26. April 2010
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SPIELBERICHT Klarer Erfolg zum Saison-Halali |
| Das war ein versöhnlicher Saisonabschluss für die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt. Die Rettichstädterinnen bezwangen vor 40 Zuschauern die SG Wernersberg-Annweiler deutlich mit 28:15 (13:6). "Ich bin zufrieden, das war eine geschlossen gute Vorstellung von uns", resümierte TVS-Coach Markus Otterstätter. Vor der finalen Partie verabschiedete sich die Mannschaft mit einem Bild und einem Fresskorb von ihrem langjährigen Trainer Werner Kunt. Ein nette Geste, die den in der laufenden Spielzeit Zurückgetretenen sichtlich freute. Eigentlich wollte Kunt erst gestern den Stab an Otterstätter, zuvor Co-Trainer und seit Ende letzte Jahres Schwiegersohn in einer Person, weiterreichen, hatte sich aber schon früher zum Rückzug entschlossen. 24:20 Punkte und Platz sechs für Schifferstadt -- 26:18 Zähler und Rang vier für Wernersberg-Annweiler -- allzu groß ist der Abstand zwischen den gestrigen Konkurrenten im Endklassement nicht. Die Gäste hatten zwar nur neun Spielerinnen an Bord und waren ersatzgeschwächt. Aber Schifferstadt nahm das Match noch sehr ernst und setzte die taktischen Vorgaben diesmal weitgehend um. Beim 8:0 (12. Spielminute) war im Grunde genommen die Frage nach dem Sieger bereits beantwortet. Iris Buchenau spielte in Durchgang eins herausragend. Sie sorgte in der Abwehr für Ballgewinne und brachte Tempo ins Angriffsspiel. "Die weibliche D-Jugend, die sie trainiert, hat zugekuckt", meinte Otterstätter, "das hat sie vielleicht besonders angespornt." Nach dem 10:5 gelang das 13:5. Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Gastgeberinnen weiter kontinuierlich absetzen (21:11) und den Vorsprung ständig ausbauen. Die Gegenwehr der SG wurde immer geringer. Schifferstadts Torfrau Daniela Müller hielt solide, wehrte auch einen Siebenmeter ab. Einen weiteren der zehn, die Referee Bernd Geislinger der SG zusprach, landete an der Latte. Schifferstadt vergab von sieben Strafwürfen sechs. Geislinger verhängte in dem sehr fairen Match jeweils eine Hinausstellung. Für Schifferstadt trafen Diana Otterstätter (5), Iris Buchenau, Anja Gassert (je 4), Stefanie Müller (3), Bianca Gerner (3/1), Ann-Katrin Müller, Paula Branco-Santos, Katharina Huber (je 2), Sarah Weiß, Sarah Schott und Eva Kühhirt (je 1). [ben] |
23. April 2010
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VORBERICHT Minimalziel: Platz Sechs halten |
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19. April 2010
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SPIELBERICHT Wiedergutmachung gelingt in Ruchheim teilweise |
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16. April 2010
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VORBERICHT Wiedergutmachung beim Schlusslicht |
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16. April 2010
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SPIELBERICHT Enttäuschung für Schifferstadt gegen HSV Lingenfeld |
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12. April 2010
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VORBERICHT Voraussetzungen für guten Sport gegeben |
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22. März 2010
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SPIELBERICHT Erster Sieg unter Markus Otterstädter |
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19. März 2010
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VORBERICHT Gewinnen und in der Pause aufbauen |
| Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt spielen am 21.03.2010 gegen die HR Göllheim/Eisenberg. Der Anpfiff in der Wilfried-Dietrich-Halle wird um 16 Uhr erfolgen. TVS-Trainer Markus Otterstätter strebt in seiner ersten Heimpartie als verantwortlicher Mann den ersten Erfolg an. Bei seiner Premiere in Waldsee (16:19) klappte das noch nicht so, wie er sich das vorstellt. Seine Schützlinge waren zwar ob der enorm großen und ungewohnt lauten Kulisse von Anfang an nervös, legten aber im ersten Spieldrittel eine passable Vorstellung hin. Dann riss der Faden, Fehler reihte sich an Fehler. Insbesondere das Ausbleiben erfolgreicher Torwürfe wurde zum Problem. Schifferstadt habe nicht das gespielt, was die Mannschaft eigentlich könne, räumte er ein. Selbstfindung ist gefragt und sich das nach drei Niederlagen abhanden gekommene Selbstvertrauen zurück holen. "Es muss schon Struktur in unser Spiel rein", sagte Otterstätter, "aber das Wichtigste ist ein Sieg." Er erhofft sich dadurch die nötige Ruhe, um in der dann folgenden dreieinhalbwöchigen Pause gut mit der Mannschaft arbeiten und auch etwas bewegen zu können. Die Gäste schätzt es als körperlich stark und kompakt ein. Auch ohne Spielertrainerin Sina Heissler, die vor einer Woche gegen den HSV Lingfenfeld (12:12) nicht dabei war und wohl auch in der Rettichstadt nicht zum Leder greifen wird. "Da sind wir nicht bös drum", meinte Otterstätter. Beide Formationen haben sich im Vergleich zur Vorrunde, als Schifferstadt in Göllheim mit 19:16 gewonnen hat, in der Tabelle stark angenähert. Der TVS ist mit 18:18 Punkten Siebter, die HR liegen mit 17:19 Zählern nur einen Rang dahinter. Unter normalen Umständen rechnet der Übungsleiter mit einem Heimsieg. Dem im Weg steht auch Göllheim/Eisenbergs starke Keeperin Jasmin Hois. Iris Buchenau hat nach ihrem mehrfachen Nasenbeinbruch wieder zwei Mal trainiert und steht im Aufgebot. Wie sie spielen wird, müsse man sehen, sagte ihr Trainer. Ansonsten laufen die Einheimischen mit unveränderter Formation auf. [ben] |
15. März 2010
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SPIELBERICHT Dritte Niederlage in Folge beim Lokalderby in Waldsee |
| Der TV Schifferstadt musste sich in der Handball-Pfalzliga der Damen im umkämpften Lokalderby bei der TG Waldsee geschlagen geben. Vor 250 Zuschauern setzte sich der Aufsteiger nach lange ausgeglichenem Spielverlauf in einer gutklassigen interessanten Auseinandersetzung mit19:16 (9:9) durch hat im direkten Vergleich 3:1 Punkte geholt. Die Premiere von Markus Otterstätter als TVS-Trainer war nicht von Erfolg gekrönt. Obwohl TVS-Torfrau Daniela Müller von fünf Siebenmetern vier hielt. Ihr Waldseer Gegenüber Eva Wahl fischte von vier Strafwürfen einen weg. "Man hat gemerkt, beide wollten gewinnen", sagte TG-Trainerin Anita Teutsch zur umkämpften Atmosphäre. Es sei Feuer drin gewesen, einige hätten ungeahnte Kräfte frei gesetzt. Nach der Abtastphase und dem 0:2 glichen die Einheimischen aus. Fortan wogte das Geschehen hin und her, mal konnten die Gastgeberinnen vorlegen, mal die Rettichstädterinnen. Als Referee Rainer Spies, der 2/3 Zeitstrafen verhängte, zum Pausentee bat, war beim 9:9 noch alles offen. Nach Wiederbeginn ließ Teutsch Schifferstadts Goalgetterin Diana Otterstätter im halblinken Rückraum in Überzahl eng beschatten, später auch Paula Branco-Santos auf Halbrechts. Aus Teutschs Sicht der entscheidende Schachzug. Überhaupt sah sie ihre Hintermannschaft sehr gut aufgestellt. In Durchgang eins hatte sie zunächst links defensiver und rechts offensiver verteidigen lassen. 11:9 und 13:11 waren die weiteren Zwischenstände. Dann gelang Waldsee der entscheidende Vorstoß auf 19:14. "Ich bin hoch zufrieden", resümierte Teutsch und lobte vor allem ihre Abwehr und die insgesamt sehr disziplinierte, eng an der vorgegebenen Taktik ausgerichtete Spielweise ihre Eleven. Nadine Gabor auf Rechtsaußen hob sie hervor: Hundertprozent Wurfausbeute bei drei Versuchen. Beim Gast gefiel ihr insbesondere das Spiel von Linksaußen Katharina Huber: "Sie hat sich richtig gut entwickelt." Einen Rat gab sie ihrem eigenen Verband, dessen Vizepräsidentin Lehrwesen sie ist: "Die Spiele sind in der Frauen-Pfalzliga sehr schnell. Auch diese Begegnungen sollte man mit zwei Schiedsrichtern besetzen." Für Schifferstadt trafen Sarah Weiß (4), Diana Otterstätter (4/3), Katharina Huber, Bianca Gerner, Paula Branco-Santos (je 2), Ann-Katrin Müller und Tanja Neumer (je 1). [ben] |
12. März 2010
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VORBERICHT Markus Otterstädter im Lokalderby erstmals allein verantwortlich |
