal eine unbedrängte Wurfgelegenheit zugestand, und einem sehr schnellen Angriffsspiel erarbeiteten sich die Gastgeberinnen ihre Dominanz. Die Südpfälzerinnen liefen stets einem Rückstand nach, ließen sich aber auch nicht abschütteln. Zunächst jedenfalls. 7:6 und 9:8 (25.) lauteten die Zwischenstände nach dem 7:4 und 9:6. Bis zum Seitenwechsel konnte Schifferstadt seine Führung bei vier Treffern stabilisieren.

Nach Wiederbeginn hatten die Otterstätter-Schützlinge Wörth noch besser im Griff (15:8, 18:12). Mehr als das 19:15 gelang der Lautenschläger-Sieben nicht mehr. „Die Taktik wurde gut umgesetzt, die Einstellung war top“, lobte Otterstätter die Seinen. Die Gäste mussten sich immer mehr schwierige Würfe nehmen oder ins Spiel Eins gegen ein übergehen. Und hier zeigte sich Schifferstadt bestens vorbereitet. „Wir haben 60 Minuten lang Vollgas gegeben“, sagte Otterstätter. Wörth musste einen hohen läuferischen Aufwand betreiben und hatte am Ende nicht mehr die Kraft, dem Geschehen eine Wende zu geben.

Die Schiedsrichter Bernhardt/Zick verhängten 3/6 Zeitstrafen. Eine Wörtherin sah nach der dritten die rote Karte. Schifferstadt vergab vier von sieben Siebenmetern, während der TVW alle vier im gegnerischen Tornetz unterbringen konnte.

Für Schifferstadt trafen Christine Heller, Bianca Gerner (je 4), Julia Grün, Stefanie Müller, Katharina Huber (je 3), Sabrina Schott (3/3), Ann-Katrin Müller, Jeanette Pajak, (je 2), Sarah Weiß sowie Paula Branco-Santos (je 1). (ben)

02. März 2012

VORBERICHT
04.03.2012/18.00 Uhr
TV Schifferstadt - TV 03 Wörth

Spitzenbegegnung um Platz Zwei


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt stehen am 04.03.2012 vor einer Art Endspiel um den zweiten Platz. Um 18 Uhr gastiert der TV Wörth, der wie die Otterstätter-Schützlinge sechs Verlustpunkte auf dem Konto hat, in der Wilfried-Dietrich-Halle. „Wer gewinnt, wird am Ende Zweiter“, ist sich TVS-Coach Marcus Otterstätter ziemlich sicher.

Im Hinspiel agierten die Rettichstädterinnen 15 Minuten lang gut, führten mit drei Treffern, um dann katastrophal einzubrechen und mit 16:27 unterzugehen. Warum das so war, dass konnten sich Otterstätter und die Seinen auch in der Nachbetrachtung unter der Woche nicht erklären. „Das darf uns diesmal natürlich nicht passieren“, sagte er.

Die Schifferstadterinnen waren damals konditionell nicht richtig fit und liefen in das effektive Konterspiel der jungen schnellen Südpfälzerinnen. Die Schnellangriffe sind ähnlich gefährlich wie die des designierten Meisters SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach. Zudem musste Otterstätter die zunächst offensiv ausgerichtete Abwehr umstellen. Mit dem Personalwechsel kam der Bruch ins TVS-Spiel. Inzwischen sieht er die Gastgeberinnen vor allem läuferisch effizienter eingestellt. „Ich glaube, die Mannschaft setzt es jetzt besser um, dass wir etwas schneller spielen als im letzten Jahr.“

Das Konterspiel unterbinden und Wörth in den Positionsangriff gegen die sattelfeste Schifferstadter Hintermannschaft zwingen, so sieht der Matchplan aus. „Denn dann tun sie sich schwer“, weiß Otterstätter. Der jüngste Wechsel auf dem Wörther Trainerstuhl vom erkrankten Thorsten Trautmann zu Kai Lautenschläger hat nach seiner Ansicht keine Auswirkungen. „Ich kenne Lautenschläger nicht näher, aber das ist weder ein Vorteil für uns noch ein Nachteil für Wörth“, so Otterstätter. Beim 34:14 gegen die TSG Mutterstadt habe man gesehen, dass der TVW genau dort weitermache, wo er unter Trautmann aufgehört habe.

Schifferstadt spielt ohne Iris Buchenau (krank) und Eva Kühhirt (beruflich unterwegs). Dafür sind die drei A-Jugendlichen Vicky Blanz, Jeanette Pajak und Jana Falke mit an Bord. (ben)

27. Februar 2012

SPIELBERICHT
26.02.2012/16.00 Uhr
TV Schifferstadt - SG Assenheim-Dannstadt 28 : 9 (9 : 6)

Steigerung nach Pause bringt Kantersieg


Den erwartet klaren Sieg fuhr der TV Schifferstadt in der Handball-Pfalzliga der Damen gegen die SG Assenheim/Dannstadt ein. Vor 30 Zuschauern setzten sich die Gastgeberinnen gegen den Tabellenletzten mit 28:9 (9:6) durch. Mit 24:6 Zählern bleibt der TVS Dritter.

Schifferstadt lieferte zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten ab. In Durchgang eins agierte die gesamte Mannschaft bis auf Torfrau Daniela Müller schlecht. Nur die Keeperin fand gleich zu ihrer Normalform. In der Pause machte sich TVS-Trainer Marcus Otterstätter Luft, wie er sagte. Er habe den Spielerinnen seine Meinung gesagt, was er von ihrer Vorstellung vor dem Seitenwechsel hielt, nämlich nichts. „Nach der Pause haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle“, resümierte er.

Die Einheimischen passten sich dem Schlusslicht zunächst bis zum 2:2 nahtlos an. Als das 6:2 gefallen war, schien die Begegnung den erwarteten Verlauf zu nehmen. Aber in dem Glauben, einen Gang zurückschalten und sich mit Stand-Handball mühelos durchsetzen zu können, verspekulierten sich die Favoriten gewaltig. Die Caldarelli-Schützlinge verkürzten auf 7:6. Sarah Schweizer im SG-Tor avancierte zur besten Akteurin ihrer Farben und zeigte einige tolle Paraden. Der TVS konnte sich bis zum Halbzeitpfiff von Jetter/Rauland wenigstens noch auf 9:6 absetzen.

Nach Wiederbeginn verschärften die Gastgeberinnen das Tempo. Die Spielkonzeptionen wurden erfolgreich umgesetzt, der Druck auf die gegnerische Deckung erhöht. Mit einer geschlossen starken Leistung schaffte der TVS über 14:6, 21:7 und 26:8 noch den Kantersieg. Schifferstadt vergab zwei Siebenmeter. Die Referees verhängten 1/5 Zeitstrafen. Eine Gästespielerin sah nach der dritten Hinausstellung die rote Karte.

Für Schifferstadt trafen Ann-Katrin Müller (5), Julia Grün, Stefanie Müller, Christine Heller (je 3), Sarah Weiß (3/1), Jeanette Pajak, Bianca Gerner (je 2), Sabrina Schott (2/1), Vicky Blanz (2/2), Katharina Huber, Sarah Schott sowie Paula Branco-Santos (je 1). (ben)


25. Februar 2012

VORBERICHT
26.02.2012/16.00 Uhr
TV Schifferstadt - SG Assenheim-Dannstadt

Sieg gegen Schlusslicht darf erwartet werden


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt erwarten am 26.02.2012 nach einer Pause von drei Wochen die SG Assenheim/Dannstadt in der Wilfried-Dietrich-Halle. Das Match gegen den Tabellenletzten wird um 16 Uhr angepfiffen.

Schifferstadt hat keine Trainingspause gemacht. Lediglich am „Schmutzigen Donnerstag“ hat TVS-Coach Marcus Otterstätter seinen Eleven frei gegeben. Er will noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um im Optimalfall kein Spiel mehr zu verlieren und am Ende wie im Vorjahr als Zweiter durchs Ziel zu gehen.

Dass die Meisterfrage nach dem 32:22-Erfolg der SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach beim TV Wörth angesichts der jetzt sechs Zähler Vorsprung der SG beantwortet ist, daran hat auch er keinen Zweifel mehr. „Der Sieg hat mich nicht überrascht, die Höhe schon etwas“, sagte Otterstätter. Aber dadurch sind die Chancen der Rettichstädterinnen auf Rang zwei gestiegen. Wörth hat wie der TVS ebenfalls sechs Verlustpunkte auf dem Konto.

„Bruno Caldarelli macht das schon gut“, lobt Otterstätter den Übungsleiter des Gegners, der früher in Schifferstadt als Herrentrainer tätig war. Er erwartet einen stärkeren Kontrahenten als beim 27:19-Erfolg im Hinspiel. Auch das 23:18 von Assenheim/Dannstadt gegen die TG Waldsee vor drei Wochen findet Otterstätter bemerkenswert. Trotz allem, Schifferstadt ist in Bestbesetzung als Tabellendritter nicht nur auf dem Papier der klare Favorit. „Wenn wir eine normale Leistung abrufen, sollten wir gewinnen“, ist sich Otterstätter seiner Sache sicher. Nur Iris Buchenau konnte in dieser Woche nicht trainieren. (ben)


06. Februar 2012

SPIELBERICHT
04.02.2012/17.30 Uhr
TSG Mutterstadt - TV Schifferstadt 11 : 34 (6 :15)

Schifferstadt ohne Probleme zum Kantersieg


Einen Spaziergang konnte sich der TV Schifferstadt in der Handball-Pfalzliga der Damen beim Nachbarn TSG Mutterstadt erlauben. Die Einheimischen konnten zwar zwölf Spielerinnen, aber keine konkurrenzfähige Mannschaft aufbieten und unterlagen vor 50 Zuschauern mit 11:34 (6:15).

TVS-Trainer Marcus Otterstätter stellte taktisch um. Stefanie Müller agierte ausschließlich im Rückraum, so dass sich Eva Kühhirt und Vicky Blanz die Aufgaben der Kreisläuferin teilten. Julia Grün wurde in Durchgang eins weitgehend geschont. Bianca Gerner begann auf Linksaußen. Sie wurde von Sarah Schott abgelöst, die sich mit erfolgreichen Würfen einiges an Selbstvertrauen zurückholte. Sabrina Schott fehlte erkrankt. Mutterstadt – ohne Nela Cule und mit einer angeschlagenen Heike Hasslinger – konnte nach dem 2:2 (4. Spielminute) über 2:6 bis zum 4:7 noch in etwa mithalten. Dann konterten die Gäste konsequent zum 4:15. Damit war das faire Lokalderby – Referee Walter Mardo (Albersweiler) kam mit einer einzigen Zeitstrafe gegen den TVS aus – bereits entschieden.

Mit zunehmender Spieldauer ging den Grünfelder-Schützlingen immer mehr die Luft aus. Die Gegenwehr erlahmte, gegen Ende gab sich die TSG auf und war stehend Ko. Schifferstadt erhöhte über 8:18 und 9:24 auf 10:30. Otterstätter war sehr zufrieden und bescheinigte den Seinen eine gute Leistung. Torfrau Daniela Müller hat inzwischen ihren besten Level erreicht. Die Nachwuchsspielerinnen Blanz und Jeanette Pajak reifen zu echten Alternativen. „Es macht Spaß, mit den jungen Leuten zusammenzuarbeiten“, sagte der TVS-Übungsleiter.