| Im Spiel eins nach Werner Kunt tritt der TV Schifferstadt in der Handball-Pfalzliga der Damen zum mit Spannung erwarteten Lokalderby bei der TG Waldsee an. Markus Otterstätter führt in der Rheinauenhalle am 13.03.2010 ab 18 Uhr erstmals selbständig Regie auf der Bank. "Ich glaube nicht, dass es einen Knacks gibt. Die Mannschaft wird es positiv angehen", sagte Otterstätter. Kunt, der am Sonntag unmittelbar nach der Niederlage gegen Mundenheim zurückgetreten ist, war am Dienstag Gast im Training und hat sich bei gemeinsamen Getränken vom Team verabschiedet. Es gab keinen Krach, er geht nicht im Bösen. Deshalb hofft Otterstätter, dass der von Kunt mit seiner Demission intendierte positive Effekt für die Mannschaft, die sich am Sonntag noch zusammensetzte und die Situation besprochen hat, auch tatsächlich eintritt. Die Trainingsbeteiligung war gut. Am Dienstag haben alle derzeit einsatzfähigen Spielerinnen trainiert, am Donnerstag waren es elf. "Man darf jetzt keine Wunder erwarten", dämpft Otterstätter. "Das, was man in so kurzer Zeit machen kann, habe ich durchgeführt." Großartige taktische Veränderungen werden aber nicht erfolgen. In Waldsee geht er von einer ausgeglichenen Begegnung aus. Das Hinspiel endete 15:15 remis. Die TG als Fünfter (20:16 Punkte) und der TVS als Sechster (18:16) sind Tabellennachbarn. Er erwartet auch diesmal wieder, für seine unverändert auflaufenden Schützlinge ungewohnt, viele Zuschauer. "Wichtig wird, wie wir mit der großen Kulisse zurecht kommen", setzt er auf eine starke Psyche. "Es ist schwer zu sagen, aber wer die besseren Nerven hat, wird gewinnen." TG-Trainerin Anita Teutsch erinnert sich gerne an das Hinspiel, wäre auch diesmal mit einem Unentschieden zufrieden und hofft auch diesmal wieder auf eine offene und ausgeglichene Partie. "Wir wollen an unsere bisherigen Leistungen anknüpfen und vor allem schönen interessanten Handball bieten", sagte die Schifferstadterin auf der Waldseer Bank. Das 12:21 in Lingenfeld ist abgehakt, glaubt sie. Sie verspricht eine hoch motivierte einheimische Sieben in Bestbesetzung. Brisanz sei in den Derbys schon traditionell vorhanden. Aber sie will keine überbordende Aggressivität sehen. Auf den einen oder anderen Ausrutscher des TV Schifferstadt angesprochen, meinte sie, einiges hänge sicherlich mit den Ausfällen von wichtigen Spielerinnen wie Iris Buchenau oder Julia Grün zusammen. Zudem merke man vielen Teams an, dass in der Rückrunde die Luft etwas raus sei. Positiv sieht sie die Entwicklung junger nachrückender Akteurinnen wie Katharina Huber. "Schifferstadts Außen waren zuletzt nicht schlecht. Darauf müssen wir achten", erklärte sie zur TG-Taktik. [ben] |
07. März 2010
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SPIELBERICHT Werner Kunt tritt als Trainer sofort zurück |
| Werner Kunt ist nicht mehr Trainer des TV Schifferstadt in der Handball-Pfalzliga der Damen. Nach dem 19:25 (10:13) gegen die VTV Mundenheim vor 50 Zuschauern erklärte er seinen sofortigen Rücktritt. "Es macht keinen Sinn mehr", sagte er, "ich komme damit nicht mehr klar." Markus Otterstätter, der bisherige Co-Trainer, der erst nach der Saison hätte Chef werden sollen, übernimmt jetzt schon die Verantwortung. "Das war nicht die Reaktion von der Mannschaft, die wir uns erhofft haben", beschrieb Kunt die aus seiner Sicht erneut ganz schwache Vorstellung seiner Ex-Schützlinge. Mundenheim, bereits Meister und weiter ohne Verlustpunkt, war ohne seine starken Jugendlichen und einige Leistungsträgerinnen angetreten. Trotzdem gelang es den Gastgeberinnen nicht, die Minimalforderung Kunts nach Einsatz, Rennen und Kämpfen auf dem Spielfeld umzusetzen. Keine Verbesserung, keine Fortschritte, fast alle zum wiederholten Male von der Rolle, niemand rief sein wahres Potenzial ab. "Ich musste die Konsequenzen ziehen, bevor vielleicht noch etwas passiert wäre", ließ er einen kleinen Einblick in sein Innenleben zu. Er hofft, dass sein Schritt die Mannschaft wach rüttelt. Nach dem 1:0 lagen die Gastgeberinnen Mitte des ersten Durchgangs mit 4:6 zurück. Mundenheim nutzte im Gegensatz zu Schifferstadt seine Torchancen und baute den Vorsprung zunächst mit einer soliden Vorstellung aus und ließ sich mit zunehmender Spieldauer nicht mehr einholen. 6:11 (23. Spielminute), 10:13 beim Seitenwechsel und 18:21 (49.) waren die weiteren Stationen. Der TVS vergab drei Siebenmeter. Schiedsrichter Karl-Heinz Mischon verhängte in der harmlosen Auseinandersetzung jeweils fünf Hinausstellungen. Bei jetzt 18:16 Punkten bleiben die Rettichstädterinnen Mittelmaß, während die VTV den 18. Erfolg im 18. Saisonspiel einfuhren. Für Schifferstadt trafen Sarah Weiß (6/4), Katharina Huber, Bianca Gerner (je 3), Ann-Katrin Müller, Paula Branco-Santos (je 2) sowie Diana Otterstätter, Sarah Schott und Tanja Neumer (je 1). [ben] |
05. März 2010
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VORBERICHT Der frischgebackene Meister gibt Visitenkarte ab |
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01. März 2010
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SPIELBERICHT Schifferstadt unterliegt nach gruseliger Vorstellung deutlich |
| Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt konnten sich bei der HSG Eckbachtal nicht durchsetzen. Vor 50 Zuschauern siegten die Gastgeberinnen mit 27:21 (9:10). Man muss die Zuschauer bewundern, dass sie ihr Eintrittsgeld nicht zurückgefordert haben, sagte TVS-Trainer Werner Kunt hernach zum Niveau der Partie. Die Gastgeberinnen spielten nach Kunts Wahrnehmung schwach und präsentierten sich wie ein Absteiger. Wir waren noch schlechter, das sagt alles, war er konsterniert. Insbesondere die Deutlkichkeit der Schlappe erschreckte ihn. Offensichtlich reichten der Mannschaft die erzielten 20 Punkte und sie habe die Saison bereits angehakt, mutmaßte er nach dem emotionslosen Auftritt. Ich werde eine Weile brauchen, bis ich das verarbeitet habe, meinte er. Eigentlich dachte ich, es geht nicht mehr schlimmer als bisher. Ich habe mich getäuscht. Im Training am kommenden Dienstag will er mit der Mannschaft besprechen, welche Ziele sie noch hat. Schifferstadt versemmelte schon zu Beginn drei Siebenmeter und etliche klare Torchancen. Trotzdem gelang das 3:5 (15. Spielminute) und zur Pause das 9:10. Nach dem Wiederanpfiff von Michael Möhle (Schwegenheim), der 3/2 Hinausstellungen aussprach, wurde es noch schlimmer. Eckbachtal konnte nach dem 18:15 (46.) problemlos zwei wichtige Zähler für den Klassenerhalt einfahren. Bei den Gästen ging fortan gar nichts mehr, kein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage, kein Kampf, nichts. Für Schifferstadt trafen Katharina Huber (5), Anja Gassert, Ann-Katrin Müller (je 3), Diana Otterstätter (3/1), Stefanie Müller, Sarah Schott (je 2), Sarah Weiß (2/1) und Bianca Gerner (1). [ben] |
26. Februar 2010
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VORBERICHT Unbequemer Gegner, kleine Halle - trotzdem solll ein Sieg her |
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22. Februar 2010
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SPIELBERICHT |
| Mit einem Erfolg gegen die HSG Nußdorf/Landau/Godramstein konnten die Handballerinnen des TV Schifferstadt in der Pfalzliga ihr Punktekonto auf 18:12 aufstocken. Vor 40 Zuschauern setzten sich die Gastgeberinnen mit 21:13 (10:8) durch. "Ich bin zufrieden", sagte TVS-Trainer Werner Kunt hernach. Auch gegen Landau müsse man erst einmal mit acht Toren Differenz gewinnen, gab er zu bedenken. Nach dem Offenbarungseid im Angriffsspiel vor drei Wochen in Edigheim ist die Pause seinen Schützlingen offensichtlich nicht schlecht bekommen. Die Chancenauswertung war ob bisweilen unkonzentrierten Wurfverhaltens zwar erneut nicht ganz so gut - unter anderem wurden vier von sechs Siebenmetern vergeben - aber angesichts der wegen des Ausfalls von drei Rückraumspielerinnen notwendigen Umstellungen lief das TVS-Spiel ganz ordentlich. So tauchte beispielsweise Stefanie Müller erstmals für sie ungewohnt in der Aufbaureihe auf. Zunächst brauchten die Einheimischen etwas, um ihren Rhythmus zu finden. Die Gäste legten das 1:4 (7. Spielminute) und 5:7 (18.) vor. Daniela Müllers Rückkehr ins Tor gab Sicherheit. Bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Karl-Johan Steiner konnten die Gastgeberinnen zumindest die Initiative mit 10:8 an sich bringen. Zehn Minuten nach Wiederbeginn lautete der Zwischenstand 16:12. Damit war der Widerstand des Vorletzten gebrochen. Mit Kontern zogen die Rettichstädterinnen davon. Eine gute Vorstellung lieferten Schifferstadts Außenstürmerinnen Sarah Schott und Anja Gassert ab. Kunt, der die Partie zur Standortbestimmung erkoren hatte, ist zunächst einmal sicher, dass jetzt nach unten in der Tabelle keine Gefahr mehr besteht. "Wenn nichts mehr hinsichtlich weiterer Verletzungen passiert, wird sich unsere Platzierung zwischen den Rängen vier und sechs einpendeln", glaubt er. Steiner verhängte eine Zeitstrafe gegen Schifferstadt und sechs gegen die Landauerinnen. Für Schifferstadt trafen Anja Gassert (4), Diana Otterstätter (4/1), Sarah Schott (3), Sarah Weiß, Katharina Huber (je 2), Bianca Gerner (2/1) sowie Paula Branco-Santos, Tanja Neumer, Stefanie und Ann-Katrin Müller (je 1). [ben] |
19. Februar 2010
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VORBERICHT |
| Der TV Schifferstadt spielt am 21.02.2010 in der Handball-Pfalzliga der Damen gegen die HSG Nußdorf/Landau/Godramstein. Die Partie beginnt zu einer ungewöhnlichen Zeit: Der Anwurf in der Wilfried-Dietrich-Halle wird erst um 19.30 Uhr erfolgen. Sieht man sich die Tabelle an, kommt man nicht umhin, die Gastgeberinnen auf den Favoritenschild zu heben. Der TVS belegt mit 16:12 Punkten Platz sechs, die Gäste kämpfen als Vorletzte (8:22 Zähler) gegen den Abstieg. HSG-Trainer Markus Hellmann hat bereits kund getan, er möchte nicht als Absteiger zum Rundenende gehen. Zudem hat Schifferstadt das Hinspiel sehr deutlich mit 32:17 gewonnen. "Landau war damals grottenschlecht und wir haben einen echten Sahnetag erwischt", relativiert TVS-Coach Werner Kunt das Resultat. Die Hoffnung, dass dies erneut so sein könnte, ist nicht allzu groß. "Wir wissen nicht, wo wir stehen", meinte er. Lege man die Leistung beim letzten Auftritt in Edigheim zugrunde (10:19), so brauche sich Schifferstadt nicht nach oben zu orientieren, dann seien Gegner wie Landau eher "unsere Kragenweite". Aber seine Schützlinge seien für jede Überraschung gut. Die Personalsituation hat sich nicht verbessert. Julia Grün, Iris Buchenau und Christine Heller fehlen noch länger. Buchenau wurde zwischenzeitlich an ihrem dreifachen Nasenbeinbruch operiert und kann frühestens in fünf Wochen zurückkommen. Bei Heller ist die endgültige Diagnose ob ihrer Knieprobleme noch nicht gestellt. Unabhängig davon, ob es sich tatsächlich um einen Kreuzbandriss handelt, wird sie in der laufenden Spielzeit kaum noch einmal zum Leder greifen können. Einige Spielerinnen können aus Studien- oder schulischen Gründen nicht so häufig trainieren. Am Donnerstag konnte Kunt lediglich sieben Spielerinnen begrüßen. "Wir müssen wegen der Ausfälle umstrukturieren und lassen uns überraschen", sagte er. Ob nach der Faschingspause alle fit seien, müsse man sehen. Landau ist für Kunt ein unberechenbarer Gegner ohne überragende Einzelkönner, der an einem guten Tag zumindest Kontrahenten bis ins Mittelfeld hinein schlagen kann. So hat die Sieben um Goalgetterin Olga Eichholz Mitte Januar mit 15:13 in Edigheim gewonnen. Andererseits habe Schifferstadt gegen die HSG stets gut ausgesehen, setzt er etwas auf den Status eines Angstgegners bei den Gartenstädterinnen. Als Problem sieht er die Tatsache an, dass die Motivation und das Engagement unter der Tabellensituation leiden. Für Schifferstadt geht weder nach oben noch nach unten viel. [ben] |
05. Februar 2010
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VORBERICHT Spiel gegen Lingenfeld fällt aus |
| Der TV Schifferstadt hätte am 07.02.2010 in der Handball-Pfalzliga der Damen den HSV Lingenfeld empfangen. Das Spiel wurde aber auf Bitten Schifferstadts mit Zustimmung des Aufsteigers verlegt, der neue Termin steht noch nicht fest. "Wir haben zu viele Verletzte und Kranke", sagte TVS-Trainer Werner Kunt. Julia Grün fehlt schon länger wegen ihrer Achillessehnenprobleme. Iris Buchenau hat im letzten Spiel in Edigheim einen dreifachen Nasenbeinbruch erlitten und muss operiert werden. Die Kreuzbandverletzung von Christine Heller ist noch nicht endgültig als starke Dehnung oder Riss identifiziert. Dazu kommen einige erkrankte Spielerinnen. Kunt konnte daher kaum jemand im Training begrüßen. [ben] |
1. Februar 2010
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SPIELBERICHT Nach erneuter Enttäuschung erste Rückrundenniederlage |
| Was für eine Enttäuschung für die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt. Der TV Edigheim führte die Rettichstädterinnen vor 70 Zuschauern vor und schickte den Gast mit 19:10 (8:5) geschlagen nach Hause. 16:12 Punkte sind jetzt nur noch auf dem Schifferstadter Konto. "Ich will nicht viel sagen", war TVS-Trainer Werner Kunt hernach wortkarg. Verständlicherweise, denn die bisher enttäuschenden Vorstellungen in der Rückrunde fanden vorerst in Edigheim ihren negativen Höhepunkt. Diesmal wurde die schwache Vorstellung von Schifferstadt nicht mit Punkten "honoriert". An Bianca Gerner, der Linksaußen, die erstmals im Tor stand, weil die etatmäßige Keeperin Daniela Müller erkrankt fehlte, lag es nicht. Für ihre Verhältnisse bot sie zwischen den Pfosten eine ansprechende Vorstellung, hielt unter anderem auch einen Siebenmeter. Nach der 1:0- und 3:1-Führung (16. Spielminute) gerieten die Gäste auf die Verliererstraße. Vor allem ausschlaggebend: Die katastrophale Wurfausbeute, Edigheims Schlussfrau Nicole Hohn avancierte zu einem kaum überwindbaren Hindernis. Vier Strafwürfe vergeigte der TVS. Und so lief nach dem Seitenwechsel gar nichts mehr zusammen, hatten die Rettichstädterinnen keine Chance mehr. Der Widerstand erlahmte immer mehr, die Gäste fügten sich in ihr Schicksal. Zu allem Übel sind zwei Ausfälle zu beklagen: Christine Heller schied schon vor der Pause mit Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung aus, Iris Buchenau musste nach dem Seitenwechsel mit einem wahrscheinlichen Nasenbeinbruch raus. Schiedsrichter Goswin Förster (Enkenbach) verhängte 2/3 Hinausstellungen. Für Schifferstadt trafen Diana Otterstätter (4/1), Sarah Weiß (4/2), Paula Branco-Santos und Stefanie Müller (je 1). [ben] |
29. Januar 2010
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VORBERICHT Diesmal in Edigheim aussehen und vorne dran bleiben |
| Die Handballerinnen des TV Schifferstadt treten in der Pfalzliga auswärts an. Am 31.01.2010 um 16 Uhr ist der TV Edigheim im Schulzentrum Edigheim Gastgeber der Kunt-Schützlinge. "Wir wollen gewinnen, um vorne dran zu bleiben", sagte TVS-Trainer Werner Kunt. 3:1 Punkte, Platz vier nur zwei Zähler hinter dem Zweiten SG Wernersberg-Annweiler - der Rückrundenauftakt scheint für Schifferstadt geglückt zu sein. Aber halt nur scheinbar, denn mit der Einstellung und der Leistung seiner Eleven war Kunt nur teilweise zufrieden. Tabellarisch sei man im Soll, bestätigte er, aber die Entwicklung mit den extremen Schwankungen bereitet ihm einiges Kopfzerbrechen. "Wir machen vor allem im Angriff zu wenig aus unseren Möglichkeiten", kritisiert er. Insbesondere bei der Chancenverwertung klemmt es nach wie vor. Er will diesmal nicht nur eine gute Halbzeit sehen, sondern hofft, dass Buchenau und Co. ihre Leistung über einen längeren Zeitraum abrufen. Der Tabellenneunte Edigheim (9:17), der mit 207 Toren die am wenigsten erfolgreiche Offensive stellt, hat den Start der Rückserie total in den Sand gesetzt, verlor jeweils zu Hause gegen die HSG Landau (13:15) und den HSV Lingenfeld (16:19) und wartet jetzt seit drei Partien auf einen Erfolg. Aber man habe mit dem TVE zuletzt immer Probleme gehabt und gerade in der Chemiestadt selten gut ausgesehen, erinnert Kunt. Er kannnicht so recht ergründen, warum es beim Kontrahenten trotz weniger personeller Veränderungen so schlecht läuft. "Man muss mit allem rechnen", hebt er warnend den Finger. Da der TVS bisher nur 224 Gegentreffer zugelassen hat, ist eine eher torarme Begegnung zu erwarten. Wie im Hinspiel, als sich die Rettichstädterinnen in einer nicht auf Pfalzliga-Niveau stattfindenden Begegnung mit 11:10 durchgesetzt haben. Edigheim vergab dabei sieben Siebenmeter. Zwei Minuten vor dem Ende markierte Tanja Neumer den 11:10-Siegtreffer. "Inzwischen habe ich noch schlimmere Sachen gesehen", meinte Kunt, "im Laufe einer Saison relativiert sich das." Gerade die Stärke Schifferstadts, die Defensive, erfährt eine große Schwächung. Torfrau Daniela Müller fällt erkrankt aus. Da sie die einzige Keeperin ist, muss Linksaußen Bianca Gerner zwischen die Pfosten. "Wir müssen erst mal sehen, wie wir damit zurecht kommen", muss Kunt abwarten. Die Hintermannschaft müsse noch besser stehen, um Gerner zu unterstützen. Der Einsatz von Ann-Katrin Müller (Prüfungsstress) und Anja Gassert (muss wahrscheinlich arbeiten) ist fraglich. [ben] |
25. Januar 2010
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SPIELBERICHT Eine gute Halbzeit reicht für Platz 4 |
| Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt haben den SC Bobenheim-Roxheim vor 70 Zuschauern mit 15:12 (12:5) besiegt und ihr Punktekonto auf 16:10 Punkte aufgestockt. In der Tabelle bedeutetdies Platz vier. Schifferstadt präsentiert sich in diesen Tagen wie eine Wundertüte - man weiß nie, was drin ist. Wie letzte Woche boten Müller und Co. wieder eine gute und eine ganz schwache Spielhälfte. Diesmal begannen die Kunt-Schützlinge in Durchgang eins ansprechend. "Das war so, wie ich mir das vorstelle", lobte TVS-Coach Werner Kunt den Auftritt der Seinen vor der Pause. Die Abwehr stand sicher, die Offensive entfaltete viel Druck auf das gegnerische Tor und dividierte Bobenheims Hintermannschaft läuferisch auseinander. Das 3:1 (8. Spielminute) wurde über 7:2 (14.) auf 12:5 ausgebaut. Nach dem Wiederanpfiff von Referee Hans-Peter Schantz (Ludwigshafen) - er kam in dem fairen Match mit jeweils einer Zeitstrafe aus - war alles wie weggeblasen - obwohl bei den Gastgeberinnen personell oder taktisch nichts verändert wurde. Klar, die Gäste hatten nichts mehr zu verlieren und konnten alles auf eine Karte setzen. Dass aber bei Schifferstadt gar nichts mehr klappen wollte, ist nicht erklärbar. "Es weiß wahrscheinlich niemand, woran es liegt", rätselt Kunt, der den Einbruch verbal aufarbeiten will. Der Zug zum Tor reduzierte sich beim TVS immer mehr, das SC-Gehäuse wurde nicht mehr getroffen und der Sportclub holte Treffer um Treffer auf. Mit zunehmender Verunsicherung ging die Konzentration verloren und die Verkrampfung, ja fast Angst nahm zu. Als es in der Schlussphase nur noch 14:12 stand, war das große Zittern bei den Einheimischen längst ausgebrochen. Am Ende retteten die Rettichstädterinnen den Sieg über die Zeit. Der TVS ließ zwei Strafwürfe ungenutzt, Torfrau Daniela Müller wehrte einen ab. Für Schifferstadt trafen Diana Otterstätter (3/1), Bianca Gerner, Iris Buchenau, Paula Branco-Santos, Anja Gassert, Christine Heller (je 2), Stefanie Müller und Eva Kühhirt, (je 1). [ben] |