Für Schifferstadt trafen Ann-Katrin Müller (6), Jeanette Pajak (5), Bianca Gerner, Sarah Schott (je 4), Katharina Huber (3), Eva Kühhirt, Julia Grün, Christine Heller (je 2), Vicky Blanz (2/1), Iris Buchenau (1/1), Sarah Weiß, Stefanie Müller sowie Paula Branco-Santos (je 1). (ben)

03. Februar 2012

VORBERICHT
04.02.2012/17.30 Uhr
TSG Mutterstadt - TV Schifferstadt

Schifferstadt ist in der Nachbarschaft Favorit


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt spielen am 04.02.2012 zwar auswärts, müssen aber nicht weit fahren. Um 17.30 Uhr bittet die TSG Mutterstadt in der TSG-Sporthalle zum Lokalderby. Ein Derby, das kein richtiges ist, weil Brisanz und auch eine entsprechend große Kulisse meistens fehlen.

Schifferstadt hat sich durch die starke Vorstellung bei der 21:22-Niederlage gegen Spitzenreiter SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach viel Selbstvertrauen geholt. Das verlorene Match fühle sich eigentlich wie ein Sieg an, so TVS-Trainer Marcus Otterstätter, weil man die bessere Mannschaft gewesen sei. Für die Moral ist diese Erkenntnis wichtig. „Mit der Meisterschaft haben wir jetzt zwar nichts mehr zu tun, aber Platz zwei bleibt nach wie vor unser Ziel“, so Otterstätter. Und deshalb ist ein Erfolg in Mutterstadt wie beim 22:17 im Hinspiel Pflicht.

Bei der Grünfelder-Sieben läuft es personell alles andere als rund. Rumpftruppen und Spielabsagen waren zuletzt an der Tagesordnung. Mit 9:19 Punkten und Platz acht braucht die TSG Zähler, um nicht in die nahe Abstiegszone abzugleiten. Otterstätter hat keine Informationen, wie die Lage derzeit in der Nachbarschaft ist. Spielerisch ist sicherlich kein Leckerbissen zu erwarten. Man müsse sehen, wie fit die Gastgeberinnen sein werden.

Im Training in Schifferstadt waren lediglich sieben bis acht Leute. Ausfälle wegen Erkrankung, Verletzung, Beruf oder Studium ließen keine höhere Frequentierung zu. Unter anderem standen Julia Grün, Sabrina Schott, Paula Branco-Santos und Katharina Huber auf der Abwesenheitsliste. Otterstätter wird wohl die eine oder andere Umstellung vornehmen und seine Angeschlagenen so gut es geht schonen. (ben)

30. Januar 2012

SPIELBERICHT
29.01.2012/16.30 Uhr
TV Schifferstadt - SG Alberweiler/Hauenstein/Ranschbach 21 : 22 (8 : 11)

TVS hält mit, verliert aber knapp


Das war sehr knapp. Der TV Schifferstadt hat das auf gutem Niveau stehende Spitzenspiel in der Handball-Pfalzliga der Damen gegen die SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach vor 120 Zuschauern mit 21:22 (8:11) verloren. „Meiner Meinung nach waren wir heute die bessere Mannschaft“, sagte TVS-Trainer Marcus Otterstätter, „aber wir haben zu viel verworfen und einige technische Fehler zu viel gemacht.“

Den Gastgeberinnen gelang zwar das 1:0, aber kurz darauf lautete der Spielstand 1:4. Befürchtungen, Schifferstadt könne, wie bereits zwei Mal in dieser Saison passiert, im ersten Drittel die Partie bereits verlieren, erfüllten sich diesmal nicht. Der TVS kämpfte sich beim 4:5 zurück ins Match, musste dem Tabellenführer jedoch über 5:9 bis zum 8:11 beim Pausentee die Initiative überlassen.

In Durchgang zwei gelang das 10:12. Eine Phase von fünf, sechs Minuten ohne Treffer der Gastgeberinnen und schon lautete der Spielstand wieder 10:16. Mit der starken Daniela Müller im Tor – sie wehrte von sieben Strafwürfen vier ab – arbeiteten sich Weiß und Co. über 13:16 auf 19:20 (50. Spielminute) heran.

Überflüssige Ballverluste nutzte die Dincher-Sieben per Konter zur vermeintlichen Entscheidung beim 19:22 (57.). Indes, in der Schlussminute schafften die Rettichstädterinnen noch einmal den Anschluss zum 21:22. 30 Sekunden vor dem Abpfiff von Quadt/Ständer warf der Primus daneben. Aber der letzte Wurf der Schifferstadterinnen fand auch nicht den Weg ins Gästetor. Am Ende fehlten das Quäntchen Glück und zwei ausgelassene Siebenmeter.

„Wenn wir den Ausgleich geschafft hätten und vielleicht sogar in Führung gegangen wären, hätten wir gewonnen“, meinte Otterstätter. Die Gäste hätten mit der ersten Sieben fast durchspielen müssen, während seine Formation genug Wechselmöglichkeiten gehabt habe. Die Einheimischen waren ganz kurz davor, den Widerstand zu brechen. „Wir haben gesehen, wir können mithalten“, war er so unzufrieden nicht. Für die SG sei dies ein wichtiger Schritt in Richtung Meisterschaft. Schifferstadt wolle jetzt mit aller Macht um die Vizemeisterschaft kämpfen. Die Referees verhängten in dem fairen Match 2/3 Hinausstellungen.

Für Schifferstadt trafen Ann-Katrin Müller, Bianca Gerner (je 5), Sarah Weiß (5/4), Stefanie Müller (4) sowie Paula Branco-Santos (2). (ben)

27. Januar 2012

VORBERICHT
29.01.2012/16.30 Uhr
TV Schifferstadt - SG Alberweiler/Hauenstein/Ranschbach

Spitzenspiel in Schifferstadt: Primus Albersweiler kommt


Nach dem Auftaktsieg in der Rückrunde beim TuS Kaiserslautern-Dansenberg steht den Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt gleich der Prüfstein schlechthin ins Haus. Am 29.01.2012 empfangen die Otterstätter-Schützlinge in der Wilfried-Dietrich-Halle um 16.30 Uhr Spitzenreiter SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach. Die Partie Dritter gegen Erster ist die Spitzenbegegnung des 14. Spieltages.

Vier Minuspunkte stehen die Gäste, die noch eine weiße Weste und den TVS zu Hause zwei Mal bezwungen haben (29:17 und 26:18 im Pokal), vor den Rettichstädterinnen. Die Eleven von Trainer Peter Dincher können einen entscheidenden Schritt in Richtung Meisterschaft und direkten Wiederaufstieg in die Oberliga machen. Denn klar ist, verliert Schifferstadt, sind Müller und Co. aus dem Titelrennen ausgeschieden und die SG hätte lediglich noch den TV Wörth als Gegner. Mit einem Heimsieg aber kann der TVS das Ringen um die Meisterschaft wieder offener gestalten. Verlöre man in Schifferstadt und auch in Wörth, sei alles wieder offen, meint Dincher.

Für TVS-Coach Marcus Otterstätter steht diese Konstellation nicht im Vordergrund. Er wünscht sich, dass die Seinen zunächst einmal ohne Druck in die Begegnung gehen, mit der entsprechenden Lockerheit auftreten und gegen einen starken Gegner ihr wahres Vermögen abrufen. „Es gibt für uns kein Muss“, dämpft er die Erwartungshaltung, auch an seine Spielerinnen. Man wolle alles versuchen, den Favoriten ärgern und wenn man trotzdem verliere, sei das eben so. Dann habe es Albersweiler auch verdient. Was auf jeden Fall vermieden werden soll: Eine Phase wie im Hin- und auch im Pokalspiel, als Schifferstadt über 20 Minuten kein Tor gelang.

Wenn man die erste Viertelstunde offen gestalten könne, so Otterstätter, sei schon einiges erreicht. „Wir müssen vermeiden, leichte Gegentore zu kassieren. Wir müssen es Albersweiler so schwer wie möglich machen, zum Torferfolg zu kommen“, ist seine Vorstellung. Personell schöpft er aus dem Vollen und kann 14 Spielerinnen aufbieten.

Weil Schifferstadt gewöhnlich in der Abwehr gut stehe, müsse man ein schnelles Spiel aufzuziehen, so Dincher. Weiter habe man auf Kreisspielerin Stefanie Müller und auf Julia Grün im Rückraum zu achten. „Bei den ersten Vier entscheidet in den direkten Duellen die Tagesform. Meister wird, wer sich die wenigsten Nachlässigkeiten erlaubt”, sagte Dincher. Er kann ebenfalls in Bestbesetzung auflaufen lassen. (ben)

23. Januar 2012

SPIELBERICHT
21.01.2012/17.00 Uhr
TuS Dansenberg - TV Schifferstadt 19 : 22

Sieg nach sechs Wochen Pause


Zum Auftakt der Rückrunde hat der TV Schifferstadt in der Handball-Pfalzliga der Damen beim TuS Kaiserslautern-Dansenberg vor 40 Zuschauern mit 23:19 (11:7) gewonnen. „Wir müssen uns nach sechs Wochen Pause erst einmal wieder ans Spielen gewöhnen“, sagte TVS-Trainer Marcus Otterstätter nach dem ungefährdeten Sieg und der höchstens durchschnittlichen Leistung.

Die Gastgeberinnen gingen hart zur Sache und kassierten von den Spielleitern Grabler/Spies sieben Zeitstrafen, darunter eine rote Karte nach der dritten Hinausstellung. Gegen Schifferstadt wurde keine Demission für zwei Minuten ausgesprochen. „Wir haben das erwartet und waren darauf eingestellt“, sagte Otterstätter. Seine erfahrenen Schützlinge wie „Jule“ Grün, Paula Branco-Santos und Stefanie Müller hätten sich cleverer angestellt als die jungen Einheimischen. Bis zum 5:6 hielt Dansenberg das Geschehen offen. Mit der ganz starken Daniela Müller im Tor – sie wehrte auch zwei von drei Siebenmetern ab – lösten sich die Rettichstädterinnen mit 5:8. Mit dem Halbzeitpfiff gelang das 7:11. Aus dem 9:11 wurde das 9:14. Über 15:20 und 17:22 war beim 17:22 die Entscheidung gefallen.

Am kommenden Sonntag gastiert die SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach in Schifferstadt. „Da werden wir dann sehen, wo wir stehen“, erwartet Otterstätter gegen den Spitzenreiter eine aussagekräftige Standortbestimmung.

Für Schifferstadt trafen Ann-Katrin Müller (4), Sabrina Schott (4/2), Julia Grün, Stefanie Müller (je 3), Sarah Weiß (3/1), Christin Heller (2), Paula Branco-Santos, Vicky Blanz, Sarah Schott (je 1) und Iris Buchenau (1/1). (ben)

20. Januar 2012

VORBERICHT
21.01.2012/17.00 Uhr
TuS Dansenberg - TV Schifferstadt

Mission Platz Zwei: Auftakt im neuen Jahr in Kaiserslautern


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt treten am 21.01.2012 in Kaiserslautern an. Gastgeber TuS Dansenberg erwartet die Otterstätter-Schützlinge in der Sporthalle Dansenberg um 17 Uhr. „Wir sind in der Favoritenrolle und wollen gewinnen“, hat Coach Marcus Otterstätter eine klare Vorgabe.

Die Teams gehen mit unterschiedlichen Vorzeichen in die Begegnung. Schifferstadt, mit 18:4 Punkten Dritter, will mit einem Sieg an der Spitze dran bleiben. „Unser Ziel ist klipp und klar Rang zwei“, will Otterstätter am Ende die Vizemeisterschaft verteidigen. Die Gastgeberinnen dagegen (Neunter, 8:16) brauchen jeden Zähler im Kampf um den Ligaverbleib.

Schifferstadt hat im neuen Jahr noch nicht gespielt. Um Weihnachten herum haben die Rettichstädterinnen Handball Handball sein lassen. Der Aufgalopp erfolgte langsam unter anderem mit zweimaligem Boxtraining und der Turnierteilnahme in Dudenhofen. Seit zwei Wochen stehen Otterstätters Eleven wieder voll im Training. Dansenberg unterlag vor einer Woche mit 21:33 bei Primus Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach. Im Dezember kam TuS-Trainer Rüdiger Kramer nach dem mühevollen 16:15-Pokalerfolg bei Verbandsligist SG Walsheim/Essingen/Rhodt zu dem Schluss: „Wenn die Mannschaft weiterhin so geschlossen mit dieser Einstellung auf dem Platz steht, habe ich keine Bedenken für die Rückrunde.“ Kramers Optimismus wird durch die klare Niederlage zum Auftakt kaum getrübt sein. Zu klar steht Albersweiler heuer in der Pfalzliga über den Dingen.

Im Hinspiel, das Schifferstadt mit 28:23 gewonnen hat, präsentierte sich Dansenberg stark, kämpfte unverdrossen und hielt das Geschehen mit Julia Schwappacher (7/3 Tore) und Friederike Kuhfuß (4) im Rückraum sowie Nadine Vater (3) bis zum 22:21 offen. Nadine Wolf im TuS-Tor war ein guter Rückhalt. Der TVS musste sehr viel investieren, um die Oberhand zu behalten. „Sie sind jung, sie gehen dahin, wo’s weh tut“, zollt Otterstätter dem Kontrahenten ob seines ordentlichen Auftretens Respekt. Aber er gibt auch zu bedenken, dass damals Stamm-Torfrau Daniela Müller nicht dabei war. Linksaußen Bianca Gerner, die vertretungsweise im Tor stand, machte ihre Sache gut. Mit Müller zwischen den Pfosten ist der TVS noch etwas stärker. Er will seine 6-0-Abwehr stabil und geschlossen halten und geht davon aus, dass eine gute Offensivleistung dazu zum Gewinnen ausreicht.

Die A-Jugendliche Vicky Blanz ist mit an Bord. Eva Kühhirt, die wegen einer Grippe seit 14 Tagen ohne Training ist, ist angeschlagen dabei. (ben)

05. Dezember 2011

SPIELBERICHT
04.12.2011/16.30 Uhr
TV Schifferstadt - SC Bobenheim-Roxheim 26 : 19 (13 : 8)

Noch alle Möglichkeiten in der Rückrunde


Zum Abschluss der Vorrunde gelang dem TV Schifferstadt in der Handball-Pfalzliga der Damen gegen den SC Bobenheim-Roxheim ein ungefährdeter Sieg. Vor 70 Zuschauern setzten sich die Gastgeberinnen mit 26:19 (13:8) durch.

Zunächst tat sich Schifferstadt schwer. Nach zehn Spielminuten lautete der Zwischenstand 4:4. Jetzt gelangen das 7:4 und 10:5 und bis zum Seitenwechsel lösten sich die Einheimischen mit 13:8. Im Prinzip war dies bereits die Entscheidung, denn näher auf fünf Treffer kam die Schornick-Sieben nicht mehr heran (20:15).

In Durchgang zwei gab TVS-Trainer Marcus Otterstätter allen ihre Spielanteile. Als gegen Ende wieder die stärkste Formation auf dem Feld wirkte, wurde der Vorsprung über 23:16 noch etwas größer. Schiedsrichter Klemens Forler (Landau) verhängte gegen Schifferstadt keine und gegen Bobenheim-Roxheim vier Zeitstrafen.

Insgesamt reichte dem TVS eine durchschnittliche Leistung, um den unbequemen Kontrahenten sicher zu schlagen. „Wenn wir Normalform zeigen, müssen wir solche Mannschaften in der Liga einfach schlagen“, so Otterstätter. Die A-Jugendliche Jeanette Pajak markierte in ihrem zweiten Einsatz bei den Aktiven nicht nur ihre ersten beiden Tore, sondern bot auch eine gute Abwehrleistung. Immerhin verteidigte sie zeitweise gegen SC-Goalgetterin Nadine Valnion. Die Rückraumlinke warf zwar 7/3 Tore, konnte ihre Mannschaft aber nicht zum Vorteil verhelfen. Gute Noten von ihrem Übungsleiter erhielt auch Stefanie Müller am Kreis.

„Man muss zufrieden sein“, zog Otterstätter Bilanz. Mit 18:4 Punkten „überwintert“ Schifferstadt auf Rang drei. Wenn man gegen Wörth und Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach Normalform gezeigt hätte, wäre gegen die beiden Führenden vielleicht mehr drin gewesen, sinnierte er. Aber die Spitzenteams gastieren in der Rückserie beide in der Rettichstadt. „Wir haben noch alle Möglichkeiten auf Platz zwei“, glaubt Otterstätter. Der Titel sei wohl an Albersweiler vergeben, „es sei denn, die kriegen noch eine Schwächephase.“

Für Schifferstadt trafen Stefanie Müller (5/1), Ann-Katrin Müller (4), Katharina Huber (3), Sarah Weiß (3/2), Sabrina Schott (2/2), Bianca Gerner, Paula Branco-Santos, Christin Heller, Jeanette Pajak (je 2) und Julia Grün (1). (ben)

02. Dezember 2011

VORBERICHT
04.12.2011/16.30 Uhr
TV Schifferstadt - SC Bobenheim-Roxheim

Nicht den Schneid abkaufen lassen


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt empfangen am 04.12.2011 den SC Bobenheim-Roxheim zum finalen Vorrundenspiel. Die Partie in der Wilfried-Dietrich-Halle wird um 16.30 Uhr beginnen. „In Normalform sollte uns ein Sieg gelingen“, hofft TVS-Trainer Marcus Otterstätter.

Schifferstadt kann eine alles in allem gelungene Hinserie mit einem Sieg und dann 18:4 Punkten mindestens auf Rang drei abschließen. Auf dem Papier sind die Einheimischen gegen den Neunten (7:13 Zähler) in der besseren Position. Nach einem Fehlstart mit sieben Partien ohne Sieg konnte sich der Sportclub zuletzt stabilisieren. Beim 29:34 gegen Primus SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach haben sich die Eleven von Bettina Schornick vor einer Woche nicht schlecht verkauft. „Ich weiß nicht warum, aber Bobenheim liegt uns nicht“, mahnt Otterstätter zur Vorsicht, „gegen die tun wir uns immer schwer.“ Im Januar unterlagen die Rettichstädterinnen dem SC in eigener Halle mit 17:22.

Bobenheim-Roxheim stellt eine körperlich robuste Mannschaft und verteidigt konsequent. Man dürfe sich nicht den Schneid abkaufen lassen und wegen einer harten Abwehrarbeit zurückstecken, fordert der TV-Coach. Zudem könne Nadine Valnion im linken Rückraum Probleme bereiten. Er will gegen die Goalgetterin nicht von vorne herein seine Taktik ändern. „Wir warten ab, ob sie trifft. Sollte sie einen Sahnetag erwischen, werden wir entsprechend reagieren“, sagte er.

Iris Buchenau ist weiter angeschlagen. Ihr Mittun ist fraglich. Otterstätter wird möglicherweise eine Spielerin der weiblichen A-Jugend nominieren. (ben)

28. November 2011

SPIELBERICHT
26.11.2011/19.00 Uhr
SG Wernersberg/Annweiler - TV Schifferstadt 19 : 30 (8 : 16)

Wernersberg/Annweiler ein gern gesehener Kontrahent


Dieser deutliche Erfolg kam in der Höhe unerwartet. Der TV Schifferstadt siegte in der Handball-Pfalzliga der Damen bei der SG Wernersberg/Annweiler vor 70 Zuschauern mit 30:19 (16:8) und hat jetzt 16:4 Punkte auf dem Konto. „Es gibt halt Mannschaften, die uns einfach liegen“, meinte TV-Trainer Marcus Otterstätter.

Bis zum 7:7 wechselte die Führung ständig. TVS-Torfrau Daniela Müller, deren Formkurve stark nach oben zeigt, wehrte jetzt vier Siebenmeter in Folge ab und ihre Kolleginnen auf dem Feld warfen einen 7:12-Vorsprung heraus. In den ersten zehn Spielminuten agierte die Gästedeckung noch nicht so aggressiv, wie man sich das eigentlich vorgenommen hatte. Wernersberg/Annweiler fand über Doppelpässe mit der Kreisläuferin sowie im Spiel Eins gegen eins stets die Lücke.

Diesen Mangel konnten die Müller-Schwestern und Co. bald abstellen und schnell nach vorne spielen. Die Konzeptionen wurden sauber zu Ende gespielt und immer häufiger konsequent in Tore umgemünzt. So wurde aus dem 8:12 bis zum Pausentee das 8:16. Otterstätter hatte nach eigener Aussage bereits nach einer Viertelstunde das gute Gefühl, diese Partie werde nicht verloren gehen.

In Durchgang zwei gab der Übungsleiter zunächst den Akteurinnen, die sonst nicht so oft auf dem Feld aktiv sind, mehr Einsatzzeiten. Nach dem 8:18 fiel das 10:18 und 16:22. In Gefahr kam der Erfolg indes nicht, weil die Hintermannschaft der Rettichstädterinnen sehr sicher stand. Zudem gelang jetzt auch das eine oder andere Kontertor. Als die Einheimischen realisierten, dass an diesem Tag für sie nichts zu holen war, steckten sie zurück. So reichte den Gästen eine durchschnittliche Leistung zum Kantersieg.

Schiedsrichterin Daniela Kopf verhängte gegen die Einheimischen drei, gegen den TVS keine Zeitstrafe. Wernersberg/Annweiler ließ von zehn Siebenmetern fünf ungenutzt, Schifferstadt vergab von neun nur zwei.

Für Schifferstadt trafen Sabrina Schott (7/7), Ann-Katrin Müller, Stefanie Müller, Bianca Gerner (je 5), Paula Branco-Santos, Sarah Weiß (je 3), Julia Grün und Eva Kühhirt (je 1). (ben)

25. November 2011

VORBERICHT
26.11.2011/19.00 Uhr
SG Wernersberg/Annweiler - TV Schifferstadt

Stolperstein im Kampf um Platz Zwei?


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt reisen am 26.11.2011 zur SG Wernersberg/Annweiler. Die Partie in der Sporthalle der Hauptsschule Annweiler wird um 19 Uhr angepfiffen. „Das wird noch einmal ein richtiger Maßstab für uns“, weiß TVS-Trainer Marcus Otterstätter um die Schwere der Aufgabe.

Die SG ist Fünfter und hat - abgesehen vom Saisonauftakt gegen Wörth -noch nicht wirklich deutlich verloren. In Waldsee gelang ein 27:27, bei Primus SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach unterlag die Spielgemeinschaft vor einer Woche nach einem 11:11-Zwischenstand mit 23:28. Torhüterin Carina Heim bekam dabei gute Kritiken. Otterstätter schätzt die Gastgeberinnen als junge schnelle Truppe ein. Jan Burgard hat Hermann Rempel vor Kurzem als Trainer abgelöst. „Man muss sehen, was er aus der Mannschaft noch heraus kitzelt“, sagte Otterstätter.