22. Januar 2010
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VORBERICHT Sieg oder Tristesse im Mittelfeld |
| Die Handballerinnen des TV Schifferstadt erwarten in der Pfalzliga den SC Bobenheim-Roxheim zum ersten Punktspiel in heimischen Gefilden im neuen Jahr. Am 24.01.2010 um 16 Uhr wird die Begegnung in der Wilfried-Dietrich-Halle beginnen. Abzuwarten bleibt, wie die Reaktion der Mannschaft auf das 22:22 in Mutterstadt ausfällt. "So eine Leistung geht nicht so oft", sagte TVS-Trainer Werner Kunt in der Rückschau auf das Match bei der TSG. Vor allem mit Blick auf die kommenden drei Gegner Bobenheim-Roxheim, Edigheim und Lingenfeld müsse man sich gewaltig steigern. In der verbalen Aufarbeitung der schwachen Vorstellung in der Nachbarschaft wurde weniger diskutiert. Kunt verdeutlichte noch einmal die Marschrichtung und hofft, dass sich seine Schützlinge daran halten. "Die Mannschaft muss beweisen, dass sie mehr drauf hat", sieht er seine Spielerinnen in der Pflicht. Die Runde sei noch nicht zu Ende, man könne es nicht einfach laufen lassen. Kunt hört zwar nach Saisonende auf, aber sein Nachfolger Markus Otterstätter ist als Co-Trainer bereits eingebunden. "Ich weiß nicht, wie er es sieht", äußerte Kunt, "aber er wird sich auch seine Gedanken machen, auf wen er nächstes Jahr bauen kann." Das Hinspiel hat der TVS mit 19:22 verloren. Schifferstadt ließ dabei viele Gegentore über die Außenpositionen zu. "Das darf uns diesmal nicht passieren. Bobenheim hat Fortschritte gemacht. Das wird schwierig", schätzt er die Arbeit des neuen SC-Übungsleiter Hans Mentzel. Das Rückzugsverhalten erfolgt viel rascher, Bobenheim-Roxheim erzielt mehr Treffer nach Kontern. Und eine Nadine Valnion in Wurflaune will er auch nicht unbedingt erleben: "Wir müssen sie im Auge behalten." Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht, dass Schifferstadt in unveränderter Formation gewinnen muss, um Platz zwei in Reichweite zu behalten. Die SG Wernersberg-Annweiler ist Zweiter (18:6 Punkte), Bobenheim-Roxheim (16:8) belegt Rang drei und der TVS (14:10) ist Fünfter. In der Bedeutungslosigkeit des Mittelfelds zu versinken ist nicht nach Kunts Geschmack. Hoffentlich auch nicht nach dem seiner Mannschaft. [ben] |
18. Januar 2010
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SPIELBERICHT Ziele und Einstellung nicht im Einklang |
| "Mir fällt wirklich nichts Positives dazu ein, aber so geht's jedenfalls nicht." Werner Kunt, Trainer der Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt, war nach dem Lokalderby bei der TSG Mutterstadt gar nicht gut auf seine Schützlinge zu sprechen. Vor 80 Zuschauern trennte man sich 22:22 (14:7). Eigentlich wollten die Gäste nach dem 9:14 im Hinspiel etwas gutmachen. Als Ziel war vereinbart, die beste Rückrundenmannschaft zu werden. Indes, außer den Trainern scheint niemand diese Zielsetzung wirklich verinnerlicht zu haben. Zu dürftig war das Engagement in Mutterstadt, zu ungenügend die Einstellung jeder einzelnen Spielerin. Wie taktisch fast naiv sich die numerisch beste Deckung der Liga gegen TSG-Kreisspielerin Nela Cule insbesondere in Durchgang eins präsentierte, machte Kunt sprachlos: "Ich habe noch nie eine solch schlechte erste Halbzeit der Mannschaft gesehen." In der Pause begleitete er seine Eleven nicht in die Kabine und hielt sich auch nach dem Seitenwechsel mit Anweisungen zurück. Da die Meisterschaft zugunsten Mundenheims entschieden ist und nach unten in der Tabelle keine Gefahr mehr besteht, vermutet er eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber der weiteren Entwicklung. Vielleicht trage unterschwellig auch seine selbst gewählte und bereits verkündete Demission zum Rundenende zu der Motivationslosigkeit bei, überlegt er. Auf alle Fälle erwartet er mehr, als nur zwei Mal zu trainieren und am Wochenende zu spielen. Man müsse sich auch einmal einen Gegner persönlich anschauen und sich nicht nur auf das Verlassen, was der Trainer einem vorgebe. Die Woche über will er das Geschehen von Mutterstadt verbal aufarbeiten und über Konsequenzen nachdenken: "Es muss etwas passieren." Nach dem 3:3 (5. Spielminute) lösten sich die Gastgeberinnen über 9:4 (18.) auf 13:7 (28.). Die Schifferstadter 6-0-Deckung öffnete gegen den ungefährlichen gegnerischen Rückraum immer wieder die Lücken, die Cule mit cleveren Sperre-Absetzen-Aktionen zu ihren Toren nutzte. Von ihren zwölf erzielten Treffern markierte sie elf auf diese Art und Weise. Bis zum 19:10 sah Mutterstadt wie der sichere Sieger aus. Erst als bei den Gastgeberinnen die Kräfte zusehends nachließen, wendete sich das Blatt. Die Rettichstädterinnen holten Tor und Tor auf und glichen zum 22:22 (56.) aus. Der Sieg war in der hektischen Schlussphase sogar noch möglich, aber beide Teams brachten nichts mehr Konstruktives zustande. Die Einheimischen verwandelten alle drei Siebenmeter, während Schifferstadt nur einen von vier einnetzen konnte. Referee Ute Kreiselmeier (Ruchheim) verhängte jeweils vier Zeitstrafen. Für Schifferstadt trafen Bianca Gerner, Iris Buchenau (je 4), Diana Otterstätter (3), Sarah Schott, Katharin Huber (je 2), Christine Heller (2/1), Sarah Weiß, Stefanie Müller, Eva Kühhirt, Paula Branco-Santos und Anja Gassert (je 1). [ben] |
15. Januar 2010
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VORBERICHT Gewinnt das nach Werner Kunts Ansicht bessere Team? |
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11. Januar 2010
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SPIELBERICHT POKALSPIEL Zweite Halbzeit versöhnt für Pokalaus |
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08. Januar 2010
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VORBERICHT POKALSPIEL Markus Otterstädter folgt Werner Kunt als Trainer |
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21. Dezember 2009
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SPIELBERICHT Locker im Pokal weiter - und jetzt gegen Kandel |
| Ungefährdet erreichten die Handballerinnen des TV Schifferstadt die nächste Pokalrunde. Der Pfalzligist setzte sich beim A-Klassen-Vertreter 1. FC Kaiserslautern vor 30 Zuschauern mit 27:12 (14:5) durch. Damit ist am 10. Januar das angestrebte Vorbereitungsspiel auf die Rückserie gegen Oberligist TSV Kandel Fakt. Schifferstadt spulte sein Pensum ab ohne zu Glänzen. Der Gegner konnte den Gast in keiner Phase ernsthaft fordern. Nach dem 1:5 und 2:9 war rasch klar, in welche Richtung sich die faire Begegnung - Schiedsrichter Neunzling verhängte insgesamt nur eine Zeitstrafe gegen die Lauterer - entwickeln würde. Der Favorit setzte sich kontinuierlich weiter ab. Nur zu Beginn des zweiten Spielanschnitts fand TVS-Coach Werner Kunt den Auftritt der Seinen etwas zu locker. Nach seinem Ordnungsruf lief alles in erwarteten Bahnen. Kunt ließ seine Deckung probeweise offensiver in einer 5-1-Formation agieren. "Das hat mit Abstrichen geklappt", sagte er zu der Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen. Die Zahl der technischen Fehler war ob des langweiligen Spielverlaufs und daraus resultierender nachlassender Konzentration etwas zu hoch. Ihren Einstand im Dress der Rettichstädterinnen gab Thithuterin Nguyen, die aus der Mannheim Kreisklasse kam. Nach einem Kreuzbandriss fängt die Linksaußen und Kreisläuferin wieder langsam an. Schifferstadt legt jetzt eine Pause ein und beginnt am 4. Januar wieder mit dem Trainingsbetrieb. Für Schifferstadt trafen Ann-Katrin Müller, Katharina Huber (je 4), Sarah Weiß (4/3), Sarah Schott, Paula Branco-Santos (je 3), Tanja Neumer, Bianca Gerner (je 2), Iris Buchenau (2/1), Thithuterin Nguyen, Christine Heller und Stefanie Müller (je 1). [ben] |
17. Dezember 2009
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VORBERICHT Zum Abschluss eine weite Pokal-Reise |
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14. Dezember 2009
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SPIELBERICHT Niederlage für Schifferstadt im Spitzenspiel |
Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt haben ihr letztes Vorrundenspiel in Annweiler verloren und gehen mit 13:9 Punkten in die Pause. Vor 60 Zuschauern siegte die SG Wernersberg-Annweiler mit 20:17 (12:9) und "überwintert" auf Platz zwei. Schifferstadt ist Fünfter. "Man kann dort verlieren", sagte TVS-Trainer Werner Kunt. "Aber wir haben zu viele einfache Fehler gemacht, die dem Gegner Kontertore ermöglichten", ergänzte er, "und das ist in so einem Spiel nun mal tödlich." Dem Gast gelang das 0:1. Danach wogte das Geschehen bis zum 10:9 hin und her, ehe zwei Schifferstadter Fehler den Gastgeberinnen innerhalb einer Minute zwei Kontertreffer zum 12:9 ermöglichten. In Durchgang zwei konnte Wernersberg-Annweiler eine knappe Führung behaupten, ließ den TVS nicht näher als auf zwei Tore herankommen (19:17). Auch mit einer offenen Deckung konnte die Formation aus der Rettichstadt nichts mehr an der Niederlage ändern. "Die Mannschaft hat gut gespielt", war TVS-Trainer Werner Kunt so unzufrieden nicht. Schließlich mussten die Gäste ersatzgeschwächt auflaufen, während die Einheimischen in ihrer stärksten Formation agieren konnten. Daniela Müller im Tor und Linksaußen Bianca Gerner zeigten sich im Vergleich zu den letzten Begegnungen verbessert, haben aber noch nicht wieder ihr wahres Leistungsvermögen erreicht. Tanja Neumer bot mit vier Treffern eine erfreuliche Vorstellung. Gar nicht gut zu sprechen war Kunt auf Schiedsrichter Bernd Geislinger (Pirmasens): "Das war eine schwache Leistung von ihm, beinahe eine Katastrophe." Mit der Schritteregel könne Geislinger nichts anfangen, zürnte Kunt, der sich sonst mit Schiedsrichterschelte eher zurückhält. Bei den Stürmerfoulentscheidungen und dem Zeitstrafenverhältnis sah er die Seinen nach der Pause sogar benachteiligt. Geislinger schickte einmal eine Wernersbergerin, aber fünf Mal eine Schifferstadterin für zwei Minuten auf die Strafbank. Für Schifferstadt trafen Tanja Neumer (4), Sarah Weiß (4/3), Iris Buchenau (3), Bianca Gerner, Katharina Huber (je 2), Ann-Katrin Müller und Sarah Schott (je 1). [ben] |
11. Dezember 2009
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VORBERICHT Wer feiert Weihnachten als Tabellenzweiter? |
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07. Dezember 2009
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SPIELBERICHT Pflichtsieg auch ohne Grün und Otterstädter ungefährdet |
| Der TV Schifferstadt hat in der Handball-Pfalzliga der Damen den erwarteten Erfolg eingefahren. Vor 50 Zuschauern besiegten die Kunt-Schützlinge den Tabellenletzten TV Ruchheim II mit 27:18 (11:8). Die Rettichstädterinnen haben jetzt 13:7 Punkte auf dem Konto und liegen vor dem letzten Vorrundenmatch bei der SG Wernersberg-Annweiler nur noch einen Zähler hinter Rang zwei zurück. Ich bin unter diesen Umständen zufrieden, sagte TVS-Coach Werner Kunt. Man konnte nicht zu viel erwarten. Aber 18 Gegentore seien eigentlich zu viel. Ohne die beiden starken Rückraum-Werferinnen Julia Grün und Diana Otterstädter mussten die Gastgeberinnen erst einmal zu ihrem Spiel finden. Eine Gefahr zu verlieren bestand gegen das Schlusslicht trotzdem nie. Schifferstadt musste ohne Distanzwürfe auskommen. Paula Branco-Santos hatte eine gute Wurfausbeute zu verzeichnen, genauso Ann-Katrin Müller. Christine Heller bekam mehr Spielanteile und zeigte in Abwehr und Angriff eine gute Leistung. Sarah Weiß scheiterte bei sechs Versuchen nur einmal beim Strafwurf. Iris Buchenau konnte einen siebten zunächst nicht verwandeln, netzte aber den Nachwurf ein. Nach dem 1:2 riss der TVS die Initiative an sich und lag fortan immer in Führung (6:4, 10:6). Aber fünf guten Minuten folgten stets fünf schwächere Minuten mit einigen Unkonzentriertheiten. Fang und Abspielfehler, einige Flüchtigkeitsfehler beim Kontern so sah das phasenweise aus. Ab der 45. Spielminute legten die Gastgeberinnen noch eine Schippe drauf und bauten ihren Fünf-Tore-Vorsprung noch zu einem deutlichen Sieg aus. Schiedsrichter Manfred Huthmacher (Albersweiler) kam in dem sehr fairen Match mit jeweils einer Zeitstrafe aus. Für Schifferstadt trafen Sarah Weiß (6/5), Paula Branco-Santos (5), Ann-Katrin Müller, Iris Buchenau (je 4), Katharina Huber, Christine Heller (je 2) sowie Stefanie Müller, Sarah Schott, Bianca Gerner und Anja Gassert (je 1). [ben] |
04. Dezember 2009
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VORBERICHT Trotz der Ausfälle will Schifferstadt gewinnen |
| Der TV Schifferstadt spielt am 06.12.2009 in der Handball-Pfalzliga der Damen zu Hause. Gegen den TV Ruchheim II, seines Zeichens ohne Pluspunkt Träger der roten Laterne des Schlusslichts, zählt nichts anderes als ein Sieg. Der Anpfiff in der Kreissporthalle wird um 16 Uhr ertönen. "Man sollte es von der Tabelle her annehmen", bestätigte TVS-Coach Werner Kunt diese Einschätzung. Aber neben Julia Grün fehlt im Rückraum auch Diana Otterstätter. Sie holt zusammen mit Co-Trainer Markus Otterstätter ihre Hochzeitsreise nach. Diese Ausfälle müsse man kompensieren, so Kunt, "das muss auch gegen den Tabellenletzten erst mal funktionieren." Die jüngeren Spielerinnen bekommen mehr Spielanteile. Kandidatinnen für die Aufbaupositionen sind neben den mehr erfahrenen Iris Buchenau und Paula Branco-Santos auch Sarah Weiß, Tanja Neumer und Christine Heller. Heller fehlte allerdings bei der Diensttags-Trainingseinheit wegen Grippesymptomen. Ihr Auflaufen ist zumindest gefährdet. "Sie können es, sie müssen es nur zeigen", vertraut Kunt seinen Akteurinnen. Aber nicht nur aus dem Rückraum müsse mehr kommen, auch mit dem Offensivspiel seiner Außenstürmerinnen ist er noch nicht zufrieden. Die "Schifferstadter Krankheit", die nur mäßige Chancenverwertung, muss jetzt endlich auskuriert werden. Ruchheim war bisher zwei Mal in der Nähe eines Punktgewinns: Beim 17:18 gegen die TG Waldsee und beim 14:15 in Edigheim. Problematisch für die Gäste ist ihre mit Abstand schwächste Abwehr (bisher 231 Gegentreffer). Trainerin Sylvia Langhorst will mit ihren Schützlingen eigentlich auf einem einstelligen Tabellenplatz landen. Aber davon ist die Reserve des Oberligisten derzeit sehr weit entfernt. Kunt sieht die Gäste-Sieben im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Im Rückraum sind Martina Storzum und Linkshänderin Jenny Höbel zu beachten. Wenn der TVS seine gewohnte Abwehrstärke an den Tag legen kann, sollte nichts anbrennen. Gewinnen Gerner und Co. gegen Ruchheim, wartet eine Woche später bei der SG Wernersberg-Annweiler wieder ein Spitzenspiel. [ben] |
30. November 2009
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SPIELBERICHT Der Sieg war das wichtigste |
| "Das war ein typisches Göllheim-Spiel", sagte Werner Kunt, Trainer der Schifferstadter Pfalzliga-Handballerinnen, nach dem Match. "Gegen die spielen wir immer ganz schlecht." Immerhin setzte sich der TV Schifferstadt vor 120 Zuschauern bei der HR Göllheim/Eisenberg mit 19:16 (11:9) durch und kann sich mit 11:7 Punkten weiter nach oben orientieren. Julia Grün wurde beim Gast im Rückraum und in der Deckung vermisst. "Wir können sie derzeit nicht ersetzen", bedauerte Kunt. Das Fehlen der Aufbauspielerin kann aber nicht als Entschuldigung für die schlimme, nach seiner Bewertung grottenschlechte Vorstellung der Seinen herhalten. Auf beiden Seiten passierten viele Fang- und Abspielfehler. Selbst die 7:3-Führung nach einer Viertelstunde gab den Rettichstädterinnen keine Sicherheit. Insbesondere das Wurfverhalten der Gäste gegen die gut aufgelegte HR-Keeperin Jasmin Hois stellte Kunt zum wiederholten Male vor ein Rätsel. Neben vier Siebenmetern wurden etliche gute Gelegenheiten ausgelassen. "Wir haben Riesenprobleme, uns auf Torfrauen einzustellen", monierte der Übungsleiter. "Obwohl sie wussten, wo Hois stark ist und wo sie steht, haben sie meistens flach in die kurze Ecke geworfen", hatte er kein Verständnis für den wenig flexiblen Torabschluss seiner Schützlinge. "Die Fehlerzahl war schon extrem. Normalerweise müssen wir viel klarer gewinnen", meinte Kunt. Angeführt von ihrer starken Spielertrainerin Sina Heissler (9/2 Treffer) schafften die Einheimischen mit dem 13:12 die Wende. Das Match stand auf der Kippe. Neun Minuten lang fiel kein Tor. Nach dem 13:13 und 14:14 (52.) ließ Kunt Heissler im halblinken Rückraum eng beschatten und der TVS zog entscheidend auf 14:17 (56.) weg. Die Gäste hatten auch Glück, weil Referee Christian Wyrobisch (Ludwigshafen) die HR in der Schlussphase durch Zeitstrafen dezimierte (insgesamt 5/2). Zudem sah eine der Gastgeberinnen wegen Foulspiels direkt die rote Karte. Für Schifferstadt trafen Diana Otterstätter (6/3), Paula Branco-Santos (4), Sarah Weiß (4/2), Katharina Huber, Stefanie Müller, Tanja Neumer, Ann-Katrin Müller und Iris Buchenau (je 1). [ben] |
27. November 2009
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VORBERICHT Wenige Tore sind zu erwarten |
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23. November 2009
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SPIELBERICHT |
| In der mit 300 Zuschauern proppenvollen Wilfried-Dietrich-Halle entwickelte sich in der Handball-Pfalzliga der Damen ein prächtiges Lokalderby zwischen dem TV Schifferstadt und der TG Waldsee. Am Ende trennten sich die beiden Kontrahenten gerecht mit 15:15 (7:8) unentschieden. Beide bleiben mit jeweils 9:7 Punkten im Mittelfeld. Die emotionale Atmosphäre war klasse, aber für die Einheimischen ungewohnt. "Ich bin etwas enttäuscht, weil wir es nicht geschafft haben, mit den Begleitumständen fertig zu werden", sagte TVS-Coach Werner Kunt hernach. Waldsee spiele insbesondere zu Hause öfter vor einer größeren Kulisse, seine Damen dagegen fast nie. "Es hat viel Spaß gemacht", bestätigte Waldsees Spielerin Jessicaa Knittel, denn drei Viertel des Publikums kam aus Waldsee. Kampf war Trumpf, aber unfair wurde es unter der Leitung von Harald Janssen (Lingenfeld) nie. Die Partie, die von Nervosität und technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war, wogte hin und her, war spannend bis zum Ende. Beste ihrer Farben waren jeweils die Torfrauen Daniela Müller (Schifferstadt) und Eva Wahl (Waldsee). "Unser Rückraum hat zu wenig geworfen", befand Kunt und stellte bei seiner zuletzt so starken Aufbaureihe einen Leistungsabfall fest. Nach dem 4:4 gelang dem Gast das 4:6 (25. Spielminute) und 5:7. Die Einheimischen kamen wacher aus der Pause und drehten das 7:8 zum 10:8 (34.) um. Die Führung ging beim 12:14 (48.) wieder flöten, ehe Schifferstadt beim 15:14 (55.) wieder die Nase vorne hatte. Mareike Schwarz egalisierte eine Minute vor dem Abpfiff zum 15:15. Der TVS verwarf in Unterzahl, Waldsee beging noch ein Stürmerfoul. Und dann war das Spektakel nach einer hektischen Schlussphase zu Ende. "Wir als Außenseiter haben einen Punkt gewonnen", meinte Knittel zufrieden. Die Gastgeberinnen vergaben drei, die TG nur einen Siebenmeter. Für Schifferstadt trafen Diana Otterstätter (5/2), Julia Grün (3), Katharina Huber (2), Sarah Weiß (2/1) sowie Bianca Gerner, Paula Branco-Santos und Stefanie Müller (je 1). [ben] |