Die Spielweise der SG liege seinen Spielerinnen eigentlich. Man dürfe die Einheimischen nicht durch leichtfertige Ballverluste ins Kontern kommen lassen, sondern müsse sie ins Positionsspiel gegen die gute Schifferstadter 6-0-Abwehr zwingen. „Gegen unsere Abwehr tut sich jeder schwer“, ist der Übungsleiter sicher. „Aber wir müssen über 60 Minuten unsre Leistung abrufen, um bestehen zu können.“

Das Ziel ist für Schifferstadt ein Sieg. Nachdem Wörth letzte Woche gegen Waldsee überraschend verloren hat, ist Platz zwei wieder in Reichweite. „Und dort wollen wir auch hin“, meinte Otterstätter. Iris Buchenau fehlte im Donnerstag-Training erkrankt. Ihr Mittun ist fraglich. Auf alle Fälle wird eine A-Jugendliche nominiert. Wer, das wusste der Trainer gestern noch nicht. (ben)

21. November 2011

SPIELBERICHT
20.11.2011/16.30 Uhr
TV Schifferstadt - SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam II 24 : 22 (13 : 10)

Viel Dominanz, aber am Ende ein knapper Erfolg


In einer guten Pfalzliga-Partie mit viel Tempo haben die Handballerinnen des TV Schifferstadt die SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam II besiegt. Nach dem 24:22 (13:10) vor 60 Zuschauern stehen jetzt 14:4 Punkte für die Rettichstädterinnen zu Buche. „Was heute gespielt wurde, war in Ordnung“, meinte TV-Trainer Marcus Otterstätter.

Die faire Partie wurde weitestgehend von den Einheimischen dominiert. Trotzdem stand das Geschehen in den letzten Minuten auf des Messers Schneide, weil sich Schifferstadt zu sicher fühlte und die Gäste noch einmal auf 23:22 heran kamen. Jetzt kassierte die SG die einzige Zeitstrafe der Begegnung. Referee Peter Transier hätte nach Otterstätters Ansicht auf beiden Seiten durchaus noch die eine oder andere Hinausstellung mehr aussprechen können. Zwölf Sekunden vor Ultimo warf Ann-Katrin Müller in Überzahl das entscheidende Tor zum 24:22.

In den ersten zehn Spielminuten zielten die Gastgeberinnen bei ihren Torwürfen noch schlecht und lagen mit 0:2 sowie 2:4 zurück. Als erstmals die Vorgabe Otterstätters hoch zu werfen, befolgt wurde, bekam der TVS das Geschehen in den Griff. Über 5:4 und 6:6 zog Schifferstadt auf 10:6 weg. Aber die junge schnelle Bellheimer Sieben blieb bis zum 11:10 (27. Spielminute) dran. Erst im Endspurt gelang bis zum Seitenwechsel das 13:10.

Nach Wiederbeginn fiel das 14:11, aber die Einheimischen benötigten erneut etwas Zeit, um zu ihrem Spiel zu finden. Unsichere Pässe und technische Fehler beim TVS ließen die SG O/B/Z zum 14:14-Ausgleich kommen. Der Konter folgte auf dem Fuße: 19:14. Müller und Co. knüpften an den Faden des ersten Durchgangs an. Über 21:16 und 21:19 kam es zum 23:20, ehe es doch noch einmal spannend wurde.

Bei den Gastgeberinnen überzeugten die Außenangreiferinnen Bianca Gerner, Sabrina Schott und Ann-Katrin Müller. Von der Spielstärke der Reserve des Oberligisten war Otterstätter angenehm überrascht und wunderte sich über die klare Niederlage der SG gegen Dansenberg.

Für Schifferstadt trafen Bianca Gerner (4), Sabrina Schott (4/2), Paula Branco-Santos, Ann-Katrin Müller (je 3), Sarah Weiß (3/2), Julia Grün, Iris Buchenau (je 2), Stefanie Müller, Katharina Huber und Christine Heller (je 1). (ben)

18. November 2011

VORBERICHT
20.11.2011/16.30 Uhr
TV Schifferstadt - SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam II

Kontinuität in die Leistung bringen


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt empfangen am 20.11.2011 die SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam II in der Neunen Kreissporthalle. Der Anpfiff der Begegnung erfolgt um 16.30 Uhr. „Wenn wir Normalform haben, sollten wir gewinnen“, sagte TVS-Trainer Marcus Otterstätter.

Der Aufsteiger ist für Otterstätter ein unbeschriebenes Blatt. Er hat die Reserve des Oberligisten zu Verbandsliga-Zeiten mal spielen sehen. In Erinnerung ist ihm eine junge schnelle Mannschaft geblieben. Zumal man abwarten müsse, mit welchem Personal die Gäste anreisten, ob Akteurinnen aus der ersten Mannschaft oder der A-Jugend (Zweiter in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) dabei seien. SG-Trainer Andreas Adam kann auf die erfahrenen Führungskräfte Sandra Bäuerle und Rebecca Hirth vertrauen.

2007 scheiterte Schifferstadts zweite Mannschaft mit Anita Teutsch und Stefan Butsch-Engelmann als Coaches (beide heute in Waldsee) in der Aufstiegsrelegation von der Bezirks- in die Verbandsliga am damals noch unter TV Jahn Bellheim auflaufenden Kontrahenten. Sarah Weiß kann sich vielleicht noch erinnern. Sie gehörte damals zum Schifferstadter Aufgebot.Heuer läuft es für die Bellheimerinnen ganz gut. 7:7 Punkte und Rang sechs sind für einen Neuling eine zufriedenstellende Bilanz. Dabei fiel die SG nach zwei Auswärtssiegen zum Auftakt etwas ab und hat vor einer Woche gegen Primus SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach in eigener Halle mit 24:32 den Kürzeren gezogen.

„Ich wünsche mir, dass wir diesmal schneller ins Spiel finden als zuletzt in Edigheim“, meinte Otterstätter. Dort habe man sich der Behäbigkeit des Gegners zu lange angenähert. Aber die SG O/B/Z spiele ja ebenfalls einen schnellen Ball. Diese ähnliche Spielanlage sollte dem TVS entgegen kommen. Die Leistung aus dem Sieg gegen die TG Waldsee sollen seine Schützlinge in den letzten Vorrundenpartien bestätigen. „Wir müssen Kontinuität rein bringen und nicht einen Schritt nach vorne danach wieder zwei zurück machen“, so der TVS-Übungsleiter. (ben)

14. November 2011

SPIELBERICHT
12.11.2011/17.00 Uhr
TV Edigheim - TV Schifferstadt 9 : 20 (5 : 8)

Pflichtsieg gelingt ohne Schwierigkeiten


Wie erwartet hatten die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt beim TV Edigheim keine Probleme, deutlich zu gewinnen. Vor 30 Zuschauern setzten sich die Rettichstädterinnen mit 20:9 (8:5) durch und sicherten mit 12:4 Punkten Rang drei.

„Gegen Edigheim tun wir uns immer etwas schwerer“, sagte TVS-Trainer Marcus Otterstätter zum mühsamen Start. Ohne Iris Buchenau und Christine Heller sowie zunächst Sarah Weiß, die erst ab der zehnten Spielminute am Geschehen teilnehmen konnte, waren Umstellungen im Rückraum und in der Abwehr erforderlich. Die Gäste passten sich dem sehr langsamen Spielaufbau zu sehr an, wirkten oft unkonzentriert und versäumten es, Tempo zu machen.

Edigheim führte mit 3:1. Der TVS glich zum 3:3 aus, konnte sich aber nach dem 4:5 nicht deutlicher absetzen. Beim 4:6 nahm Otterstätter eine Auszeit und erinnerte die Seinen an die abgesprochene Taktik. Danach wurde es partiell besser. Vor allem Paula Branco-Santos stieß jetzt vermehrt in die Nahtstellen der gegnerischen Deckung. Sie konnte oft nur mit Strafwurf würdigen Fouls gebremst werden. Indes, ihre Bemühungen waren bisweilen im Endeffekt erfolglos. Von den neun Siebenmetern, die Referee Michael Werner den Gästen zugestand, fanden fünf nicht den Weg ins Edigheimer Tornetz. Die Einheimischen vergaben von sechs Siebenmetern drei. Zwei landeten an der Torlatte, einen davon fischte TVS-Torsteherin Daniela Müller weg. Schifferstadt konnte seinen Vorsprung bis zum Seitenwechsel immerhin auf drei Treffer ausdehnen.

Die Geschichte des zweiten Durchgangs ist schnell erzählt. Der Favorit baute mehr Druck auf, stieß konsequenter in die Lücken der TVE-Hintermannschaft und zielte beim Torwurf besser. Mit dem 6:14 war alles gelaufen, der Gast spulte sein Pensum ab.

Die von Martin Buschsieper betreuten Ludwigshafenerinnen – er hat Willi Thomas abgelöst – waren schlichtweg überfordert. Zudem ging ihnen zusehends die Kraft aus. Schifferstadt hatte noch einiges an Wurfpech. Nach Otterstätters Schätzung landeten pro Halbzeit jeweils zehn Würfe nur an der Edigheimer Torumrandung. Ein noch viel klarerer Erfolg war möglich. Bianca Gerner bestätigte weiter ihren Aufwärtstrend auf Linksaußen. „Jule“ Grün meisterte die Umstellungen im Aufbauspiel gut. „Sie kann auf allen Positionen spielen“, lobte Otterstätter.Referee Werner verhängte 9/3 Zeitstrafen. Eine der Gastgeberinnen sah nach der dritten Hinausstellung die rote Karte. Die Partie war aber nicht unfair.

Für Schifferstadt trafen Bianca Gerner (4), Stefanie Müller, Julia Grün (je 3), Sarah Weiß (3/3), Katharina Huber (2), Sabrina Schott (1/1), Paula Branco-Santos, Eva Kühhirt, Ann-Katrin Müller und Sarah Schott (je 1). (ben)

11. November 2011

VORBERICHT
12.11.2011/17.00 Uhr
TV Edigheim - TV Schifferstadt

Schifferstadt spielt als Favorit in Edigheim


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt treten am 12.11.2011 beim TV Edigheim an. Der Anpfiff in der Sporthalle des Schulzentrums Edigheim wird um 17 Uhr ertönen. „Ein Sieg ist Pflicht“, gibt es für TVS-Trainer Marcus Otterstätter kein Vertun bei der Zielsetzung.

In der Partie des Zehnten gegen den Dritten liegt die Favoritenrolle bei den Gästen. Otterstätter nimmt diese auch an: „Ich rechne mit einem Sieg, wenn es normal läuft.“ Er will in den nächsten Partien punkten, um an der Spitze dran zu bleiben.

Die Gastgeberinnen haben bisher noch kein Heimspiel gewonnen, konnten zu Hause lediglich beim 20:20 gegen den SC Bobenheim-Roxheim einen Zähler holen. Der einzige Sieg gelang mit 19:16 bei der SG Assenheim-Dannstadt.

Otterstätter hat Edigheim eine Halbzeit lang bei der 12:16-Auftaktniederlage in Mutterstadt beobachtet und nichts gesehen, was ihn beunruhigen könnte. Die Sieben von Coach Willi Thomas habe keine überdurchschnittliche Akteurin in ihren Reihen. Den TVE schätzt er nicht stärker als in der Vorsaison ein. Insbesondere im Tor hat man mit dem Abgang von Nicole Hohn, die wohl aufgehört hat, Qualität eingebüßt.

In Schifferstadt war die Stimmung im Training unter der Woche nach dem Derbysieg gegen Waldsee natürlich gut. Christine Heller hat sich in der letzten Begegnung eine Daumenverletzung zugezogen. Ihr Mittun heute ist fraglich. Iris Buchenau war in Urlaub und hat nicht trainiert, wird jedoch dabei sein. (ben)

07. November 2011

SPIELBERICHT
05.11.2011/19.45 Uhr
TV Schifferstadt - TG Waldsee 26 : 22 (13 : 10)

Sieg im Lokalderby bringt Schifferstadt Platz Drei


Mit dem ersten Sieg in der Pfalzliga gegen die TG Waldsee haben die Handballerinnen des TV Schifferstadt Platz drei erobert. Nach dem 26:22 (13:10) vor 250 Zuschauen hat Schifferstadt 10:4 Punkte auf dem Konto, Waldsee dagegen 9:5. „Wir haben zu Recht verloren und konnten nicht an die Leistungen der letzten beiden Partien anknüpfen“, analysierte TG-Trainerin Anita Teutsch.