20. November 2009
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VORBERICHT |
| Es ist das Lokalderby in der Handball-Pfalzliga der Damen schlechthin. Nicht nur, weil Schifferstadt und Waldsee Nachbarorte sind. Sondern vielmehr auch, weil beim Aufsteiger aus der Rheingemeinde etliche Ex-Schifferstadter am Ball sind. Die Begegnung zwischen dem TV Schifferstadt und der TG Waldsee wird am 22.11.2009 um 16 in der Wilfried-Dietrich-Halle beginnen. "Ich freue mich auf das Spiel, weil wir endlich mal eine volle Halle haben werden", sagte TVS-Coach Werner Kunt. Es werden seiner Ansicht nach zwar mehr Gästefans kommen, aber er hofft natürlich, dass auch viele Einheimische den Weg finden und für eine tolle Atmosphäre sorgen werden. Kunt sieht die aufkeimende Derbystimmung eher nüchtern. "Es ist ein besonderes Spiel, das kann man nicht verleugnen. Aber ich habe schon so viele Derbys miterlebt." Für einige Spielerinnen auf beiden Seiten sei es aber schon etwas Besonderes. "Jede will, das hat man im Training schon gemerkt", berichtet er von motivierten Gastgeberinnen. Die Waldseer Trainerin Anita Teutsch, Co-Trainer Stefan Butsch-Engelmann, Torfrau Eva Wahl sowie die Rückraumspielerinnen Ulla Teutsch, Sandra Loßbrand und Susanne Höhne - alle sind Schifferstadter. "Für mich ist es ein Spiel wie jedes andere", ist Anita Teutschs Gefühlslage eher neutral. Aber bei den Spielerinnen sehe das anders aus, räumt sie eine gewisse Brisanz ein, "die machen sich selbst Druck." Für die TG kommt das Derby ihrer Ansicht nach zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Einige Leistungsträgerinnen suchten ihre Form, man befinde sich in einer kleinen Talsohle. Zudem fehlt Daniela Alter wegen einer Knieverletzung. Nach einem guten Start von Waldsee (6:0 Punkte) und einem durchwachsenen von Schifferstadt (4:4) liegen beide mit 8:6 Zählern im Mittelfeld. Schifferstadt hat das deutlich bessere Torverhältnis und die deutlich stärkere Abwehr. Vergleichbare Gegner bisher: Schifferstadt hat beim Rangvierten Lingenfeld mit 21:13 gewonnen, während Waldsee demselben Gegner vor einer Woche vor den Augen von TVS-Co-Trainer Markus Otterstätter zu Hause mit 21:22 unterlag. Der TVS hat gegen Mutterstadt mit 9:14 verloren, während die TG sich dort nur mit 22:24 beugen musste. Edigheim haben beide besiegt, während gegen den aktuellen Tabellenzweiten Bobenheim beide verloren haben. "Wir spielen zu Hause, wir gewinnen", wäre alles andere als ein Sieg für Kunt eine Enttäuschung. Mit der Leistung aus dem Match in Mundenheim sollte dies allemal möglich sein. Zudem sieht er Vorteile bei den Seinen im Tor, in der Deckung und im Rückraum. Es bestehe aber die Gefahr, es gerade gegen diesen Kontrahenten besonders gut machen zu wollen. "Übermotivation könnte dafür sorgen, dass einige nicht so befreit aufspielen", gibt er zu bedenken. Aber das gelte für beide Teams. Wer am besten damit umgehen könne, werde gewinnen, prognostiziert er. "Wenn der Kopf mitmacht, haben wir eine reelle Chance", strebt auch Teutsch einen Sieg an. Kunt, der Waldsee zwei Mal beobachtet hat, stellt insbesondere die offensive 3-2-1-Abwehr heraus. Dies sei ungewohnt, weil in dieser Klasse meistens mit defensiveren Hintermannschaften gespielt werde. "Man muss sehen, wie wir damit zurecht kommen." Zumindest hat er seine Schützlinge, die in unveränderter Formation auflaufen, im Training darauf vorbereitet. Zudem hat er Stärken beim Gegner im Spiel Eins gegen eins und im raschen Umschalten von Abwehr auf Angriff ausgemacht. [ben] |
16. November 2009
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SPIELBERICHT Resultat im Wege |
| Der Tabellenführer in der Handball-Pfalzliga der Damen war für den TV Schifferstadt eine Nummer zu groß. Die VTV Mundenheim besiegten die Rettichstädterinnen vor 90 Zuschauern mit 28:23 (13:9). Der Spitzenreiter verwertete seine Torchancen besser und siegte daher verdient. Die Gäste, die kurzfristig auf Ann-Katrin Müller verzichten mussten, führten mit 4:2. In der Folge zeichnete sich ab, woran das Schifferstadter Spiel - nicht zum ersten Mal - krankte: Die Würfe waren gegen die Mundenheimer Torfrauen Vanessa Peltsch und Katrin Meiszis zu schlecht angesetzt (unter anderem fand ein Siebenmeter nicht den Weg ins VTV-Tor). Dies macgten die Gastgeberinnen deutlich besser und gingen klar in Führung. Während beim TVS die Torgefahr fast nur aus dem Rückraum von Diana Otterstätter und Julia Grün ausging, die Außen und der Kreis kaum trafen, waren die Einheimischen von allen Positionen gefährlich. Sophie Götz beispielsweise netzte die Strafwürfe sicher ein, Stefanie Katzdobler markierte Treffer über den Kreis. Die Torschützen waren über die gesamte Mannschaft verteilt. "Wenn du gegen Mundenheim in Rückstand gerätst, wird es sehr schwer", sagte TVS-Trainer Werner Kunt. Auf 26:23 kam der Gast heran, konnte den Erfolg aber nicht mehr gefährden. "Ich bin nicht unzufrieden mit unserer Vorstellung", meinte er. Aber bei zwei Teams auf ähnlichem spielerischen Niveau würden eben Kleinigkeiten entscheiden. Und dies sei die Chancenverwertung gewesen. Zudem hatte Mundenheim die deutlich bessere Bank zur Verfügung. Wenn der TVS seinen Leistungsträgerinnen eine Pause gönnen musste, litt deutlich das Spielniveau darunter. Der Branchenführer dagegen hielt konstant sein Level. "Unsere Wurfausbeute ist kein neues Problem", sagte Kunt. "Wir müssen weiter daran arbeiten und mehr Wurfvarianten einzubauen." Referee Bernd Geislinger verhängte 5/2 Zeitstrafen. Für Schifferstadt trafen Diana Otterstätter (9/4), Julia Grün (7), Bianca Gerner (3), Iris Buchenau (2) und Sarah Weiß (2/1). [ben] |
13. November 2009
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VORBERICHT |
| Die Handball-Pfalzliga der Damen erlebt am 15.11.2009 ihr Spitzenspiel - zumindest tabellarisch. Die VTV Mundenheim empfangen als Primus den einen Rang dahinter liegenden TV Schifferstadt. Das Match im Schulzentrum Ludwigshafen-Mundenheim wird um 18 Uhr angepfiffen. "Ich bin immer Optimist", reist TVS-Coach Werner Kunt zwar als Außenseiter, seiner Ansicht nach aber nicht chancenlos in die Chemiestadt. An jedem Spieltag stellt sich die Frage neu: Schafft es diesmal jemand, die blütenweiße Weste von Mundenheim zu beflecken? Bisher wurden die VTV ihrer vor der Saison zugeschanzten hohen Favoritenrolle immer gerecht. Nur beim 33:31 gegen die TSG Mutterstadt mussten sich die Horlacher-Schützlinge wirklich strecken, um erfolgreich zu sein. Schon vier Punkte Vorsprung nach gerade einmal sechs Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Die Situation belegt nicht nur die Dominanz des Spitzenreiters, sondern auch die Ausgeglichenheit der Liga dahinter. Der Zweite Schifferstadt ist vom Siebten Lingenfeld gerade mal einen Punkt entfernt. Verliert der TVS das Gipfeltreffen, kann leicht ein Absturz um etliche Ränge das Resultat sein. Alles andere als ein Heimsieg wäre indes eine Überraschung. "Für uns ist es eine leichte Aufgabe, denn wir haben nichts zu verlieren", verspürt Kunt keinen Druck. Man könne dafür sorgen, dass die Runde wieder etwas spannender werde - oder aber das Gegenteil. Angesichts des leichten Restprogramms in der Vorrunde könne Mundenheim bei einem Erfolg fast schon den Sekt kalt stellen, meint er. Die Stärke der VTV liegt nicht nur in ihrem enorm temporeichen Spiel. Die coachenden Horlacher-Brüder können auf zehn, elf gleichwertige Spielerinnen zurückgreifen, so dass bei einem Wechsel kein Bruch entsteht. "Das kann sonst keiner in der Liga", sagte Kunt. Das Niveau der letztes Jahr schon guten Truppe wurde durch vier spielstarke Zugänge weiter angehoben. Kunt will seine Abwehr wieder so kompakt auftreten sehen wie zuletzt und die Einheimischen nicht mehr als 20 Tore erzielen lassen. Wenn dann die eigene Offensive noch konsequent trifft, "kann sich auch Mundenheim schwer tun und wir haben vielleicht eine Chance." Vorteile könnte Schifferstadt auf der Torhüterposition haben. Daniela Müller muss einen guten Tag erwischen, das ist klar. Fehlt aber Mundenheims Nummer eins Katrin Meiszis weiter, sieht Kunt bei den Seinen mit Müller deutliche Vorteile zwischen den Pfosten. Bis auf die verletzte Eva Kühhirt sind beim TVS alle fit - von kleineren Dingen wie Erkältungen einmal abgesehen. [ben] |