Diesmal stand im Vergleich zu den sehr verhalten, fast ängstlich geführten Spielen bei den Spitzenteams in Hauenstein und Wörth eine völlig anders eingestellte Schifferstadter Mannschaft auf dem Feld: Willensstark, aufmerksam bei der Ansprache von Trainer Marcus Otterstätter, konzentriert schon beim Aufwärmen, mit viel Biss und Kampfgeist, die taktischen Vorgaben umsetzend. Zusammen mit dem Match gegen den HSV Lingenfeld (30:18) war dies die beste Saisonleistung Schifferstadts.

Zunächst waren beide Teams in dem hart geführten, aber fairen Derby (2/1 Zeitstrafen) etwas nervös in ihren Aktionen. Sowohl Schifferstadt als auch Waldsee bevorzugte eine offensiv ausgerichtete 3-2-1-Abwehr, die die gegnerischen Außenspielerinnen früh anging. Die Gäste kamen zunächst etwas besser zurecht und legten bis zum 5:6 jeweils einen Treffer vor.

Otterstätter stellte seine Defensive fortan auf eine 6-0-Formation um (8. Spielminute). „Im Positionsspiel hat sich Waldsee dann schwer getan. Zudem kamen sie nicht wie gewohnt zu ihrem gefährlichen Konterspiel“, sagte er. Die Gastgeberinnen drehten mit einem kompakten Innenblock in der Verteidigung den Spieß beim 9:6 um und behaupteten bis zum 12:10 eine knappe Führung von ein bis zwei Toren. Mit etwas Glück konnte Bianca Gerner kurz vor dem Pausenpfiff des jungen, aus Otterstätters Sicht gut leitenden Gespanns Schuhmacher/Schuhmacher über einen Konter das 13:10 erzielen. Teutsch sah die Leistung der Referees kritisch: Sie seien überfordert gewesen, befand sie und hätten auf beiden Seiten mehr Zeitstrafen verhängen müssen.

Nach Wiederbeginn gelang dem Gast das 13:11, der TVS antwortete mit dem 15:11. Bis zum 20:16 dominierten die Rettichstädterinnen. Aber die TG gab nie auf, kämpfte unverdrossen weiter und war beim 20:20 (48.) durch Ulla Teutsch wieder auf Augenhöhe. Es war die beste Phase des starken Kontrahenten, der einige leichte Ballverluste auf Seiten des TVS konsequent nutzte. „Vielleicht haben wir uns auch schon zu sicher gefühlt“, mutmaßte Otterstätter.

Aber die Schifferstädterinnen stabilisierten sich (22:20), agierten wieder abgeklärter gegen die TG-Hintermannschaft. Zwischen der 52. und 58. Spielminute fiel mit dem 25:21 die Entscheidung. Beim 25:22 (59.) nahm Otterstätter eine Auszeit, mahnte, kühlen Kopf zu bewahren und die Zeit auszuspielen. Stefanie Müller setzte den Schlusspunkt zum 26:22.Der Übungsleiter war mit seiner gesamten Mannschaft zufrieden.

Angefangen bei Torfrau Daniela Müller, die gegen Würfe von den Außenpositionen gut disponiert war, über Bianca Gerner, die nach ihren drei Partien als Torfrau auf Linksaußen immer besser in Tritt kommt, über Paula Branco-Santos, die gute Anspiele lieferte, bis Kreisläuferin Stefanie Müller und Sarah Weiß, die die Strafwürfe in den entscheiden den Phasen nervenstark einnetzte. Nur einmal scheiterte sie an der Torlatte.

Der TVS ließ einen weiteren Siebenmeter aus. Waldsee verwandelt alle sieben.Für Schifferstadt trafen Sarah Weiß (5/5), Ann-Katrin Müller, Bianca Gerner, Julia Grün (je 4), Stefanie Müller (3), Sabrina Schott (3/2), Paula Branco-Santos (2) und Katharina Huber (1). (ben)

05. November 2011

VORBERICHT
05.11.2011/19.45 Uhr
TV Schifferstadt - TG Waldsee

Lokalderby auf Augenhöhe - Tagesform und Glück entscheiden


In der Handball-Pfalzliga der Damen steht am 05.11.2011 das Derby schlechthin auf dem Programm. Der TV Schifferstadt spielt in der Wilfried-Dietrich-Halle um 19.45 Uhr gegen die TG Waldsee. „Ich erwarte ein schönes und spannendes Spiel zweier gleichstarker Mannschaften“, sagte TVS-Trainer Marcus Otterstätter, „bei dem am Ende vielleicht auch ein Quäntchen Glück für den Sieger wichtig sein wird.“ Die Chancen bewertet er mit 50 zu 50.

Im Match des Vierten Schifferstadt (8:4 Punkte) gegen den Dritten Waldsee (9:3) geht es darum, wer Verfolger des unangefochtenen Spitzen-Duos SG Albersweiler/Hauenstein/ Ranschbach und TV Wörth bleibt. Der TVS ist zu Hause, die TGW auswärts noch ohne Punktverlust. Für Otterstätter gehört der Lokalkolorit im dritten gemeinsamen Pfalzligajahr schon fast zum normalen Geschäft. Klar, einige Schifferstadter, unter anderem die Trainer Anita Teutsch und Stefan Butsch-Engelmann, seien in Waldsee tätig, aber man dürfe das Ganze auch nicht überbewerten. Vielmehr interessiert die Frage, wie die Gastgeberinnen nach drei Remis und einer Niederlage endlich den ersten Sieg schaffen können.

Dass Waldsee so stark wie bisher auftreten würde, hatte Otterstätter nicht unbedingt erwartet. Er hat Respekt davor, wie gut die TG in der Spitze mithält. Als Waldseer Stärken hat er den Kampfgeist vom An- bis zum Abpfiff und das Tempospiel über 60 Minuten ausgemacht. „Da müssen wir Paroli bieten. Aber wir sind ebenfalls eine Mannschaft, die einen schnellen Ball spielt“, sagte er. „Sie sollen das spielen, was sie können, und vor einer sicher größeren Kulisse als sonst Spaß auf dem Spielfeld haben“, gibt er den Seinen mit auf den Weg.

Im letzten Heimspiel gegen Lingenfeld (30:18) hat er eine gute Leistung der Rettichstädterinnen gesehen. Aber das 16:27 in Wörth war für ihn wieder ein kleiner Rückschritt. Man müsse geschlossen auftreten. Diese Forderung schließe auch ihn als Coach mit ein. Die Einheimischen laufen unverändert mit zwölf Feldspielerinnen und Daniela Müller im Tor auf.

„Anita und ich freuen uns auf dieses Spiel. Es ist eines der interessanteren in der Runde“, sagte Butsch-Engelmann. Schließlich habe er fast alle Spielerinnen der Gastgeberinnen irgendwann einmal trainiert. Aber besondere Gefühlsregungen verspürt er ebenso wenig wie Otterstätter.

Die Gäste kämen nach den letzten Ergebnissen nicht, um die Punkte abzugeben. Trotzdem sei man nicht der Favorit. „Beide Teams spielen auf ähnlichem Niveau. Die Tagesform wird entscheiden“, glaubt Butsch-Engelmann. Waldsee tritt in Bestbesetzung an, da Nadine Gabor und „Jojo“ Mayer wieder dabei sind. (ben)

31. Oktober 2011

SPIELBERICHT
29.10.2011/19.45 Uhr
TV 03 Wörth - TV Schifferstadt 27 : 16 (14 : 8)

Schifferstadt schlägt sich in Wörth selbst


Die Handballerinnen des TV Schifferstadt werden in dieser Saison nicht um den Titel in der Pfalzliga mitspielen. Auch das zweite Auswärtsspiel bei einem Oberligaabsteiger ging deutlich verloren. Der TV Wörth schickte die Otterstätter-Schützlinge vor 80 Zuschauern mit 27:16 (14:8) geschlagen nach Hause. Der TVS hat jetzt 8:4 Punkte auf dem Konto.

Nach dem sechsten Spieltag scheint somit geklärt zu sein, wer die Meisterschaft unter sich ausspielt. Da auch die TG Waldsee gegen die SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach mit 26:29 unterlag, werden die beiden Oberligaabsteiger den Rückkehrer in die nächsthöhere Klasse wohl unter sich ausmachen. Schifferstadt und Waldsee werden um Platz drei mitspielen.

Die Höhe der Schifferstadter Niederlage täuscht über den Spielverlauf etwas hinweg. Die Gäste überraschten die Südpfälzerinnen mit einer offensiven 3-2-1-Abwehr und setzten zunächst die vorgegebene Taktik gut um. Lohn war eine 2:0- und 5:3-Führung (15. Spielminute). „Da waren wir nicht nur auf Augenhöhe, sondern sogar einen Tick besser“, befand TVS-Coach Markus Otterstätter.

Die Stamm-Sieben verbrauchte viel Kraft, Otterstätter musste sein Personal austauschen. Damit einher ging die Umstellung auf eine 6-0-Deckung, weil der „zweite Anzug“ die offensive Variante nicht spielen kann. Wörth drehte das Geschehen mit einem 7:0-Lauf zum 10:5. Die Gäste erlaubten sich fortan zu viele Fehler und verwarfen zu viel. „Wir haben im ganzen Spiel keinen Abpraller geholt“, bedauerte Otterstätter. Der Bruch im Spiel war unverkennbar. Über 11:7 bat Schiedsrichterin Daniela Kopf (Ruchheim) – sie verhängte 3/5 Zeitstrafen - beim 14:8 zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Rettichstädterinnen auf 19:14 heran. Gefährden konnten Sie Wörth aber nicht mehr. Die nächste Serie, diesmal mit 6:0 zum 25:14, brachte die Entscheidung.

„Mit mehr Konstanz in unserem Spiel hätten wir eine Chance gehabt“, resümierte Otterstätter. „Wir haben uns definitiv selbst geschlagen.“ Man müsse die Leistung aus der Anfangsviertelstunde einmal über 50 Minuten bringen, so der Übungsleiter. Schifferstadts Beste war diesmal Christine Heller. Sie ging auf der halbrechten Rückraum dorthin, wo es wehtut, und holte sechs Siebenmeter heraus. Von denen zwei leider vergeben wurden. Auch in der Abwehrarbeit überzeugte Heller.

Für Schifferstadt trafen Iris Buchenau (4/4), Stefanie Müller (3), Christine Heller, Ann-Katrin Müller (je 2), Sabrina Schott, Bianca Gerner, Eva Kühhirt, Sabrina Schott und Katharina Huber (1). (ben)

28. Oktober 2011

VORBERICHT
29.10.2011/19.45 Uhr
TV 03 Wörth - TV Schifferstadt

"Wir versuchen unser Bestes zu geben."


Der TV Schifferstadt reist am 29.10.2011 in der Handball-Pfalzliga der Damen zum Spitzenspiel nach Wörth. Die Begegnung beim Oberligaabsteiger TV 03 Wörth in der Bienwaldhalle beginnt um 19.45 Uhr. „Wir versuchen, unser Bestes zu geben und sehen, was rauskommt“, versucht TVS-Trainer Marcus Otterstätter den Druck von den Seinen zu nehmen.

Das Who-is-who der Oberliga ist unter sich. In Waldsee trifft die Gast gebende TG als Tabellenführer im Duell der einzig Unbesiegten auf den Zweiten, die SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach. In Wörth spielt der Dritte gegen den Vierten. „Wir werden jetzt sehen, ob wir und Waldsee zur Spitze dazu gehören oder ob Wörth und Albersweiler das unter sich ausmachen“, sagte Otterstätter. Sollten die TG und seine Sieben verlieren, läuft es seiner Meinung nach auf einen Zweikampf der beiden Oberligaabsteiger hinaus.