09. November 2009
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SPIELBERICHT |
| Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt wurden zum zweiten Mal in Folge nicht gefordert. Nach dem Kantersieg in Landau bezwang die Kunt-Sieben die HSG Eckbachtal vor 40 Zuschauern mit 26:18 (13:8) und baute ihr Punktekonto auf 8:4 aus. "Es war von Anfang an eine relativ klare Sache", sagte Trainer Werner Kunt. "Hätten wir mit der ersten Sieben durchgespielt, hätten wir Eckbachtal mit einer Packung nach Hause geschickt." Angesichts der 9:2-Führung entschied er früh, viel zu wechseln und jedes Mal kleine Brüche im Spiel seiner Schützlinge zu riskieren. "Das nehme ich auf meine Kappe, das muss auch mal sein", erklärte er, "ich hatte trotzdem nie das Gefühl, dass wir verlieren könnten." Die HSG, die vor allem kämpferisch schon mehr als Landau zu bieten hatte, nutzte diese Phasen, um das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Trotzdem, als der TVS nach dem Seitenwechsel wieder anzog und auf 19:10 enteilte, war klar, wer als Sieger vom Platz gehen würde. "Das war heute ein Klassenunterschied", meinte Kunt. Schifferstadt spielte aus einer soliden Abwehr mit viel Tempo schnell nach vorne und kam zu etlichen Kontertoren. Gegen die robuste HSG-Hintermannschaft setzten sich die Gastgeberinnen gut durch und erhielten von Schiedsrichterin Ute Kreiselmaier (Ruchheim) zehn Strafwürfe zugesprochen. Drei wurden allerdings vergeben. Torfrau Daniela Müller bot eine gute Leistung, muss aber noch an ihren Aktionen gegen Würfe von den Außenpositionen arbeiten. Die Torerfolge verteilten sich ziemlich breit auf die Mannschaft. Kreiselmeier verhängte 6/4 Zeitstrafen. Stefanie Müller quittierte nach der dritten die rote Karte (42. Spielminute). Für Schifferstadt trafen Sarah Weiß (7/2), Diana Otterstätter (6/5), Bianca Gerner (4), Julia Grün (3), Paula Branco-Santos, Anja Gassert (je 2) sowie Iris Buchenau und Steffie Müller (je 1). [ben] |
06. November 2009
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VORBERICHT |
| Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt spielen am 08.11.2009 gegen die HSG Eckbachtal. Das Match in der Wilfried-Dietrich-Halle wird um 18 Uhr beginnen. "Klar, wir sind Favorit", sagte TVS-Trainer Werner Kunt, "und ein Sieg ist natürlich das Ziel." Die Pfalzliga ist heuer ausgeglichener denn je. Hinter dem verlustpunktfreien Primus VTV Mundenheim sind der Zweite HSV Lingenfeld (7:3 Zähler) und der Neunte HR Göllheim/Eisenberg (4:6) gerade einmal drei Punkte voneinander entfernt. Schifferstadt (Dritter, 6:4) könnte mit einem Erfolg gegen "Kellerkind" Eckbachtal (2:8) auf Rang zwei vorstoßen, weil Lingenfeld gegen Mundenheim deutlich in der Außenseiterrolle ist. Nach zuletzt drei Auswärtspartien strebt der TVS den zweiten Heimsieg an. Aber Vorsicht ist geboten. Eckbachtal feierte seinen bislang einzigen Erfolg mit 20:19 in Mutterstadt. Gegen den Lokalrivalen unterlag Schifferstadt zum Saisonauftakt in heimischer Umgebung mit 9:14. Und richtig "abgewatscht" wurde die Buschsieper-Sieben bisher noch nicht. "Ich bin etwas skeptisch", hebt Kunt warnend den Finger, die HSG sei ein unbequemer Gegner, den man keinesfalls unterschätzen dürfe. Vor allem die kompromisslose kompakte Hintermannschaft sieht er als Plus des Kontrahenten. Es könnte in der Tat eine torarme Partie werden. Der TVS stellt mit 75 Gegentreffern die beste Abwehr und die Gäste haben mit 77 Treffern den harmlosesten Angriff. Man müsse besser stehen als zuletzt in Landau, fordert der Übungsleiter. Ihr Hauptaugenmerk muss die gastgebende Verteidigung auf Sandra Benz und Janet Kirsch (früher Vatter) legen. Sie sind die torgefährlichsten Eckbachtalerinnen. Eva Kühhirt fehlt nach ihrer in Landau erlittenen Daumenverletzung insbesondere in der Defensive mindestens vier Wochen. Katharina Huber plagte sich mit Magen-Darm-Problemen, ihr Auflaufen ist fraglich. Dafür kehrt Tanja Neumer in die Formation zurück. "Wir haben 15 Spielerinnen, das sollten wir kompensieren können", meinte Kunt. [ben] |
2. November 2009
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SPIELBERICHT |
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30. Oktober 2009
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VORBERICHT |
| Die Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt spielen am 01.11.2009 bei der HSG Nußdorf/Landau/Godramstein. Das Match in der Rundsporthalle Landau wird um 17.30 Uhr angepfiffen. "Wir müssen gewinnen", hat TVS-Trainer Werner Kunt eine klare Vorgabe an die Seinen. Nach dem durch das 19:22 in Bobenheim verpassten Sprung auf Platz zwei müssen die Kunt-Schützlinge zum dritten Mal in Folge auswärts ran. Die HSG hat bis auf die nach Bellheim abgewanderte Torfrau Christine Benz ein unverändertes Gesicht. Die Partie in der Gartenstadt ist durchaus Richtungsweisend. Verliert der TVS (derzeit 4:4 Zähler), geht die Tendenz nach unten. Auf der anderen Seite müssen die Gastgeberinnen, die erst einmal mit 22:14 in Ruchheim siegreich waren und noch nicht richtig aus den Startlöchern gekommen zu sein scheinen, angesichts ihrer 2:6 Punkte gewinnen, um den Anschluss ans Mittelfeld zu halten. Aber das Tabellenbild hat in dieser frühen Phase für Kunt noch nicht wirklich eine Aussagekraft. Bis auf zwei, drei Ausreißer oben und unten sieht er das Feld noch eng zusammen liegen. Die Leistungsstärke der HSG hat in der letzten Zeit stetig nachgelassen. Nach dem Abstieg des TV Nußdorf aus der Regionalliga haben immer mehr Spielerinnen das jetzt von Markus Hellmann gecoachte Team verlassen. In den vergangenen beiden Spielzeiten hatte Schifferstadt wenige Probleme mit dem Kontrahenten. "Wir können es uns derzeit definitiv nicht leisten, von leichten Gegnern zu sprechen", macht Kunt klar, "wir müssen erst einmal sehen, dass wir kontinuierlich unser wirkliches Können abrufen und nicht ständig diesen großen Schwankungen unterliegen". Er erwartet, dass sich Einstellung und Motivation seiner Akteurinnen wieder verbessern. Eine Leistung wie beim Erfolg in Lingenfeld, die müsste nach Ansicht des Übungsleiters ausreichen. Er baut natürlich wieder auf eine sichere Abwehr, nach wie vor die beste der Liga. Aber so viele einfache Gegentore über Außen wie in Bobenheim dürfen es nicht mehr werden. Seine eigenen Flügelspielerinnen sieht er in der Pflicht zu mehr Eigeninitiative. Das Offensivspiel Schifferstadts ist bis dato zu sehr vom Rückraum dominiert. Just vor dem Match gegen ihren ehemaligen Club feierte Julia Grün vergangene Woche ihr Comeback. Paula Branco-Santos war erkrankt und konnte nicht trainieren. Fehlt sie morgen, würde Urlaubsrückkehrerin Eva Kühhirt ins Aufgebot rutschen. [ben] |
26. Oktober 2009
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SPIELBERICHT Niederlage selbst verschuldet - zu viele Fehler beim TVS |
| Den Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt haben die zwei Wochen Pause nicht unbedingt gut getan. Der der SC Bobenheim-Roxheim schlug die Rettichstädterinnen vor 100 Zuschauern mit 22:19 (12:12). "Eine unnötige Niederlage, wir waren selbst schuld", sagte TVS-Coach Werner Kunt hinterher.Keine Gästespielerin konnte die starke Leistung vom 21:13-Sieg in Lingenfeld wiederholen. Der Sportclub stellte zwar ein anderes Kaliber als der Aufsteiger dar, aber die läuferische Vorstellung der Gäste war einfach nicht ausreichend. Torfrau Daniela Müller konnte insbesondere in Durchgang eins nicht den gewohnten Rückhalt bieten. Diesmal wirkte es sich negativ aus, dass der TVS keine weitere Alternative zwischen den Pfosten besitzt. Unterm Streich ist festzuhalten: Mit jetzt 4:4 Zählern haben Buchenau und Co. den Sprung auf Platz zwei verpasst und bleiben im breiten Mittelfeld. Schifferstadt kam nur schwer in die Gänge. Bobenheim baute das 3:2 (5. Spielminute) auf 5:2 und 9:5 (16.) aus. Bis zum Seitenwechsel glichen die Gäste aus und schienen beim 17:18, mit einer jetzt besseren Daniela Müller im Tor, auf die Siegerstraße einbiegen zu können. Indes, in der Folge verpasste es der TVS durch technische Fauxpas und schlechte Würfe fünf Mal nacheinander, den Vorsprung auszubauen. Individuelle Fehler in Überzahl und einige Malheurs in der Abwehrarbeit ermöglichten der Mentzel-Sieben das 18:18 (54.) und das entscheidende 22:18. "Es kam jetzt alles zusammen. Wenn man es vorher nicht entscheidet, kommt es meist so", sah Kunt seine Schützlinge für ihre eigenen Fehler bestraft. In der Endphase war er auch mit der einen oder anderen unglücklichen Entscheidung von Referee Werner Keller (Waldfischbach) nicht ganz einverstanden. Insbesondere die Schritte-Regel sah er beim SC nicht immer richtig angewandt. Aber am Schiedsrichter habe es nicht gelegen, räumte er ehrlicherweise ein. Keller verhängte 6/5 Zeitstrafen. Eine Bobenheimerin sah nach der dritten Demission die rote Karte. Für Schifferstadt trafen Diana Otterstätter (6/1), Sarah Weiß (4/3), Julia Grün (3), Steffie Müller (2), Iris Buchenau (2/1), Sarah Schott und Paula Branco-Santos (je 1). [ben] |