Wörth und Schifferstadt haben beide 8:2 Punkte auf dem Konto und jeweils in Hauenstein verloren. Die Südpfälzerinnen aber nur mit 27:29; Schifferstadt dagegen mit 17:29 und im Pokal mit 18:26. Beide Teams bevorzugen ein schnelles Offensivspiel. „Im Prinzip sollte uns dies entgegen kommen“, so Otterstätter, „aber man muss auch aufpassen, dass man von dieser jungen schnellen Truppe nicht überrollt wird.“

Vorbereitet hat er die Rettichstädterinnen am Dienstag und Donnerstag auf eine offensive gegnerische Abwehr. Ob dies nun eine 3-2-1- oder andere Formation sein wird, ist zweitrangig. Mit einem schnell und sicher gepassten und gefangenen Ball, mit dynamischen Attacken auf die Nahtstellen der Deckung, mit Doppelpässen sowie Sperre-Absetzen will er die Gastgeberinnen in Bedrängnis bringen.

„Wenn wir in Spitzenspielen weiter so wie in Hauenstein auftreten, haben wir in der Spitzengruppe nichts zu suchen“, hofft Otterstätter auf eine andere Präsentation. „Wir müssen das halt gebacken bekommen, dass von der Einstellung her mehr erforderlich ist.“ Die erkrankte Sarah Weiß fällt aus, so dass elf Feldspielerinnen und Torfrau Daniela Müller die schwere Aufgabe angehen werden. (ben)

21. Oktober 2011

SPIELBERICHT
20.10.2011/20.15 Uhr
TV Schifferstadt - HSV Lingenfeld 30 : 18 (14 : 6)

Kantersieg gegen Lingenfeld bringt 8:2 Punkte aufs Konto


Die Handballerinnen des TV Schifferstadt halten Anschluss an die Tabellenspitze der Pfalzliga. Gestern Abend bezwangen die Rettichstädterinnen den HSV Lingenfeld vor 20 Zuschauern mit 30:18 (14:6) und haben jetzt 8:2 Punkte auf dem Konto. Für Lingenfeld war es die erste Saisonniederlage.

Schifferstadt ging ohne konkrete Vorbereitung auf den Gegner ins Spiel. Otterstätter und seien Eleven, die die kaum veränderte Lingenfelder Sieben noch aus den Vorjahren kennen, nutzten den Dienstag lieber für Gespräche. Mehr als zwei Stunden wurde über den bisherigen, insbesondere spielerisch nicht zufriedenstellenden Saisonverlauf gesprochen.

Trainiert wurde nicht. Alle Beteiligten sagten ihre Meinung. Otterstätter selbst erhielt nach eigener Aussage wertvolle Hinweise und wird versuchen, diese in die Trainingsgestaltung einzubauen.Offensichtlich fruchtete die Aussprache. „Das war heute eine andere Mannschaft“, war Otterstätter zufrieden, „man hat gesehen, dass sie wollten.“ Die Gastgeberinnen stellten eine aggressive 6-0-Abwehr, gegen die die Gäste kaum ein Durchkommen fanden. TV-Keeperin Daniela Müller, die sich deutlich verbessert zeigte, war ein guter Rückhalt und wehrte von zwölf Siebenmetern sechs ab. Das Tempospiel des TVS brachte den gewünschten Erfolg. Dem 4:0 (10. Spielminute) folgte das 5:2. Über 10:2 war die Partie bereits beim Pausenpfiff von Klemens Forler (Landau) entscheiden.

Die Einheimischen konnten personell mit 13 Spielerinnen aus dem Vollen schöpfen. Die angeschlagene „Jule“ Grün konnte angesichts des klaren Spielverlaufs geschont werden.

Schifferstadt begann den zweiten Duchgang etwas schlafmützig. HSV-Trainer Ferdinand Pfirrmann schöpfte in der besten Phase seiner Schützlinge beim 14:9 und 17:12 wieder etwas Hoffnung. Aber sein Hintermannschaft war nicht stabil genug. Mit dem 20:13 war das Strohfeuer jedoch wieder erloschen. Die Gäste ließen die Köpfe hängen und wurden gegen Ende über 27:18 ausgekontert. Schiedsrichter Forler verhängte 4/5 Zeitstrafen.

Für Schifferstadt trafen Sarah Weiß (9/8), Stefanie Müller (7), Sabrina Schott (4), Paula Branco-Santos (3), Bianca Gerner, Iris Buchenau, Ann-Katrin Müller (je 2) und Christine Heller (1). (ben)

19. Oktober 2011

VORBERICHT
20.10.2011/20.15 Uhr
TV Schifferstadt - HSV Lingenfeld

Vierter gegen Fünfter - Bleibt Schifferstadt an der Spitze dran?


Der TV Schifferstadt erwartet am 20.10.2011 in der Handball-Pfalzliga der Damen den HSV Lingenfeld. Das vorgezogene Match in der Wilfried-Dietrich-Halle beginnt um 20.15 Uhr. TVS-Trainer Marcus Otterstätter war zuletzt nicht mit der Spielweise seiner Schützlinge zufrieden.

Im Team von Otterstätter läuft derzeit nicht alles rund. Zwei klare Niederlagen in Hauenstein – in Meisterschaft und Pokal - und die Spielweise der Seinen haben dem TVS-Übungsleiter zuletzt zu denken gegeben. Gegen Lingenfeld soll der Befreiungsschlag gelingen. Abzuwarten bleibt, ob die angekündigte verbale Aufarbeitung des Vergangenen am Dienstag heute fruchtet und die Gastgeberinnen zu ihrer gewohnten Spielweise und ihrem wahren Leistungsvermögen zurückfinden. Sicher ist: Eine Heimniederlage gegen den HSV, gegen den man zuletzt eigentlich immer gut ausgesehen hat, würde Schifferstadt im Kampf um die vorderen Plätze enorm zurückwerfen.

Nach einem guten Start mit zwei Heimsiegen in der Meisterschaft und dem Pokalerfolg beim Verbandsligisten TV Ruchheim II hat der HSV Lingenfeld einiges an Selbstvertrauen getankt. Coach Ferdinand Pfirrmann erwartet heute eine erste echte Standortbestimmung. Er zählt Schifferstadt neben Wörth, Waldsee und Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach zu den großen Vier der Pfalzliga. „Das wird für uns ein erster echter Prüfstein“, weiß er um die Schwere der Aufgabe. „Wir rechnen uns aber schon etwas aus“, will er nicht in die Rettichstadt fahren, um die Punkte von vorne herein abzuliefern. Pfirrmann hat den TVS in Dannstadt beobachtet und seine Schützlinge mit Videoaufzeichnungen taktisch vorbereitet. Er hat seiner Ansicht nach eine sehr gut besetzte und schnell spielende gegnerische Sieben ausgemacht. Beim HSV fehlt Torfrau Daniela Oschatz. Ob Vanessa Klumpp (krank) und Tina Joa (Arbeit) mittun, entscheidet sich erst heute. (ben)

17. Oktober 2011

SPIELBERICHT
16.10.2011/18.00 Uhr
SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach - TV Schifferstadt 26 : 18 (14 : 7)

Auch im Pokal in Hauenstein für Schifferstadt gar nichts zu holen


Drei Wochen nach der 17:29-Niederlage im Punktspiel haben die Handballerinnen des TV Schifferstadt bei der SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach erneut deutlich verloren. Das Pokalmatch beendeten die Gastgeberinnen vor 100 Zuschauern mit 26:18 (14:7) als Siegerinnen.

SG-Übungsleiter Peter Dincher hatte im Vorfeld geäußert, diesmal werde es nicht so einfach werden wie bei der 13:0-Führung vor drei Wochen. 3:2 stand es nach sieben Spielminuten. Zunächst schien er Recht zu behalten und es schien besser zu laufen für die Rettichstädterinnen als beim letzten Gastspiel. Aber dann hatte TVS-Trainer Marcus Otterstätter ein Déjà vu. Plötzlich funktionierte wiederum gar nichts mehr. Die Einheimischen zogen auf 11:2 davon und bauten den Vorsprung über 19:9 und 24:13 auf 26:14 aus. Erst, als es die SG in den finalen fünf Minuten gemächlicher angehen ließ, gelang Schifferstadt Ergebniskosmetik.

Otterstätter war weniger über das Pokalaus als vielmehr über die Art und Weise des Zustandekommens entsetzt. „Mir fehlen die Worte, ich bin riesig enttäuscht“, sagte er. Er fand keine Erklärung, warum seine Schützlinge erneut wie gehemmt agierten. Ob es am Namen Hauenstein liege? Auf jeden Fall sei die Spielweise der Seinen derzeit meilenweit von seinen Vorstellungen entfernt: Schönen Handball mit viel Tempo und taktischen Mitteln wie Kreuzen zu bieten. „Das ist teilweise nicht mitanzusehen. Das macht mich fertig“, geht ihm und wohl auch den Spielerinnen im Moment jeglicher Spaß an ihrem Tun ab. Er begreift die Auftritte eher als Quälerei.

Am Dienstag wird das Ganze im Training aufgearbeitet. „Vielleicht trainiere ich verkehrt? Vielleicht ist das zu kompliziert? Wie wollen wir weitermachen?“ Das sind seine dringendsten Fragen.Schiedsrichter Werner Gläßgen verhängte 2/3 Zeitstrafen. TVS-Keeperin Daniela Müller wehrte von sechs Siebenmetern zwei ab, aber der TVS vergab von fünf auch drei.

Für Schifferstadt trafen Bianca Gerner, Katharina Huber (je 3), Iris Buchenau (3/1), Sabrina Schott, Stefanie Müller (je 2), Sarah Weiß (2/1), Vicky Blanz, Ann-Katrin Müller und Jana Falke (je 1). (ben)

14. Oktober 2011

VORBERICHT
16.10.2011/18.00 Uhr
SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach - TV Schifferstadt

Im Pokal erneut beim Oberliga-Absteiger


Drei Wochen nach dem 17:29-Debakel im Punktspiel treten die Handballerinnen des TV Schifferstadt erneut bei der SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach an. Das Pokalmatch der beiden Pfalzligisten in der Wasgauhalle Hauenstein wird am 16.10.2011 um 18 Uhr angepfiffen.

An Revanche denkt TVS-Trainer Marcus Otterstätter nicht. Der Pokal ist für ihn eher nebensächlich. „Wir werden es locker angehen“, sagte er. Klar, man fahre nicht dahin, um von vorne herein zu verlieren. Aber das Gewinnen sei kein Muss für seine Sieben, erklärte er. „Die SG ist Favorit. Wir wollen ein vernünftiges Spiel abliefern und sehen, was dabei herauskommt“, sieht er die Begegnung als Vorbereitung auf die nächste Rundenpartie gegen den HSV Lingenfeld, die auf den kommenden Donnerstag vorverlegt wurde.

Julia Grün und Sarah Weiß werden geschont. Dafür rücken die A-Jugendlichen Vicky Blanz und Jana Falke ins Aufgebot. Otterstätter will allen Akteurinnen ausreichend Spielanteile geben und nicht nur die Stamm-Sieben 60 Minuten lang auf dem Feld lassen. Im Gegensatz zur Niederlage vor drei Wochen sei es wichtig, die ersten 20 Spielminuten so ausgeglichen wie möglich zu gestalten. „Wenn wir wieder mit 0:13 hinten liegen, dann werden wir wieder keine Chance haben“, weiß Otterstätter. Während die Gastgeberinnen seit dem Kantersieg nicht mehr gespielt haben, konnte sich Schifferstadt zwischenzeitlich mit dem 22:17 gegen die TSG Mutterstadt etwas Selbstvertrauen zurückholen. Ein Plus haben die Rettichstädterinnen diesmal: Mit Daniela Müller steht ihre etatmäßige Keeperin zwischen den Pfosten. Vor drei Wochen fehlt Müller. (ben)

2. Oktober 2011

SPIELBERICHT
02.10.2011/16.30 Uhr
TV Schifferstadt - TSG Mutterstadt 22 : 17 (9 : 6)

Derby gegen Mutterstadt nichts für Handball-Ästheten


Spiel gewonnen, abhaken und in die zweiwöchige Spielpause gehen – viel mehr gibt es über das Derby in der Handball-Pfalzliga der Damen zwischen dem TV Schifferstadt und der TSG Mutterstadt kaum zu sagen. Vor 80 Zuschauern setzten sich die Gastgeberinnen ungefährdet mit 22:17 (9:6) durch und haben jetzt 6:2 Punkte auf dem Konto.

Beim Comeback von Daniela Müller im Tor kam Schifferstadt allenfalls auf eine durchschnittliche Leistung. „Was wir eigentlich können und wollen, können wir derzeit nicht umsetzen“, sieht TVS-Trainer Marcus Otterstätter seine Vorstellungen nicht verwirklicht. Für seinen Geschmack haben sich die Einheimischen ihrem Kontrahenten zu sehr angepasst. Vor allem im Angriff vergesse man das einfache Spiel, mache es zu kompliziert und wolle unmögliche Pässe spielen, so der Übungsleiter. Ihm fehlt zeitweise die Struktur in den Angriffsbemühungen seiner Schützlinge.

Die Auftaktphase war zäh. Bis zum 2:2 (12. Spielminute) konnte sich keiner lösen. Schifferstadt gelang dann das 6:2 und fortan gaben die Rettichstädterinnen den Ton an. Näher als auf drei Treffer kam Mutterstadt nicht mehr heran (13:10, 17:14). Einmal legte der TVS sieben Tore Differenz zwischen sich und die TSG. Die Spielweise der Grünfelder-Sieben war den Gastgeberinnen bekannt und förderte nichts Überraschendes zu Tage.

Nachwuchsspielern Vicky Blanz spielte in Durchgang eins acht und nach der Pause zehn Minuten. Sie löste ihre Aufgabe gut und erhielt von ihrem Coach ein Sonderlob. Referee Hans-Peter Thau (Dansenberg) verhängte gegen Schifferstadt keine, gegen Mutterstadt fünf Hinausstellungen.Für Schifferstadt trafen Julia Grün (4), Iris Buchenau (4/1), Sabrina Schott (3/1), Sarah Weiß (3/2), Sarah Schott, Bianca Gerner (je 2), Paula Branco-Santos, Christine Heller, Vicky Blanz und Stefanie Müller (1). (ben)

30. September 2011

VORBERICHT
02.10.2011/16.30 Uhr
TV Schifferstadt - TSG Mutterstadt

Mit Derbysieg Schlappe von Hauenstein ad acta legen


Der TV Schifferstadt erwartet am 02.10.2011 in der Handball-Pfalzliga der Damen die TSG Mutterstadt zum Lokalderby. Das Match in der Wilfried-Dietrich-Halle beginnt um 16.30 Uhr. „Wir rechnen mit einem Sieg“, sagte TVS-Trainer Marcus Otterstätter.

Die 17:29-Schlappe bei der SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach ist abgehakt, so der Übungsleiter. Im Dienstag-Training wurde das kollektive Versagen in den ersten 20 Spielminuten verbal aufgearbeitet. Weder Mannschaft noch Verantwortliche konnten ergründen, warum es zu dieser sehr deutlichen Niederlage gekommen ist. „Das war nur ein Spiel und eine Niederlage“, erklärte Otterstätter. „Wir wollten von den ersten drei Partien zwei gewinnen. Das haben wir geschafft, jetzt sehen wir weiter“, so der Coach. Zumal man in Hauenstein bei einem starken Gegner immer verlieren könne.

Mutterstadt hat bisher 2:4 Punkte auf sein Konto gebracht. Den einzigen Sieg beim 16:12 gegen Edigheim hat Otterstätter persönlich verfolgt. Und nicht viel Neues gesehen. Personell und taktisch hat sich bei der TSG wenig getan. Aber das Karriereende von Kreisspielerin Nela Cule bedeute schon einen Verlust für die Formation seines Kollegen Werner Grünfelder. Otterstätter schätzt den Kontrahenten wegen seiner langsamen Spielweise als unbequemen Gegner ein. „Wir müssen viel Tempo machen und ganz schnell hinten raus spielen“, lautet sein Rezept.

Daniela Müller kehrt ins Schifferstadter Tor zurück, so dass ihre Vertreterin Bianca Gerner wieder auf dem Feld für Wirbel sorgen kann. Ann-Katrin Müller befindet sich im Urlaub. Für sie steht erneut die A-Jugendliche Vicky Blanz im Aufgebot. Ansonsten spielt Schifferstadt unverändert. (ben)

29. September 2011

SPIELBERICHT
24.09.2011/19.30 Uhr
SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach - TV Schifferstadt 29 : 17 (14 : 4)

20 Minuten unterirdisch schlechte Vorstellung


Böse unter die Räder kamen die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt bei der SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach. Vor 80 Zuschauern verloren die Rettichstädterinnen ihre erste Saisonpartie verdient sehr deutlich mit 17:29 (4:14). Trainer Marcus Otterstätter sah erste 22 Spielminuten von seinen Schützlingen, wie er sie bisher noch nicht erlebt hatte.

13:0 führte der Oberligaabsteiger, ehe Paula Branco-Santos das erste Schifferstadter Tor warf (22.). Beim Gast funktionierte bis dahin gar nichts. „Vielleicht wollten manche zu viel und waren deswegen zu nervös?“, überlegte Otterstätter, ziemlich ratlos. Dabei hatte er im Vorfeld versucht, den Druck von den Seinen zu nehmen. Eigentlich lag der Druck nämlich bei den Gastgeberinnen, man wollte so lang wie möglich mithalten und die SG ärgern. Dies machte er in der Auszeit beim Stand von 6:0 (9.) noch einmal deutlich. „Wir haben jetzt gar nichts mehr zu verlieren“, sagte er seinen Akteurinnen. Es half zunächst nichts – die Bälle gingen weiter unkonzentriert verloren, die Abwehr fand keine Einstellung zum Gegner, etwas Wurfpech mit vier Pfosten- und Lattentreffern kam zu allem Übel dazu.

Nach dem 13:1 lief es beim Gast etwas besser. Das kämpferische Moment kam zum Tragen und nach Wiederbeginn kam der TVS auf 19:14 heran. Sicher, die SG ließ die Zügel etwas schleifen und wechselte viel. Hätten Buchenau und Co. aber in dieser Phase nicht drei sehr gute Torgelegenheiten ausgelassen, vielleicht wäre mehr drin gewesen. Jetzt war der Wille der Gäste endgültig gebrochen. Die Spielgemeinschaft warf einen deutlichen Erfolg heraus. Der Unparteiische Volker Pfister verhängte 6/2 Zeitstrafen.

Otterstätter bewertete positiv, dass sich seine Eleven trotz des katastrophalen Auftakts nicht aufgegeben haben. Man habe gesehen, dass man durchaus mithalten könne. „In Hauenstein kann man verlieren“, sagte er, „aber so eine schwache Vorstellung wie im ersten Drittel will ich nie mehr sehen.“ Im Dienstag-Training will er mit seiner Sieben Ursachenforschung betreiben und ergründen, warum in den ersten 22 Minuten alle von der Rolle waren.

Für Schifferstadt trafen Iris Buchenau (5/4), Sabrina Schott (3), Julia Grün, Paula Branco-Santos (je 2), Sarah Weiß, Katharina Huber (je 2/1) und Stefanie Müller (1). (ben)

23. September 2011

VORBERICHT
24.09.2011/19.30 Uhr
SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach - TV Schifferstadt

Erstes Spitzenspiel in Hauenstein


Es ist am dritten Spieltag ein erstes echtes Spitzenspiel. Der TV Schifferstadt tritt am 24.09.2011 in der Handball-Pfalzliga der Damen bei der SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach an. Der Anpfiff in der Wasgauhalle Hauenstein erfolgt um 19.30 Uhr. „Albersweiler ist leichter Favorit“, glaubt TVS-Übungsleiter Marcus Otterstätter.

Beide Mannschaften haben ihre beiden bisherigen Partien sicher gewonnen. Die SG hat dabei mit Tempo-Handball viele Treffer nach Schnellangriffen markiert und Dansenberg (29:16) sowie Mutterstadt (35:22) überrollt. Nach dem Sieg bei der SG Assenheim/Dannstadt (27:19) taten sich die Rettichstädterinnen gegen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg beim 28:23 lange Zeit sehr viel schwerer.

Otterstätter leitet die Favoritenstellung der Gastgeberinnen aus ihrem Heimvorteil ab. Keine seiner Akteurinnen habe bisher in Hauenstein gespielt. In der sicher vollen Halle herrsche auf den Rängen ein ganz besonderes Flair. „Wir müssen unsere Nerven in den Griff bekommen und vor allem sicher spielen“, erwartet er von seiner personell unveränderten Sieben.

„Unsere Mannschaft ist fit. Wenn wir unser Spiel durchbringen, dann schaffen wir auch gegen Schifferstadt einen Sieg”, meinte SG-Trainer Peter Dincher. Gut eingeschlagen hat bisher Lisa Schütz, die neue Kreisläuferin. Die 22-jährige Rodalberin kam von der SG Pirmasens/Waldfischbach zum Oberligaabsteiger. Schifferstadt spiele sicher schneller als die bisherigen Gegner, die versucht hätten, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, so Dincher. „Unsere Abwehr muss gut stehen und in der Offensive müssen wir konsequent mit einer hohen Durchschlagskraft agieren“, nennt er das Rezept für seine Spielerinnen.

Otterstätter plant eine ähnliche Taktik. Zunächst will er eine stabile 6-0-Deckung aufbauen. Denn gegen eine massierte Verteidigung hätten es auch die Einheimischen schwer. Und läuferisch muss Schifferstadt dagegen halten. „Wir dürfen sie nicht ins Laufen kommen lassen. Die haben bisher sehr viele Kontertore gemacht“, warnte der Coach. (ben)

19. September 2011

SPIELBERICHT
18.09.2011/18.30 Uhr
TV Schifferstadt - TuS Kaiserslautern-Dansenberg 28 : 23 (10 : 10)

Zweiter Saisonsieg fällt viel schwerer als erwartet


Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt können mit dem Start in die neue Saison zufrieden sein. Gegen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg wurde vor 60 Zuschauern auch das erste Heimspiel mit 28:23 (10:10) gewonnen, so dass jetzt 4:0 Zähler zu Buche stehen. Trainer Marcus Otterstätter war überrascht, wie stark sich der Fast-Absteiger des Vorjahres präsentierte.

„Dansenberg ist nicht schlechter als im Vorjahr, eher mindestens genauso gut“, attestierte er dem Kontrahenten. Teresa Wolf und Julia Benkel sind zwar nicht mehr an Bord, aber dafür machten Julia Schwappacher (7/3 Treffer) und Frederike Kuhfuß (4) im Rückraum mächtig Betrieb. Der TuS kämpfte bis Schluss und gab im Rahmen seiner Möglichkeiten nicht auf. Dementsprechend dauerte es lange, ehe sich der Favorit lösen konnte.