22. Oktober 2009
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VORBERICHT Schwierig in Bobenheim - Sprung auf Rang 2 möglich |
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12. Oktober 2009
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SPIELBERICHT Klarer Sieg als Basis für den Aufwärtstrend |
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09. Oktober 2009
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VORBERICHT Steigerung für Erfolg bei Neuling erforderlich |
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05. Oktober 2009
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SPIELBERICHT Erster Sieg - Kaum Verbesserung der Leistung |
Der TV Schifferstadt hat in der Handball-Pfalzliga der Damen seinen Angstgegner bezwungen. Gegen den TV Edigheim gelang vor 60 Zuschauern mit 11:10 (6:4) der erste Saisonsieg im zweiten Spiel. "Das Positive ist, wir haben die beiden Punkte", sagte ein ratloser TVS-Coach Werner Kunt nach dem Abpfiff. Man habe letzte Saison zwei Mal gegen Edigheim verloren, so gesehen müsse man zufrieden sein. Kunt attestierte der ausgeglichenen und fairen Auseinandersetzung - Referee Hans-Peter Thau (Dansenberg) verhängte keine Zeitstrafe - aber kein Pfalzliga-Niveau. Spielerisch war das weniger als Magerkost, was die beiden Kontrahenten boten. Viele technische Fehler, viele vergebene, auch glasklare Torchancen, so sah das Geschehen aus. Edigheim schaffte es, von acht Siebenmetern sieben ungenutzt zu lassen. TVS-Keeperin Daniela Müller fischte drei weg, der Rest flog am Schifferstadter Gehäuse vorbei. Die Gastgeberinnen vergaben zwei von sieben Strafwürfen. Grottenschlecht - so Kunts Bewertung. "Ich weiß nicht, woran es liegt", überlegte der Übungsleiter. "Wir haben keinerlei Sicherheit im Spiel", rätselte er, "wir können nur weiter arbeiten und hoffen, dass Besserung eintritt." Eine Leistungssteigerung von gerade einmal fünf Prozent bescheinigte er seiner Sieben im Vergleich zur katastrophalen zweiten Halbzeit vor zwei Wochen gegen die TSG Mutterstadt. Die Abwehr stehe eigentlich ganz gut, aber im Offensivspiel gehe gar nichts, so Kunt: "Die meisten verstecken sich." Die Gastgeberinnen führten mit 2:0 und beim Seitenwechsel mit 6:4. Aber der Faden riss ständig erneut, beim 8:9 schien Edigheim den Spieß umdrehen zu können. Indes, die Einheimnischen steckten nie auf. Nach dem 10:10 traf Tanja Neumer zwei Minuten vor Ultimo zum 11:10. Die letzten Angriffe verpufften in der spannenden Endphase auf beiden Seiten. Für Schifferstadt trafen Diana Otterstätter (5/2), Sarah Weiß (4/3) sowie Bianca Gerner und Tanja Neumer (je 1). [ben] |
03. Oktober 2009
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VORBERICHT Sieg gegen den Angstgegner ein Muss |
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21. September 2009
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SPIELBERICHT Ernüchternder Auftakt im Lokalderby |
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11. September 2009
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Handball-Saison-Vorschau: Damen 1 Auf der Rückrunde aufbauen - |
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Schifferstadt. "Wir können unbeschwert aufspielen und wollen uns im Vergleich zum Vorjahr verbessern", nennt der Trainer der Pfalzliga-Handballerinnen des TV Schifferstadt, Werner Kunt, kein an einer Platzierung orientiertes Saisonziel. Seiner Zeit wurde der TVS mit 26:18 Zählern Sechster. In Schifferstadt lief es in der letzten Saison von Anfang an nicht so, wie man sich das eigentlich vorgestellt hatte. Unter den ersten Drei wollte Kunt in jedem Fall landen. Mit 14 Feldspielerinnen in seinem verstärkten Kader sah er beste Voraussetzungen, um die Meisterschaft mitspielen zu können. Es kam alles anders, Schifferstadt blieb in den Startlöchern sitzen. Spielmacherin Iris Buchenau (früher Pinter) unterbrach wegen ihrer Schwangerschaft ihre Karriere und das große Verletzungspech nahm seinen Anfang. In der Rückrunde zeigte die Leistungskurve jedoch stetig nach oben. Schifferstadt stabilisierte sein Spiel immer mehr, die lange vermisste Feinabstimmung wurde verbessert. Die Hintermannschaft stand fortan geschlossener. Das 21:27 gegen Vize-Meister VTV Mundenheim war die letzte Niederlage. Danach eilte der TVS von Erfolg zu Erfolg, ließ nur noch beim 22:22 gegen Bobenheim-Roxheim einen Zähler liegen. "Wenn wir schon zu Beginn so gespielt hätten", meinte Kunt damals, "wären wir unter den ersten Drei gelandet." Jetzt sind die Verletzten genesen und auch Buchenau ist zurück. Kunt will auf der Leistung der Rückserie aufbauen und so weiter machen. "Etwas Glück gehört dazu und dann wollen wir mal sehen", äußert er sich abwartend optimistisch. Die Rolle des Top-Favoriten liegt seiner Ansicht nach bei Mundenheim, das eigentlich durchmarschieren müsste. Aber es bliebe abzuwarten, wie die VTV mit dem Druck umgingen, mit dem seine Schützlinge im Vorjahr nicht zurecht kamen. Wernersberg-Annweiler, Bobenheim-Roxheim, Mutterstadt und Edigheim - für Kunt gehören die üblichen Verdächtigen zum weiteren Kreis der Spitzenteams. "Und wir, wenn wir an die Leistung der Rückrunde anknüpfen", hofft er. Er rechnet sowieso mit einer Zwei-Klassen-Gesellschaft und ist gespannt, wie sich die Aufsteiger Waldsee und Lingenfeld schlagen werden. Denn der Sprung aus der Verbandsliga sei groß. "Ich freue mich auf ein volles Haus", sieht er den Lokalderbys gegen die TG Waldsee, in der inzwischen etliche Schifferstadterinnen bei Anita Teutsch und Stefan Butsch-Engelmann am Ball sind, eher nüchtern entgegen. Personell hat sich wenig getan. Stefanie Rhein hat sich aus beruflichen Gründen nach Offenburg verabschiedet. Nachwuchstorfrau Jessica Erdmann hat wegen ihrer Knieprobleme ein längeres Sportverbot erhalten. Mit Daniela Müller steht nur eine Keeperin zur Verfügung. Man habe sich erfolglos um eine zweite bemüht, räumt Kunt ein: "Aber wir suchen weiter." Sollte Müller fehlen, müsse halt eine der 16 Feldspielerinnen zwischen die Pfosten. Zu diesen gehört jetzt auch Außenspielerin Katharina Huber (2. Mannschaft). "Sie hat Talent", sagt Kunt über die 19jährige, "und soll ihre Chance zur Bewährung bekommen." Sabrina Schott kann wegen ihres Studiums nicht trainieren, stünde aber zu den Spielen zur Verfügung. Julia Grün fällt mit einer Entzündung im Sprunggelenk noch länger aus und fehlt mindestens in den ersten drei Partien. Ein großer Verlust im Rückraum. "Aber letztes Jahr war's schlimmer mit den Verletzungen", relativiert der Übungsleiter. Die Hiobsbotschaften könnten jedoch noch kommen. Tanja Neumer könnte Grün ersetzen. Der 22jährigen fehle noch etwas das Selbstvertrauen, aber von ihr hofft er genauso wie von den anderen jüngeren Akteurinnen Anja Gassert, Sarah Schott, Sarah Weiß, Ann-Kathrin und Stefanie Müller, dass sie sich weiter entwickeln und den Durchbruch schaffen. Hier sieht er noch unerschlossenes Potenzial. Die Akteurinnen haben zum Beispiel bei den Turnieren in Großsachen (2. Platz) und Bellheim und würden weiterhin Gelegenheit bekommen, sich auszuzeichnen und ihre Fortschritte zu zeigen. Namen spielen für Kunt keine Rolle. Die Aufstellung sei noch offen, noch sei niemand gesetzt. Ein Grundgerüst hat er selbstverständlich schon im Kopf. Dieser Kader wird auch in naher Zukunft die Mannschaft bilden. Abgesehen von Klaudia Jester (45), die weiterhin als Co-Trainerin bei Oberligist TSG Friesenheim fungiert und in Schifferstadt einmal pro Woche trainiert (Kunt: "Sie hat eine super Einstellung"), befinden sich viele Junge im Aufgebot. Und in der zweiten Mannschaft, die aus der Verbandsliga abgestiegen ist, sowie der A-Jugend sieht Kunt kaum jemand, der den Sprung in die erste Vertretung schaffen könnte. Die Vorbereitung hat er bisher als wechselhaft wahrgenommen. Die Beteiligung war aus diversen Gründen mal gut, mal schlecht. Dabei sieht er in Schifferstadt jedoch keine außergewöhnliche Situation, das sei bei allen Teams so. Der körperliche Zustand stellt ihn soweit zufrieden, spielerisch muss noch an den Details gearbeitet werden. Schließlich müssten fünf Spielerinnen, die in der Vorsaison kaum gespielt haben, wieder integriert werden. Die taktische Struktur steht und wird grundsätz lich nicht verändert, höchstens verbessert. Nicht mehr so viele Spielzüge sollen es sein, Grundabläufe genügten und die Spielerinnen sollen im Spiel selbst entscheiden, was sie machen. Die Lücke in der gegnerischen Deckung erkennen und entsprechend handeln, das sei das Schwierigste überhaupt. Diesen Überblick attestiert er den routinierten Grün, Diana Otterstätter (früher Kunt, jetzt mit Co-Trainer Markus Otterstätter verheiratet), Paula Branco-Santos und Buchenau. Mit Huber und Gassert sowie Buchenau über die zweite Welle stehen schnelle Leute zur Verfügung, so dass Kunt verstärkt über den Gegenstoß erfolgreich sein will. Insgesamt will er das Schifferstadter Spiel auf eine breitere Basis stellen. "Die Leistungsstärke ist ausreichend, so dass bei einem Wechsel kein Bruch mehr in unserem Spiel entsteht", glaubt Kunt. [ben] |