Kaiserslautern brachte in Durchgang eins nach Otterstätters Ansicht eine ungesunde Härte ins Geschehen. Offensichtlich versuchten die Kramer-Schützlinge, den Einheimischen den Schneid abzukaufen. Der Spielverlauf war ausgeglichen, beim 6:7 lag der TVS zurück. Die Leistung war zunächst nicht gut. „Vielleicht haben wir sie unterschätzt, vielleicht waren einige mit den Gedanken schon beim Spiel gegen Albersweiler“, sinnierte Otterstätter. Nach dem Seitenwechsel gerieten Müller und Co. sogar mit 10:12 ins Hintertreffen. Aber die Rettichstädterinnen nahmen den Kampf an.

Schifferstadt egalisierte zum 14:14 (38. Spielminute) und legte das 18:14 vor. Otterstätter hatte seine Defensive auf eine offensive 4-2-Formation umgestellt, versuchte so, Schwappacher und Kuhfuß aus dem Spiel zu nehmen. Aber die Westpfälzerinnen schlugen zurück: 20:17, 21:20, 22:21. Schifferstadts Übergangstorfrau Bianca Gerner machte ihre Sache wieder gut, wehrte einen Siebenmeter und nach dem Seitenwechsel zwei, drei schwere Bälle ab. Otterstätter ließ in der zweiten Halbzeit seine erste Sieben fast durchspielen. Trotzdem gab es keinen Abfall in Kraft und Ausdauer. „Wir haben das Tempo durchgehend hochgehalten. Unsere gute Fitness hat am Ende den Ausschlag gegeben“, war sich der Übungsleiter sicher.

Mit dem 25:21 war endlich der Widerstand gebrochen, Schifferstadt, das zwei Strafwürfe ungenutzt ließ, war auf der Siegerstraße. Der Rest war Verwaltung des Resultats. Die Unparteiischen Baumann/Weiler erhängten 4/7 Zeitstrafen.

Für Schifferstadt trafen Sarah Weiß (7/5), Sabrina Schott (6/2), Julia Grün (5), Stefanie Müller (3), Ann-Katrin Müller, Iris Buchenau, Christine Heller (je 2) sowie Paula Branco-Santos (1). (ben)

16. September 2011

VORBERICHT
18.09.2011/18.30 Uhr
TV Schifferstadt - TuS Kaiserslautern-Dansenberg

Schifferstadt ist Favorit im ersten Heimspiel


Zur Heimpremiere empfängt der TV Schifferstadt in der Handball-Pfalzliga der Damen morgen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg. Der Anpfiff erfolgt um 18.30 Uhr in der neuen Kreissporthalle. „Wenn wir an die Leistung der letzten 20 Minuten vor der Pause in Dannstadt anknüpfen können, müssten wir gewinnen“, sagte TVS-Übungsleiter Marcus Otterstätter.

Der Aufsteiger das Vorjahres hätte eigentlich nach einer 21:23-Niederlage in der finalen Partie in Schifferstadt in den saueren Apfel des sofortigen Abstiegs beißen müssen. Nach einer Hängepartie profitierten die Westpfälzerinnen vom Verbleib der SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam in der Oberliga und konnten so die Pfalzliga doch noch erhalten. Personell musste die jetzt von Rüdiger Kramer trainierte Formation einen Aderlass von Leistungsträgerinnen (Teresa Wolf, Julia Benkel) hinnehmen. Zum diesjährigen Saisonauftakt unterlag der TuS Ex-Oberligist SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach mit 16:29. Kristina Becker (6) und Julia Schwappacher (5/3) trafen dabei am besten.

Schifferstadt hat vor einer Woche leicht mit 27:19 bei Neuling SG Assenheim/Dannstadt gewonnen und geht mit unveränderter Formation als klarer Favorit ins Spiel. Für Urlauberin Daniela Müller steht noch einmal Bianca Gerner, eigentlich eine Linksaußen, im Tor. „Über Benkel und Wolf lief im Rückraum von Dansenberg alles“, teilte Otterstätter mit, „das sind herbe Verluste.“ Er will zunächst mit der bewährten 6-0-Abwehr beginnen und je nach Spielverlauf offensiver verteidigen lassen. Erst möchte er sich aber ein Bild vom Gegner machen, wie stark die Außen und die Zugänge sind. Und dann entscheiden, ob taktisch etwas anderes möglich ist.

Gewinnt der TVS seine erste Begegnung in heimischen Gefilden, kommt es in einer Woche in Hauenstein zum ersten Spitzenspiel. (ben)

12. September 2011

SPIELBERICHT
10.09.2011/20.00 Uhr
SG Assenheim/Dannstadt - TV Schifferstadt 19 : 27 (9 : 16)

Pflichtaufgabe zum Saisonauftakt erfüllt


Der Start in die Handball-Pfalzliga der Damen ist dem TV Schifferstadt gelungen. Bei Aufsteiger SG Assenheim/Dannstadt setzten sich die Rettichstädterinnen vor 50 Zuschauern ohne Probleme mit 27:19 (16:9) durch und landeten den von Trainer Marcus Otterstätter ausgelobten Pflichtsieg.

Das 0:2 beantworteten die Gastgeberinnen mit ihrer einzigen Führung zum 3:2 und konnten letztmals zum 6:6 ausgleichen. Danach agierte der TVS zu 80 Prozent so, wie es sich Otterstätter vorstellt: Schnelles Spiel mit große Ballsicherheit, viel Druck auf die gegnerische Abwehr, korrekte Laufwege und zu Ende gespielte Konzeptionen. So gelang das 6:11 und nach dem 7:11 wurden mit 9:16 die Seiten gewechselt. Die Gäste trafen dabei einige Male nach der ersten oder zweiten Welle.

Bianca Gerner vertrat Daniela Müller zwischen den Torpfosten gut. Sie wehrte unter anderem zwei von acht Siebenmetern ab. Schifferstadt vergab von sieben Strafwürfen ebenfalls zwei. Nach Wiederbeginn feierte die A-Jugendliche Vicky Blanz zwölf Minuten lang ein gelungenes Debüt als Kreisläuferin bei den Aktiven. Iris Buchenau bewegte sich im linken und mittleren Rückraum so, als habe sie nur vier Monate und nicht fast zwei Jahre nicht mitgewirkt, wie ihr Übungsleiter befand. „Sie ist erstaunlich weit und absolut fit“, freute sich Otterstätter, „sie braucht noch zwei, drei Spiele.“ Mit ihr erhöhen sich die Alternativen in der zweiten Reihe. Otterstätters Plan, Spielerinnen variabel auf wechselnden Position einzusetzen, klappte. Linkshänderin Ann-Katrin Müller auf Rechtsaußen fand mit ihren sicheren Würfen oft das Ziel.

In der zweiten Halbzeit wurde beim TVS viel gewechselt. Die Hintermannschaft stand nicht mehr so sicher und gestattete den Einheimischen einige unbedrängte Würfe. Der Favorit verwaltete seinen Vorsprung, der nie kleiner als fünf Tore wurde (15:20). Das Geschehen plätscherte mehr oder weniger vor sich hin. Schiedsrichter Gerd Matheis verhängte drei Hinausstellungen gegen Assenheim/Dannstadt und zwei gegen Schifferstadt.

Für Schifferstadt trafen Ann-Katrin Müller, Julia Grün (je 6), Iris Buchenau (5/4), Katharina Huber (3), Sabrina Schott, Stefanie Müller (je 2), Sarah Weiß (2/1) sowie Christine Heller (1). (ben)

04. September 2011

HANDBALL-SAISON-VORSCHAU
10.09.2011/20.00 Uhr
SG Assenheim/Dannstadt - TV Schifferstadt


Schifferstadts bewährtes Team will wieder vorne mitmischen


Am Samstag, den 10. September 2011 startet der TV Schifferstadt in die Handball-Pfalzliga der Damen. Der Vize-Meister des Vorjahres spielt um 20 Uhr bei Aufsteiger SG Assenheim/Dannstadt. „Dort muss schon gewonnen werden“, sagte TVS-Trainer Marcus Otterstätter, „aber die SG hat nichts zu verlieren.“

Seit dem 5. Juli bereitet Otterstätter die Rettichstädterinnen zum zweiten Mal allein verantwortlich auf eine Spielzeit vor. „Sie haben sich den Hintern aufgerissen, alle ziehen mit“, ist er sehr zufrieden mit Motivation und Einstellung der Seinen. Die Stimmung im kaum
veränderten Team empfindet er als gut. Zwei Mal wurde unter der Woche gearbeitet, mittwochs kamen bisweilen Spinning-Einheiten dazu und sechs Wochen lang wurde Box-Training absolviert. „Das war sehr gut, vor allem für unsere Beinarbeit“, lobte der Übungsleiter. Teilweise absolvierten die TVS-Damen neben den Vorbereitungsspielen auch am Wochenende Trainingseinheiten. Das eigene Otto-Hammer-Gedächtnisturnier wurde gewonnen, gegen die Oberligisten VTV Mundenheim wurde zu Beginn der Vorbereitung gewonnen, gegen die TSG Friesenheim knapp verloren. Otterstätter wähnt seine Eleven körperlich fit und auf einem guten Weg. Er geht von 80 Prozent Leistungsfähigkeit zum Rundenauftakt aus. Ausfälle durch Verletzungen sind keine zu beklagen.

Dreizehn Spielerinnen zählen zum bewährten Kader der ersten Vertretung. Nur Anja Gassert ist zum TSV Iggelheim gewechselt. Mit Iris Buchenau kehrt nach ihrer Babypause ein gutes Stück Routine im Rückraum zurück und erhöht die Alternativen. Dazu kommen einige A-Juniorinnen mit Doppelspielrecht, die in der Pfalzliga-Spielgemeinschaft mit Neuhofen am Ball sind. Je nach Bedarf soll der Nachwuchs mittun. Mit Daniela Müller steht weiterhin nur eine Keeperin zur Verfügung. Erneut blieben Otterstätters Bemühungen hier nachzubessern erfolglos.

Insbesondere in den ersten drei Partien bei Assenheim/Dannstadt, gegen Kaiserslautern-Dansenberg und bei der SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach kann dies zum Problem werden. Müller ist in Urlaub und wird von Linksaußen Bianca Gerner sowie Jugend-Torsteherin Rebecca Hoock (nur in den ersten beiden Begegnungen) vertreten.

Otterstätter will weiter auf Tempo-Handball setzen und gegen Kontrahenten, gegen die sich dies anbietet, mit erster und zweiter Welle oder auch der schnellen Mitte zum Erfolg kommen. Mit der bewährten 6-0-Deckung als Basis soll das Leder rasch nach vorne getragen werden. Bei Bedarf kann auch auf eine offensivere 4-2-Hintermannschaft umgestellt werden. „Für diese Spielweise müssen alle fit sein“, setzt Otterstätter auf konditionelle Vorteile. Mehr Flexibilität erhofft er sich im Angriff, indem seine Spielerinnen variabler auf mehreren Positionen zum Einsatz kommen sollen.

Die Liga schätzt er mit den beiden Oberligaabsteigern stärker ein. Der TV Wörth ist für ihn mit seiner guten Jugendarbeit Top-Favorit Nummer eins. Albersweiler ist für ihn eine Bereicherung. Nachbar TG Waldsee könne eventuell im ersten Drittel dabei sein. „Wir wollen unter die ersten Drei kommen“, ruft er als Ziel aus. Wichtig sei, wie die ersten drei Partien ohne Daniela Müller gestalten werden könnten. Gelingen drei Erfolge, will Otterstätter ganz vorne um den Aufstieg mitspielen.

Assenheim/Dannstadt, vor einem Jahr aus der Pfalzliga abgestiegen, hatte in der Vorbereitung einige Turbulenzen zu bewältigen. Trainer Helmut Röder hörte unvermittelt auf. Nach Informationen aus der Handball-Szene hat Bruno Caldarelli, früherer Männercoach in Schifferstadt, die Übungsleitung übernommen. Otterstätter erwartet in der Dannstadter Halle einige Zuschauer. (ben)

 

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